Der Soldat mit dem Basketball!

Hi zusammen

In diesem Jahr ging es, hier auf dem Blog, bisher nur um Fotografie und Business. 

Ich will heute zum ersten mal über etwas privates schreiben. 

Es geht um meine Zeit als Soldat und um das Thema Basketball. 

Ich werde mir heute sehr viel Mühe geben, damit ihr euch mit meiner Geschichte auch unterhalten fühlt. 

Viel Spaß mit dem heutigen Blogeintrag. 

Ich habe dieses Jahr noch einige Blogeinträge zum Thema Fotografie oder Business verfasst.
Hier mal ein kleiner Auszug, falls ihr sie verpasst habt. 

Der heutige Blogeintrag ist der Erste in diesem Jahr, welcher eher etwas privater ist. Es geht also weder um die Fotografie, noch ums Thema Photoshop. Es geht um meine Vergangenheit!
 

BASKETBALL
Bis zu meinem 17.Lebensjahr spielte Basketball keine große Rolle für mich. Ich spielte, wie fast jeder Junge, Fussball und war darin eigentlich nicht schlecht. So richtig gut leider auch nicht. 

Eines Tages brachte mein Vater mal wieder etwas nach Hause. Er brachte im Prinzip alles nach Hause, was man eventuell mal gebrauchen könnte. Er gehört zu den Menschen die auch selten etwas wegwerfen *g*

Dieses mal war es ein Basketballkorb. Und zwar einen richtigen. Das war eine komplette Anlage, welche er mit einem ausgeliehenen Traktor transportiert hat. Zu diesem Zeitpunkt wusste keiner von uns, was Basketball mal für mich bedeuten wird. 

Von dem Tag an spielte ich JEDEN Tag!

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Ich kannte wirklich NIEMANDEN der öfter spielte. Im Winter hab ich mit Handschuhen im Schnee gespielt, im Sommer war ich bei 38 Grad stundenlang auf dem Freiplatz, während andere im Schwimmbad waren. Wenn es den anderen zu kalt, zu heiß oder zu dunkel wurde, habe ich weitergespielt. 

FAME
Es dauerte nicht lange bis ich richtig gut war und zum ersten mal im Leben Fame bekam. Anerkennung, Respekt und Bewunderung – WOW. Ich war der Typ der so hoch springen konnte. Der Typ der mit 1.79m stopfen (Dunking) konnte. Verdammt, ich war süchtig nach diesem Sport und kannte JEDEN Spieler namentlich in der NBA. 

MEIN HIGHLIGHT
Im Jahr 2004 war ich mit meinem damaligen Kumpel Matthias bei einem Basketballspiel einer anderen Mannschaft. Er hat mir einen Spieler gezeigt der in einem Spiel 50 Punkte machte. Ich konnte das nicht glauben. Man spielte bei uns zwei mal 20 min und nicht 4 mal 12 wie in der NBA. 50 Punkte? Das konnte ich nicht glauben. Ich wollte den Typ live sehen, der das geschafft hat. 


Zwei Wochen nach diesem Besuch, machte ich in einem Spiel gegen den Tabellenführer 69 Punkte! Der Typ mit den 50 Punkten war Geschichte *g*

basketball

Dieses Spiel werde ich nie wieder vergessen. Es war ein sehr knappes Spiel und ich war sogar auch mal ein paar Minuten auf der Bank. Mein Team erkannte, dass ich on fire war und genoss die Show. Ich kann mich noch perfekt an das Gesicht des Trainers der gegnerischen Mannschaft erinnern. *g*

P.S
Noch heute habe ich immer einen Basketball im Auto 


SOLDAT
Ich wollte echt Basketballprofi werden, aber die Bundeswehr hat es mir nicht einfach gemacht. Wahrscheinlich war ich eh nicht "teamfähig" genug für die Profis, aber ich schiebe es gerne auf den Einberufungsbescheid, den ich im Jahr 1999 bekam. 

Am 01.01.2000 musste ich zur Bundeswehr. Ich war damals schon 23 Jahre und hatte eine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen. Ich war gerade dabei Geld zu verdienen und hatte den Traum vom Basketballprofi. Also eigentlich überhaupt kein Platz für eine Bundeswehr. 

Aber ich hatte extrem viel Spaß bei der Bundeswehr!!!! Die meisten meiner Kameraden waren sportlich talentfrei und noch deutlich jünger. Ich hatte einen Vorteil, den ich genoss. 

Mein damaliger Kamerad Jan Meyries war aus dem gleichen Holz wie ich. Wir hatten viel viel Spaß. Wenn die anderen schon nervlich am Ende waren, hatten wir stets ein Grinsen auf den Backen. 

soldat blog

Ich war kein Vollblutsoldat der seine Uniform nach Dienst nicht aus bekam. Ich war kein Soldat der Abends noch ein Bier mit den Kameraden trank. Und ich war auch kein Soldat der scharf auf die Waffenausbildung war.

Aber die Zeit bei der Bundeswehr war großartig und ich hatte in meiner Funktion als Ausbilder in der Grundausbildung viele schöne Momente. Das meiste was ich heute kann, habe ich glaube bei der Bundeswehr gelernt (kein Witz). 

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Es ist sehr schade, dass viele Menschen einen völlig verzerrten Eindruck der Bundeswehr haben. Ich war nicht einmal im Einsatz, wo es darum gehen könnte auf Menschen zu schiessen. Das ist die Ausnahme! 

Wir haben Parks gesäubert, bei Rettungsaktionen unterstützt und Behinderte Menschen auf Veranstaltungen betreut. Ich war immer sehr stolz darauf Soldat zu sein und will diese Zeit nicht missen. 
 

WARUM?
Warum schreibe ich euch das heute? Ich habe vor ein paar Tagen eine Kiste mit alten Fotos gefunden und es war ein schönes Gefühl über diese Zeit nachzudenken. 
Ich finde es auch selbst sehr spannend, etwas mehr über eine Person zu erfahren, der ich folge.
Daher habe ich euch das heute geschrieben. 

Evtl. ist ja auch der ein oder anderen von euch dabei, der Gemeinsamkeiten entdeckt bzw. eine Frage zum ein oder anderen Thema hat. Falls dies der Fall ist, bitte gerne in den Anmerkungen posten. Ich freu mich wirklich sehr über den Austausch mit euch. Also wo sind meine "Kameraden"? 

Der nächste Eintrag hat dann auch wieder etwas mit Fotografie etc. zu tun. 

In diesem Sinne…

lg Calvin

www.calvinhollywood-store.com

 

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