Wie viel Geld verdienst du?

Hey Leute

Was geht ab? 

Ich bin wieder zurück von Duisburg und blicke auf ein tolles Wochenende zurück. 

Heute geht es direkt weiter nach Hamburg. 

Da werde ich ein zweitäges Seminar im Bereich "Rhetorik, Marketing und Umgang mit dem Kunden" geben. 

Aber zuvor gibt es heute noch ein Video. 

Viel Spaß


WIE VIEL GELD VERDIENST DU?
Das ist eine Frage die ich ab und zu bekomme und sich viele wahrscheinlich nicht getrauen sie zu stellen. Ihr kennt es ja, über Geld spricht man nicht. Aber wieso? Ich rede heute mal übers Geld. Viel Spaß mit dem Video!

Nun könnt ihr euch vorstellen, dass ich eure Meinung zum Thema wissen möchte. Ich bin schon gespannt und hoffe dass alles anständig bleibt. Ist ein heißes Thema. 

In diesem Sinne…

lg Calvin
https://​www.calvinhollywood-store.com

45 Kommentare

  1. Alex (Alexander Steger Art)

    Hey Calvin, ein Top Thema hast du da angesprochen. Ich denke da echt genauso wie du, ich sehe auch nicht ein mir zeug zu kaufen was MEINE KUNDEN nicht brauchen oder gar nicht merken das ich es habe. Gut, ich muss nicht davon leben daher kaufe ich mir auch mal was für mich selbst. Aber auch nur, weil ich es haben wollte gebraucht hätte ich z.b das Sigma 35mm 1,4 Art nicht, aber ich wollte es und nutze es auch zu 60%.
    Aber echt Interessantes Thema, bin gespannt was von anderen kommt.
    Hau rein.

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  2. Robin Kehl

    „Geld macht nicht glücklich“ hört man immer wieder. Mag sein jedoch macht es vieles einfacher.
    Das mit dem „Was braucht mein Kunde“ ist wirklich ein super tipp, hätte mir sicherlich die ein oder andere investition ersparrt 🙂
    Am anfang ist es immer schwer, grade wenn man als fotograf Fuß fassen möchte. Die „Grundausrüstung“ ist eben doch nicht ganz günstig aber wenn man etwas ernst nimmt sollte man eben mal investieren.
    Ich investiere im moment auch sehr viel in Fortbildung vor allem in diverse Workshops da ich dort die investition direkt als Feedback bekomme und danach weiss „Wow das hat sich gelohnt“.
    Ich liebe deine kurzen videos und nehme jedesmal super viel mit – ja nicht aufhören! 🙂

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  3. Rene Benischka

    Hi Calvin,
    mir wurde mal beigebracht das man als Selbstständiger min. 5000,-€ mtl. verdienen muss. Rechnet man nämlich die Krankenversicherung ab und eine realistische Altersversorgung bleibt gerade ein vernünftiger Stundenlohn. Gerade war ein Bericht im TV von Menschen ohne Krankenversicherung im Alter und fast alle waren mal Selbstständig das sollte zu denken geben.
    Höhere Verdienste bedeuten nicht immer ein besseres Leben.
    LG Rene
    http://www.Facebook.de/rene.benischka

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  4. David Peters

    Hey Calvin,
    Sehr interessantes Thema hast du da angesprochen. Ich denke da ähnlich wie du. Was ich persönlich nur so verdammt schwierig finde ist die frage wie viel nehme ich den für ein Shooting oder für eine Dienstleistung?
    Hast du da vielleicht den ein oder anderen Tipp wie man sowas ungefähr raus bekommt?
    Viele Grüße David

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  5. Daniel

    Hallo Calvin,
    sehr interessante Denkweise die du da an den Tag legst.
    Ich persönlich habe das Thema Geld, in diesen Gesichtspunkten, noch nie näher beleuchtet. Es war bisher nur wichtig, „viel“ Geld zu haben, also das es dahingehend Ausreichend ist um über die Runden zu kommen und bestenfalls am Ende des Monats noch eine Kleinigkeit beiseite legen zu können.
    Das Video regt definitiv zum Denken an -Danke an dieser Stelle-.
    LG Daniel

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  6. Fabian

    Hey Calvin,
    „Geld zusammenhalten“ ist wirklich ein wichtiger Punkt. Dieses Thema beginnt auch direkt bei der Ausrüstung. Eines fällt mir immer wieder auf, wenn ich mit Einsteigern spreche: sie kaufen nicht zukunftsorientiert. Das heißt, es wird in weitere Objektive investiert, die einem an einer Vollformat-Kamera nichts bringen und muss dann schon fast wieder einen kompletten Systemwechsel der Objektive durchgehen. Clever ist es, speziell vor einer Objektiv-Investition, zu schauen ob es an zukünftigen größeren Kameras ebenfalls funktioniert, oder lieber noch 1-2 Monate spart, um dann ein passenderes Objektiv zu kaufen.
    Beim Thema Workshop und Weiterbildung wird das Thema anders angegangen als bei Hardware. Fortbildungen werden nicht als beständig begriffen, da man sie nicht „anfassen“ kann. Dadurch wird automatisch weniger oder kein Geld dafür ausgegeben – leider. Wahrscheinlich muss das Thema, gerade mit Fokus auf diesen Schwerpunkt, neu bzw. anders angegangen werden, um mehr Leute dafür zu begeistern.
    sonnige Grüße
    Fabian

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  7. Dennis

    Interessanter Gedanke, grade am Anfang neigt man teilweise noch zu blinden einkaufs-aktionismus und irgendwie hat man dann doch ein paar Fehlkäufe dabei mit Dingen die man doch eigentlich dann doch nicht so braucht. Ich habe zum Beispiel eine Schwäche für Rucksäcke und Taschen. Damit kriegt man mich jedes mal.
    Ansonsten fange ich aktuell an von meinen paar Aufträgen mir Dinge zu kaufen die ich schon habe, einfach um ein Backup zu haben. Denn nichts wäre schlimmer, als dass ich bei einem Kunden stehe und dem sagen muss: „hey, sorry – mein Blitz geht nicht mehr und ich kanns leider nicht machen weil kaputt“. Das möchte ich unbedingt vermeiden.
    Außerdem auch wichtig, aber dennoch nicht im Gespräch: Kameraversicherungen! Ich denke, das könnte deine Leser auch interessieren.

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  8. Matze

    Moin Calvin,
    eigentlich finde ich das alles ziemlich cool und auch sehr Bodenständig.
    Trotzdem ist es auch ein Stück Lebensqualität mal Geld für was „Sinnloses“ auszugeben.
    Hauptsache man hat Spaß dabei und kann es sich auch leisten.
    In einem Punkt bin ich allerdings nicht einverstanden.
    Wenn Du erzählst, dass Du lieber mit einer zweitklassigen Linse ( wegen Geldsparen ) fotografiest, da es der Kunde sowieso nicht beurteilen kann. Gerade im Job, sollte doch der eigene Anspruch in Sachen Qualität
    Prio 1 haben. Auch dem Kunden gegenüber wäre es fair zu sagen,
    Hey – Ihr bekommt bei mir die beste Qualität ( zumindest technisch ) geliefert.
    In desem Sinne
    Ciao Matze

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  9. Tobias

    Sehr schönes und interessantes Video denke da ähnlich warum Sachen kaufen die der Kunde nicht braucht es muss sich ja irgentwo rentieren
    LG Tobias

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  10. Composio

    Hi Calvin,
    tolles Thema! Ich finde auch dass man ruhig über Geld sprechen kann. Man sollte aber auch immer dazusagen, wie viel man dafür macht. Wenn Leute viel verdienen, sich aber Tag und Nacht den Arsch aufreissen, dann ist das doch vollkommen okay. Nur das wird dann leider nicht gesehen bzw. erst garnicht hinterfragt.
    Egal noch viel wichtiger ist das man mit dem herzen an seiner Tätigkeit dabei ist und dann kommt Geld ehh von ganz allein (meine Meinung) … man muss einfach brennen.
    beste Grüße
    Composio

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  11. Mascha Foto n Design

    Hallo Calvin,
    „Sparen ist einfacher als verdienen“ ich denke ich verstehe was du meinst, nur wer nicht genug verdient kann auch leider nicht sparen…. aber das was man hat sollte man nicht für Blödsinn raus schmeißen. Da hast du recht 🙂 kannst du mal ein Video machen in dem es darum geht wie man einen kundenstamm aufbaut? Das würde mich sehr interessieren. Tipps für den Anfang sich selbstständig zu machen.
    Lg und eine schöne fahrt 😉

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  12. Rockenbauer Jürgen

    Hi Calvin
    Gutes Thema was du da ansprichst. Wenn ich genau überlege hast vollkommen recht wobei in der Aufbauphase eines Unternehmen man doch eher mehr zum Investieren hat.
    Bei mir stellt sich momentan die große Frage brauch ich ein Studio oder will ich lieber nur on Location arbeiten.
    Hmmmmm, lieber wäre mir da schon on Location aber wenn ich wieder an die Zielgruppe denke komme ich wohl nicht am Studio vorbei….
    Wie hast du damals deine Entscheidung getroffen mit deinem Unternehmen in ein Atelier zu ziehen?
    Würde mich grad interessieren….
    Und danke für die tollen Anregungen, bekomme immer neuen Anstoß durch deine Themen mich mit Sachen auseinander zu setzen die ich selbst total vernachlässigen würde…
    Lg Jürgen

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  13. Andy

    Hi Calvin,
    da hast du ein wichtiges Thema angesprochen wie ich finde, Geld ist wichtig in einer Konsumgesellschaft keine frage. Dennoch sollte man sich auf die Sachen, die man wirklich braucht beschenken. Was bringt es einem totes Kapital iwo liegen zu haben, was man aber nicht sinnig nutzt. Egal ob privat oder beruflich.
    Zum Thema was verdiene ich! Ist es nicht wichtig wie du schon sagtest was sondern wie viel nachher bleibt. Denn wenn man sich mal anschaut was man nur alleine steuern bezahlten muss, dann kommen noch Versicherungen, Miete ggf. noch Personalkosten auf einen zu. Was man nachher netto hat sieht dann nicht mehr so gut aus auf einmal. Da habe ich jetzt nicht die Rücklagen angesprochen die man sich auch noch jeden Monat aufseite legen sollte.
    Wichtig heut zu Tage ist es sparsamer zu sein und sich auf das zu fokussieren was wirklich wichtig ist, was nicht heißt das man sich mal nichts leisten soll, im Gegenteil.
    Also dann ich wünsche dem Hollywood Team und allen Lesern natürlich einen schönen tag.
    LG Andy Köppe
    http://www.camera7.de
    Facebook.com/camera7de

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  14. Sebastian

    Nun im Endeffekt hast du auch nicht wirklich über GEld in der Form geredet wie es die Deutschen oder man generell ungern tut.
    Ungern tut man über Zahlen reden egal ob es um das geht was man Verdient oder dass, was nach allen Abzügen übrig bleibt.
    Das, was du erzählt hast ist nichts schlimmes , in dieser Form hab ich schon oft mit anderen offen drüber geredet und in dieser Form reden auch die meisten offen über das Thema.
    Wie gesagt ich hätte mir zumindest erwartet eine der beiden Sachen mehr davon zu hören sei es , was am Ende übrig bleibt oder was man eben verdient.
    Ja am Ende des wVideos mal kurz angeschnitten
    naja war leider nicht den Erwartungen entsprechend
    lg

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  15. monika bauer

    Guten Morgen Calvin, du hast am Ende geschrieben, das es nicht wichtig ist wie viel man verdient, sondern das es zum Lebensstandard passt. Wie ist denn Dein Lebensstandard? Ist Dir Luxus wichtig, oder bist Du, so wie ich eher bescheiden? Ich bin selbständig, aber stehe noch ziemlich am Anfang, da ich durch eine Krebserkrankung erst spät anfangen konnte Werbung zu machen und mich um alles zu kümmern. Mir ist seitdem das Geld nicht mehr so wichtig, aber man braucht es zum leben und das ist mein Ziel. Ich will Leben, alles andere ist nebensächlich. Die Familie und die Freunde sind wichtig und das man genug zum leben hat. Denkst Du nicht vielleicht auch manchmal daran, dass Du mehr Zeit mit Deiner Familie und Freunden verbringen solltest? Als wieder km weit weg zu sein? Ich meine damit natürlich, ob man sich die Frage öfters stellt, ob man etwas kürzer treten sollte Viele liebe Grüße Moni

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  16. Ben

    Moin Calvin,
    Geld ist immer eine große Frage.
    Wenn ich mir überlege wieviele 1000€ ich bisher in die Fotografie gesteckt habe, wird mir übel 😀
    Aber natürlich ist es Hobby & Lebensinhalt. (Auch wenn ich hauptberuflich anderes mache, noch.)
    Ich hab dafür kein Auto und wenig Urlaub gemacht.
    Man versucht natürlich als Fotograf und Bildgestalter, die Gelder die man ausgiebt auch wieder zu verdienen.
    Was man verlangt pro Shooting ist jedem das Seine.
    Ich weiss auch das ich im Grund „zu billig“ bin, weiss aber auch andererseits wo ich noch lernen muss um besser zu werden und dann auch grundsätzlich mehr verlangen zu können.
    Natürlich ist auch klar, dass man unterschiede zwischen Geschäfts- und privaten Kunden macht.
    Und obwohl ich nicht teuer bin (unter 100 € pro Shooting (normales Portraitshooting), und natürlich auch meine Steuer leisten muss, wird mir vorgeworfen „ich kann das nicht zahlen, das ist mir zu teuer, andere sind aber billiger“.
    Natürlich, das hatten auch andere schon angesprochen, gibt es viele z.T. ganz junge Fotografen, die das ganze für 20 € anbieten pro Shooting. Zum Einen weil sie noch sponsored bei Muddi sind und daher nicht auf das Geld angewiesen sind, zum anderen weil sie noch am Anfange stehen oder kein Gewerbe haben. Es gibt auch einige Ältere die nur tpf machen. Die sagen sich, es ist pures Hobby und damit will ich nichts verdienen.
    Diese Personen machen aber die Preise nicht zwingend kaputt.
    Jeder muss doch für sich selbst wissen was er/sie wert ist.
    Wenn man ein Shooting für 1000€ anbieten würde, muss die Leistung und Qualität entsprechend sein und man muss selbst davon überzeugt sein.
    Preis ist was man selbst daraus macht und nicht was die Leute bereit sind zu bezahlen.
    Schließlich kann man aus Scheisse Gold machen wenn man Sie gut verpackt und andere davon überzeugt 😉
    (Grundsätzlich)
    Also wer sich beschwert sollte an sich arbeiten und schauen wo man noch besser werden kann oder warum die Kunden nicht zahlen wollen. Wenn die Leistung zum Preis nicht stimmt oder man es sehr schlecht z.B. ohne eigenen Überzeugung verkauft, braucht man sich nicht wundern 😉
    Ich hab dieses Jahr schon mehrere Aufträge abgelehnt, (besonders Hochzeiten), weil man den Preis bis zum Erbrechen drücken wollte. Die Leute haben dann am Ende bei anderen draufgezahlt oder jemanden aus der Familie engagiert. Ob die dann so glücklich werden wie gedacht 😀 …
    Grüße Ben
    https://www.facebook.com/pages/Benjamin-Fo%C3%9Fler-Photodesign/167482723307988

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  17. Tobi (ohokay.)

    Interessantes Thema Für mich steht die Weiterbildung, also der Erwerb von Können auch höher als viele andere Dinge in diesem Bereich. Natürlich braucht man auch einen gewissen Stand an Equipment, der meiner Meinung nach aber auch schnell erreicht ist. Am Ende muss man alles auch richtig einsetzen KÖNNEN. Ich gehe lieber auf einen 5-tägigen Workshop, als mir ein Objektiv zuzulegen – das zwar super ist – aber von mir fast nie benutzt wird und es mich nicht weiter an mein Ziel bringt.
    lg Tobi

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  18. Frank

    @David Peters
    Schau doch mal bei Fotografr vorbei. Hier ist eine ganz gute Beispielkalkulation
    https://www.fotografr.de/9/auftragskalkulation-fur-fotografen/
    Ich persönlich versuche benötigte Ausrüstung auch immer im Angebot bzw. der Preiskalkulation einzubringen. Wenn es das Budget zulässt voll, wenn es eng wird und ich die Anschaffung aber bei anderen Aufträgen verwenden kann, wird es nur zum Teil dem Kunden verrechnet.
    Aktuelles Beispiel war bei uns ein Auftrag mit Greenscreen und Sofortdruck. Hier hat es ein mobiles Hintergrundsystem und grünen Kartonhintergrund gebraucht. Beides musste ich nur für diesen Auftrag anschaffen. Die kompletten Kosten davon habe ich in den zwei gebuchten Terminen verrechnet.
    Wir haben oft Kunden aus der Industrie und keine Privatkunden. Da ist es meistens kein Problem einen normalen Satz zu verlangen ohne dann noch feilschen zu müssen.
    VG
    Frank

    Antworten
  19. Christian Klimaschewski

    Hey Calvin
    Geld verdienen, und gut einsetzen, ist ein sehr wichtiges Thema.
    Thema Fortbildung/Workshop
    Ich stimme Dir voll zu, Fortbildung ist super wichtig. Ohne Input von anderen Personen kommt man nicht wirklich weiter. Selbst die ganzen Youtube-Videos sind schon ein sehr guter Anfang. Doch ich merke langsam (nach knapp einem Jahr), dass ich dort nicht mehr viel Neues abgreifen kann. Aber ich habe gelernt, mich mit anderen über die Fotografie zu unterhalten. Der Austausch bzw das Networking bringt einen wieder weiter. Daher werde auch ich sicher bald auf dem einen oder anderen Workshop auftauchen und in gezielte Fortbildung investieren.
    Hardware
    Ich glaube, fast jeder Hobby-Fotograf musste lernen, dass man am Anfang eine Investition doch hätte überdenken sollen. Auch ich habe mich erwischt, wie ich vor nicht all zu langer Zeit einfach (und auch oft preiswert) gekauft habe und jetzt stauben diese Sachen ein. Ich würde jetzt für mich nicht sagen, was braucht „Mein Kunde“. Aber was brauche ich, um dass umzusetzen was ich fotografieren möchte. Es sei dazu gesagt, ich verdiene mit der Fotografie nicht meinen Lebensunterhalt.
    Kurz um: Man sollte immer noch ein zweites Mal drüber nachdenken, ob man sich etwas anschafft. Auch sollte man im Zweifel einen Bekannten oder Kollegen fragen.
    LG
    Chris

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  20. Denny Petschow

    Moin Calvin,
    das war mal ein sehr sehr guter Beitrag von Dir!
    Viel Geld heisst noch lange nicht das man auch viel davon hat,
    daher finde ich deinen Tipp „Sparen ist leichter“ so einfach wie genial!
    Auch das mit „was braucht der Kunde“ macht Sinn.
    Ich finde es schön das du es auch wiederholt hast, da merkt man deine gute Rhetorik. 😉
    Vielen Dank für dieses super Video und auch die guten Kommentare der anderen User,
    hilft gut weiter und der Tag ist schonmal gelungen für mich. *g*

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  21. M. Rudolph Fotografie

    Hey Calvin,
    ein sehr interessantes und eben auch wichtiges Thema. Fakt ist, dass es ohne Geld nun mal nicht läuft!
    Ich persönlch befinde mich momentan noch im Aufbau und habe noch lange nicht das erreicht, was ich gerne hätte (in Bezug auf Equipment, Lokalität usw.).
    Ich bin jetzt fast ein Jahr dabei und muss sagen, dass das meiste Geld bei mir in die Weiterbildung fließt! Seien es deine Tutorials von Photoshopfreaks, deine Workshops (Köln, LaPaDu und bald wieder Köln), das Video2Brain-, Audible- oder DOCMA-Abo… Weiterbildung ist einfach das was ich benötige um meine Resultate zu verbessern und meinem Kunden somit ein Ergebnis zu liefern, was ihn zufriedener und glücklicher macht. Ich habe es bei meinem letzten Auftrag ein paar mal betont: Es geht mir nicht darum, dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern am Ende ein Ergebnis übergeben zu können, dass den Kunden glücklich macht! Das ist laut Kundenfeedback und eigener Meinung voll gelungen =) (Sorry, aber das musste sein)
    Was die Ausrüstung angeht, habe ich noch so viele Dinge, die ich gerne hätte… Sei es die Canon 6D, ein Macbook, die 24-105mm Linse, ein 2. und 3. Porty mit entsprechenden Lichtformern und und und… Aber deine Frage „Was braucht mein Kunde?“ ist ein super Denkanstoß um zu klassifizieren welche Anschaffung welche Priorität haben sollte. Danke dafür!
    Letzlich hast du Recht, es geht nicht darum was man verdient, sondern darum, was am Ende davon übrig bleibt!
    Dann kann ich nur das unterschreiben, was auch Composio schon vor mir geschrieben hat: Man muss für den Job brennen! Wenn die Leidenschaft fehlt, ist es egal, was man an Geld damit verdient!
    Liebe Grüße aus Duisburg,
    Marius
    http://www.fb.com/MRuFotografie

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  22. Klaus Kinski

    Das Wort „Fixkosten“ hat gefehlt hehe lol 🙂
    Du hast recht Calvin. Es kommt drauf an was man ausgibt. Viele Leute konsumieren nur und sitzen in der Schuldenfalle (Auto, Handy, Versicherungen, Teuere Wohnung). Für LEBENSmittel, Selbstverwirklichung und Gesundheit bleibt nix übrig..

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  23. Calvin Hollywood

    @Monika
    Luxus ist mir nicht wichtig. Mein Luxus heisst „ich kann die Jobs annehmen die mir Spaß machen“.
    @Jürgen
    Ich bin ins Atelier weil ich für Gabor einen Arbeitsplatz brauchte und ich nicht Zuhause arbeiten wollte.
    War ne sehr einfache Entscheidung, da das Atelier auch in der Nähe ist.
    Wir suchen aber gerade etwas größeres:-)
    lg Calvin

    Antworten
  24. Michael

    Hey Calvin,
    wie so oft, einfache Worte zu einem großen Thema. Danke dafür. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich mich nicht um meine Kunden kümmern muss, ich hab nämlich keine, da ich (fast) ausschließlich zu meinem Spaß fotografiere. Wenn ich mir die von dir gestellte Frage auch stellen würde: „Was braucht mein Kunde?“ , hätte ich keine Kamera ;-).
    Ich hab viele Dinge die ich nicht wirklich brauche, mehrere Nikon-Bodies und „einige“ Objektive, alles „vom Feinsten“ wie man so sagt. Ich kaufe es, weil ich es will und ich es mir leisten kann – Gott sei Dank. Als Selbstständiger, der davon leben muss und Verantwortung für seine Familie und vielleicht auch Angestellte hat, sieht es anders aus, da macht deine Eingangsfrage mit Sicherheit viel Sinn. Es muss aber auch Leute wie mich geben damit die Wirtschaft brummt, oder?
    Ich will gar nicht wissen was du verdienst, oder besser gesagt welchen Umsatz du machst. Wenn du gut bist bzw. deine Kunden dieser Meinung sind und dich gut dafür bezahlen, hast du es verdient!
    Neid ist ein ziemlich deutsches Problem, deshalb reden auch so wenige über ihr Geld. Die einen weil sie so wenig haben, die anderen weil sie mehr haben. Es steht jedem frei viel zu verdienen, man muss halt wissen wie und womit (ich weiß, das hört sich ziemlich überheblich an und es gehört ein ein wenig Glück dazu, ist aber letztendlich so). Du bist einer der sehr viel von seinen (eigenen) Erfolgsrezepten weitergibt, das tun wenige so wie du – und das oft umsonst. Mach weiter so, ich höre dir sehr gerne zu.
    Liebe Grüße
    Michael

    Antworten
  25. Karl

    Hallo Calvin,
    ich bin schon ein paar Jahre älter als die meisten Leser hier und habe dementsprechend auch schon so einige Erfahrungen gemacht: Du hast Recht: Von Reichen kann man sparen lernen!
    Es kommt tatsächlich darauf an, dass man nicht alles Geld ausgibt. Dann hat man nach ein paar Jahren auch mal etwas mehr Geld zusammen, um sich eine größere Anschaffung zu leisten. Oder Du lässt es dann und sparst das Geld weiter. Mir fällt da immer ein Satz ein: „Weil ich es mir leisten könnte, muss ich es gar nicht mehr so dringend haben.“ Dieser Satz passt nicht immer aber häufig.
    Einen zweiten Punkt zum Thema Geld hast Du in diesem Video nicht genannt, dafür aber in vielen anderen Videos schon: Wer viel Geld verdienen will (…muss es verdient haben und…) muss sehr viel dafür arbeiten. Aber nicht irgendwas arbeiten sondern sehr zielgerichtet. Jeder der heute zahlungskräftige Kunden haben möchte, der kann ohne viel Geld, aber mit viel Mühe eine Top Website erstellen. Das ist die Referenz. Zahlungskräftige Kunden möchten die Sicherheit kaufen, dass nachher auch ein gutes Ergebnis mit Sicherheit zu erwarten ist. Und für diese Sicherheit sind sie bereit, Geld auszugeben, nicht nur für das Foto. Und wo kommt die Sicherheit her: Entweder von Empfehlungen oder weil der Kunde sich einen Eindruck von der Website gemacht hat und da super Bilder zu sehen sind aus dem gesuchten Bereich.
    Geld verdienen durch viel zielgerichtetes Arbeiten, Geld behalten durch wenig ausgeben. Über diese beiden Sätzen findet man in den Buchläden meterweise Weiterbildung. Aber es bleiben diese beiden Sätze übrig.
    Calvin, vielen Dank, dass Du uns daran immer wieder mal erinnerst.
    Grüße
    Karl

    Antworten
  26. Sven (moreornothingfotografie)

    Hi Calvin!
    Das Thema ist so interessant wie brisant. Viele halten sich mit ihren Verdienst sehr bedeckt. Keiner will so wirklich mit der Sprache raus rücken. Aber das ist in jeder Berufsgruppe so. Ist wohl leider so.
    Ich betreibe die Bildbearbeitung/Fotografie derzeit als Hobby, habe mir aber als Ziel gesetzt, 2015 mein Brot damit zu verdienen. Da bin ich natürlich über jede Info sehr erfreut und das Thema Gehalt/Verdienst ist zumindest für mich, sehr undurchsichtig. Da eine vernünftige Kalkulation zu erstellen ist so schwer, wegen den tausenden Konstellationen die da Einfluss darauf haben. Aber so langsam finde ich meinen Weg. Zum Glück bin ich da sehr wissbegierig und zielstrebig. Ich mache mir da keine Sorgen das es nicht laufen wird da ich mich extrem auf alle Eventualitäten vorbereite. Sogar einen Businessplan habe ich geschrieben weil es mir einfach hilft alles im Blick zu behalten.
    Das Thema Fotoausrüstung das hier ebenfalls schon angesprochen wurde, ist sehr interessant. Wie viel soll man ausgeben und was machst braucht man wirklich? Ich habe bisher das nötigste, denke aber, dass ich mich damit trotzdem weiter bringen kann um besser zu werden. Meine Ausrüstung ist eher Löw Budget. Allerdings habe ich gemerkt, dass die „Kunden“ die ich bisher hatte, meine Ausrüstung viel teurer eingeschätzt haben anhand den Ergebnissen die sie bekommen haben.
    Wie dem auch sei. Ich würde mich über mehr Videos zum Thema Business und Selbstständigkeit wünschen und sicher werde ich ein Workshop von dir besuchen zu dem Thema.
    LG Sven aka Moreornothing Fotografie

    Antworten
  27. Sven

    Hi Calvin
    Geld ist natürlich bei den heutigen Ausrüstungspreisen immer eine Sache!
    Gerade wenn ich so bei einigen Lese was sie alles kaufen wollen oder ständig, sobald was neues raus kommt ersetzen wollen, wundert es mich sehr wie die das so hinbekommen!
    Ich mache ja Bilder einfach für mich und das seit nun 35 Jahren – man kann sich vorstellen was ich alles an „Altlasten“ daheim rumliegen habe! Nix mehr wert heute, aber es hat mich nach heutigem Geld sicher mal 15.000 Euro und mehr gekostet!
    Für Gute Bilder braucht mal viel weniger als so manch einer denkt!
    LG Sven

    Antworten
  28. Rene Benischka

    Hallo,
    Verdient man kommt das Finanzamt und schlägt zu. Dann wäre es wieder besser gewesen in Ausrüstung zu investieren oder sich mal ein vernünftiges Studio zuzulegen 😉 Gesunde Investitionen drücken die Abgaben und treiben deine Firma.
    Wenn KEIN Kunde nicht bereit ist mehr zu zahlen, sollte man seinen eigenen Leistung überdenken und mehr Gas geben oder einsehen das der Weg der falsche ist.
    Gruß Rene

    Antworten
  29. Andi

    Hi Calvin,
    schönes Thema. Ich besuche ja auch ab und an Workshops und was da manche Teilnehmer an Equipment mitschleppen ist der pure Wahnsinn. Wohlgemerkt ohne bisher auch nur ansatzweise davon leben zu können. Sehe ich sehr oft und von Einzelfällen kann man da definitiv nicht sprechen.
    Ich persönlich habe an Equipment genau das was ich auch zum Arbeiten in meinem Bereich brauche, um meinen Kunden qualitativ das Bildmaterial abzuliefern was sie brauchen. Wenn ich etwas anschaffen möchte stelle ich mir immer erst die Frage, kann ich auch wieder Geld damit verdienen bzw. Arbeitszeit einsparen? Außerdem braucht man nicht teures spezialequipment anschaffen, wenn man damit nur maximal einmal im Jahr arbeitet. Inzwischen kann man so ziemlich alles relativ günstig leihen.
    Viele Grüße
    Andi

    Antworten
    • Olaf

      @Andi: Das sehe ich etwas anders Andi, Equipment hin oder her, für viele ist es ein Hobby. Ein Motorrad Fahrer kauft sich auch lieber ein tolles und teures Motorrad anstelle eines Rollers. Es gibt viele Hobbyfotografen, die sich ihr Hobby was kosten lassen. Warum ?? Weil sie es sich leisten können…es ist ihr Hobby. Da braucht man auch nicht neidisch drauf sein, oder es als Wahnsinn bezeichnen. Wenn ich davon Leben muss, hängt es auch von dem finanziellen Backround ab, den ich durch meinen vorherigen Job habe. Haben ist noch immer besser als brauchen…
      Gruß Olaf

      Antworten
  30. Jürgen Stadtkowitz

    Ein super Beitrag, selbst wenn der Titel geschickt reisserisch ausgewählt ist und man ein bisschen was anderes erwartet.
    Aber so sind wir neugierigen Spanner ja. 🙂
    Der Aufruf zum Sparen, bzw. Nichtkaufen, weil man überlegen sollte, ob man es wirklich braucht, ist dieses Video schon Wert.
    Natürlich wissen wir das Alle, aber handeln wir auch so?
    Jetzt brennt sich das erst mal so richtig ein auf der `Festplatte` und hält mich davon ab, zu viel Zeit mit diesen Wünschen zu verbringen.
    Danke dafür.
    LG
    Jürgen
    https://www.facebook.com/pages/EVENT-FILMERDE/205482596134284

    Antworten
  31. Mona

    Vielen Dank für dieses Video,
    hatte gerade vor ein paar Tagen mit meiner ehem. Ausbilderin eine Dabatte darüber, wie z.B. ich wäre in Passbilder zu günstig, ich muss das, oder sollte das tun. Und ich musste als Antwort geben, ich will nicht reich werden, sondern mir ab und an mal einen Traum erfüllen (Kleinigkeiten), meine Kunden glücklich machen und weiterhin so viel Spaß an meiner Arbeit haben. Geld ist wichtig, keine Frage – aber es reicht doch vollkommen aus wenn alle Rechungen gedeckt sind, am Ende des Monats ein Plus steht und man sich ab und an was tolles leisten kann und zu 100% hinter seiner Arbeit steht. Und seid dem ich chronisch krank bin, weiß ich auch anderen Dinge viel viel mehr zu schätzen.
    Vielen Dank Calvin, macht weiter so und sei weiterhin für viele Menschen eine Inspiration.
    Greetz Mona

    Antworten
    • maeddison

      Und was hindert dich daran, mehr für die Passbilder zu verlangen? Zahlen es die Kunden dann nicht mehr? Ist es ernsthaft Dein Wunsch, mit Passbildern Deine Kunden glücklich zu machen? Wenn man mit Passbildern wenigstens etwas reich werden kann, warum dann nicht tun?! Meinst Du, Deine Kunden wären dann unglücklicher? Wenn ja, dann scheint es aber an den Fotos zu liegen und nicht am Geld …

      Antworten
  32. maeddison

    Hey Calvin,
    Du kündigst großspurig an, übers Geld zu reden, tust es dann aber doch wieder nicht 😉 Die Message ist doch eher: Investiert mal lieber 1.000€ in meine Produkte, als in gutes Equipment …
    Auf Deine Frage in der Überschrift möchte ich daher mal offen antworten, soweit das spontan geht:
    Ich bin Werbefotograf und verdiene im Jahr durchschnittlich zwischen 90.000€ und 120.000€, je nachdem ob es ein sehr gutes oder nur gutes Jahr war. Das reicht aus, um die Fixkosten zu decken (ich habe keine Angestellten und keine Studiokosten), etwas für’s Alter zu sparen und trotzdem noch hier und da einen schönen Urlaub mit Familie zu machen. Und es ermöglicht mir den Spass, gelegentlich etwas zu kaufen, das meine Kunden zwar erstmal nicht brauchen, dann aber doch, sobald ich etwas neues damit anbieten kann. Ich habe noch nie wirklich ausgerechnet, was tatsächlich im Monat an Gewinn übrig bleibt, da ich das ja dann mind. alle 4 Wochen tun müsste und es mir absolut ausreicht am Kontostand zu sehen, dass es genug ist.
    Wenn hier jemand schreibt, er bietet Shootings für 100€ an, dann hat er entweder einen ausreichend bezahlten Hauptjob oder lebt von Luft und Liebe. Und wenn er sich dann auch noch verunsichern lässt, es gäbe angeblich andere Fotografen, die noch billiger seien, dann muss er sich überlegen, ob er die richtige Zielgruppe anspricht oder tatsächlich den Vergleich mit jemandem scheuen sollte, der 20€ für ein Shooting will … Da kann ich nur heftig den Kopf schütteln!
    Und immer diese Aussagen: Geld ist doch nicht das wichtigste, viel wichtiger ist, dass es Spass macht, dass das Model zufrieden ist und und und … Dann stellt Euch mal auf lebenslanges Wohnen in der Studentenbude ein (und lebenslanges Fotografieren von Portraits der Nachbarin vor cooler Holzwand)!
    Meine Meinung ist: Wer als Fotograf auch ans Geld denken muss (weil Fotografie den Lebensunterhalt sichern soll und nicht mehr „nur“ das Hobby ist), der sollte der Realität ins Auge sehen, den Markt erforschen und sich kritisch mit der eigenen Leistung auseinander setzen. Dann sollte man darauf kommen, ob das was für einen ist, oder nicht und entsprechende Konsequenzen ziehen.
    Und ja: Ich poste das bewusst unter einem Pseudonym, da es hier ja nicht um mich oder meine Arbeit geht, sondern nur um die Erfahrungen mit dem lieben Geld. Ich nutze daher diesen Blogeintrag auch nicht dazu, Werbung für meine Website zu machen. Brauche keine Backlinks …
    Grüße und viel Erfolg weiterhin! Du machst das schon sehr gut, Deine Art Dich zu vermarkten beeindruckt mich!

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  33. Zaubertrixxer

    Mein persönlicher Tipp im Umgang mit Geld ist, auf jegliche Form von Konsumkredit zu verzichten. Wenn ich mir das teure Auto nicht leisten kann, kauf ich ein kleines. Wenn der Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff zu teuer ist, mag ich was anderes oder bleib zu Hause. Von den 0% Finanzierungen bei Saturn für den neuen Fernseher oder die Playstation wollen wir gar nicht reden. Genauso verhält es sich auch mit beruflichen Equipment. Einzige Ausname: ich bin ohne das zu finanzierende Objekt nicht arbeitsfähig oder es handelt sich um eine Investition mit bleibendem oder steigendem Wert (wie Immobilien).
    Ingo

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  34. Jörg Daniel Fluck

    Hallo Calvin,
    dein Name wird wohl demnächst im Duden unter „Lebensweisheiten“ auftauchen. 😀
    Kann dir bei dem Thema Geld zu 100% zustimmen. Je mehr man verdient desto mehr muss man meistens auch wieder ausgeben (Steuern, Miete, Strom, Schulungsräume, Verpflegung, Mitarbeiter, usw.) Da sind 10.000,- € plötzlich nicht mehr viel.
    Wie du gesagt hast es kommt drauf an was übrigbleibt.
    Ich selbst kämpf grad noch mit meiner Faulheit, manche nennen es auch Schweinehund, um endlich mal mehr im Bereich Fotografie zu machen.
    Jetzt werde ich erst mal Geld für Weiterbildung zu Seite legen. Da wird bestimmt die ein oder andere DVD von dir bei mir auf dem Tisch landen. Wobei Downloads für mich besser wären, hab kein DVD Laufwerk mehr 😀
    In diesem Sinne.
    Reich wird man durch das Geld dass man nicht ausgibt.
    Grüße Jörg Daniel Fluck

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  35. Fabi

    Hey Calvin,
    Du hast ja klargestellt, dass du den Umgang mit Geld ernst nimmst und zum Sparen rätst.
    Sparst du zur Zeit echt Geld auf die schwäbisch konservative Art? Im Moment führt das dank „nicht vorhandener Zinsen“ zum sukzessiven Geldverlust.
    Wie gehst du mit der Inflation um?
    >>>Nimmst du den langsamen Geldschwund so hin, wie manche Männer ihren Haarausfall hinnehmen?<<<
    Du könntest doch prinzipiell in Start-Ups Geld investieren und dich mit deinem Markt- und Branchenwissen perfekt absichern.
    (das ist von deinem aktuellen Geschäftsmodell gar nicht mal weit entfernt.)
    Viele Grüße
    Fabi

    Antworten
  36. Ekkehard Kalinke

    Hallo Calvin,
    ich finde es prima, dass Du mal dieses wichtige Thema ansprichst. Obwohl für viele Leute der Gelderwerb eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielt, wird dieses Thema immer wieder tabuisiert und sie verhalten sich wie keuche Jungfrauen, wenn es um Sex geht.
    Vielleicht hättest Du in Deinem Blog eine klare Grenze zwischen Business und Hobby/Nebenerwerb ziehen sollen ? Der Amateur lebt doch mehr oder weniger seine Leidenschaft und Ambitionen aus. Da geht es in erster Linie um die eigenen Ansprüche – natürlich auch abhängig von den Mitteln die dafür zur Verfügung stehen. Sicherlich wäre auch hier eine sinnvolle Balance zwischen Ausstattung und Weiterbildung sinnvoll, aber man hat schon manchmal den Eindruck, dass einige Hobbyisten lieber mit Technik als mit Bildern überzeugen möchten.
    Im Business-Bereich sieht das anders aus. Da geht es darum, das man liefert – pünktlich, in der notwendigen Qualität und zum angemessenen Preis. Wichtig ist dabei die Kommunikation mit dem Partner, damit das Produkt oder die erbrachte Dienstleistung dem Kunden den erwünschten Nutzen bringt. Damit schafft man die Basis für eine nachhaltige Zusammenarbeit.
    Und natürlich ist bei jedem Business der zentrale Punkt das Einnahmen-/Ausgabenverhältnis. Ich kann gar nicht verstehen, dass man hier so viel über die Anschaffung von Objektiven diskutiert (zumal sich ja die Preise für Profis nach Verrechnung mit der Umsatz- und Einkommenssteuer quasi halbieren). Wenn man die Aufwände (Zeit, Fahrtkosten, Miete, Einarbeitungszeit und Nerven) für das Leihen eines Objektivs berücksichtigt, kann das auch mal nach hinten losgehen. Das sind immer Einzelfall Entscheidungen. Technik ist ein Invest – egal ob gekauft oder geliehen – und sollte auch so behandelt werden. Dabei handelt es sich in der Fotografie ja noch um überschaubare Summen. In anderen Branchen kann eine Fehlinvestition zur Pleite führen.
    Grundsätzlich sollten alle Ausgaben unter betriebswirtschaftlichen Bedingungen betrachtet werden. Neben den einmaligen Kosten für Technik darf man die regelmäßigen Aufwände wie Fahrtkosten, Hotelkosten, Kosten für das Studio, Kosten für Material, Kosten für Fremddienstleistungen, Versicherungen etc. nicht aus dem Auge verlieren. Da kommen schnell mal richtige Beträge zusammen.
    Weiterbildung sehe ich als Invest in die Zukunft. Wie bei jeden anderen Invest sollte man vorher sorgfältig prüfen, ob die jeweiligen Kurse und Workshops einem bei dem Erreichen der eigenen Ziele angemessen unterstützen.
    Dass man nicht jeden Auftrag annehmen soll, hast Du ja bereits schon angesprochen. Man kann sich wirklich mit Kleinkram verzetteln und dadurch die Big Points verpassen. Und dann gibt es auch noch die Sorte Kunden, denen man 50 Euro geben und sie zum Wettbewerb schicken sollte.
    Ein wichtiger Punkt wäre noch die Liquidität. Die ist notwendig, um das operative Geschäft am Laufen zu halten, um Projekte zu stemmen, um Zahlungsausfälle abzufangen, unvorhergesehene Kosten abzufangen und um auf die Big Points warten zu können. Ein Kollege von Dir hat in seinem Business Workshop empfohlen eher einen Kredit aufzunehmen, als die Liquiditätsreserven anzugreifen. Ich tu mich etwas schwer mit der Empfehlung, aber er hat recht. Im ersten Fall hätte ich auf jeden Fall eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Geldgebern.
    Mit dem Punkt Freude bei der Arbeit bin ich voll bei Dir. Klar, wenn die Geschäfte mal nicht so gut laufen, freut man sich über jeden Auftrag. Aber ab einem gewissen Umsatz wirkt das Geld allein nicht mehr motivierend. Da geht es dann um andere Dinge und deshalb ist sehr wichtig, dass die Aufgaben einen Erfüllen und das man ein gutes Gefühl bei der Arbeit hat.
    Ich bin zwar kein professioneller Fotograf, sondern freiberuflicher SAP-Berater, aber die Eckpunkte sind eigentlich in jedem Geschäft die gleichen.
    Viele Grüße
    Ekke

    Antworten
  37. Dani

    Hi Calvin,
    ein wirklich gutes Video was mich auch unbedingt zum kommentieren anregt. Du hast Recht, ich hab es bisher immer anders herum gesehen. Dabei ist der Ansatz „was braucht mein Kunde“ wirklich interessant und hilft mir sicherlich beim künftigen sparen. Ich will immer so viel Fotozeugs haben, was ich aber eigentlich nicht brauche. Außerdem ist mir aufgefallen, wenn ich ein finanzielles Polster habe, wird mein Geld auch automatisch mehr. Ich glaube, das hat was mit dem positiven Denken zu tun. Wenn dagegen Ebbe auf meinem Konto ist, dann wird es auch immer weniger und ich mach mir Sorgen und mache Jobs nur wegen des Geldes.
    Bitte mehr von solchen Videos.
    http://www.facebook.com/DanielaKnipperPhotography

    Antworten
  38. Marco Holzhäuser

    Calvin, das ist ein Thema was über das man wirklich nicht redet da hast du völlig recht….aber du hast super Punkte ins Auge gefasst…gibt einem viel zum nach denken….
    Danke.. es sind immer wieder super Beiträge die du hier ablieferst…weiter so…
    Grüße Marco

    Antworten
  39. Melanie

    Hey Calvin,
    ein wichtiger Punkt ist doch auch, ob man seinen Lebensunterhalt als Fotograf verdient oder einem Hauptjob nachgeht, der diversen Luxus (Zeit & Geld) ermöglicht. Ich mag es, sozialversichert zu sein und sechs Wochen im Jahr (bezahlten) Urlaub zu haben. Noch dazu kann ich meine Überstunden abfeiern und habe einen sehr netten Chef, der mich noch dazu unterstützt.
    Nach und nach werden die Aufträge immer mehr, die Verkäufe steigen und auch meine Entwicklung über die letzten Jahre ist (für mich) deutlich sichtbar. Ich habe lange gewartet, ein Gewerbe anzumelden. So viele Jahre habe ich tausende Euros quasi zum „Privatvergnügen“ ausgegeben und habe mich anfangs kaum getraut etwas für meine Arbeit zu verlangen. Es war ein langer Prozess aber da ich persönlich besser geben als nehmen kann, wurde das natürlich auch oft ausgenutzt. Für das harte Leben als Selbständige wäre ich vermutlich gar nicht gemacht und so verdiene ich mir mittlerweile ein paar Euros dazu und bin auch bereit mich mit dem Finanzamt auseinanderzusetzen. Was genau dabei herumkommt ist tatsächlich sekundär.
    Ich spare natürlich für den Notfall aber noch lieber gebe ich das Geld aus, was ohne weitere Verpflichtungen problemlos möglich ist. Es passt eben zu meiner Vorstellung von dem Leben, das ich führe(n möchte). Ob das jetzt das 70-200 ist oder ein Workshop – das mache ich allerdings für mich und nicht für meine Kunden, weil ich es auch gar nicht muss und dieses Gefühl möchte ich mir erhalten, dafür meine Leidenschaft für mein Hobby weiter am Leben halten.
    Viele Grüße,
    Melanie

    Antworten
  40. Norbert

    Hi Calvin, hallo @all,
    da davon gesprochen wurde das dieses Thema „nur“ kommerziell „beleuchtet“ werden soll, schließe ich mal alle Überlegungen der Hobby- und Amateurfotografen aus. Bitte nicht als Qualitätsmerkmal verstehen, es gibt viele Amateure und Hobbyfotografen die bessere Bilder machen als so mancher Profi. Die Begründung die mir dazu eingefallen ist wäre aber ein eigenes Thema ;-)!
    Als Fotograf der von seinen Aufträgen leben möchte, bzw. muss, hast Du bereits viel richtiges gesagt. Gekauft wird das, was sich amortisiert, nicht was mich amüsiert. Wichtig ist nur, das Zeugs muss funktionieren und einer professionellen Nutzung „standhalten“. Es ist ein Werkzeug, mehr nicht. Und, es muss ein qualitativ gleichwertiges Backup da sein (für den Fall der Fälle).
    Geste Grüße,
    Norbert

    Antworten
  41. Sabrina75

    Tja, nette Theorie, Zaubertrixxer. Aber nicht jeder wird in eine reiche oder sagen wir eher, wohlhabende Familie geboren, die einem mal eben Ausbildung/Studium, Führerschein und Ersteinrichtung finanziert. Ich habe mir mein ganzes Leben nach der Schule und mein Hab und Gut selbst erarbeitet, weil ich eben nicht aus reichem Hause komme. Und da muss wohl oder übel auch mal was finanziert werden, wenn man nicht den hinterletzten Mist möchte. Ein klappriges Auto, was nach einem Jahr auseinanderfällt, eine Küche von der Müllhalde die dank alter Elektrogeräte Unmengen an Strom frisst. Und letzterer wird bekanntlich auch nicht günstiger.
    Finde es teilweise schon unglaublich, von welchen Dimensionen (Geldbeträgen) hier gesprochen wird, wenns darum geht, den Lebensunterhalt zu finanzieren. Es gibt leider so viele Leute, die mit grad mal 1000 Euro Netto und weniger auskommen müssen, weil sie eben von zu Hause nichts (meine damit Werte, was im Leben wichtig ist- kein Geld) mitbekommen haben.
    Nix für ungut, aber ich bin froh über die Möglichkeiten, mir was finanzieren zu können. Und so lange ich das auch bezahlen kann, da ich einen (wenn auch einen weniger gut bezahlten) Job habe, ist das ja auch mein Problem.
    Naja zum Thema bzw. Video. Mag schon sein, das Sparen einfacher ist, als Geld verdienen. Aber dafür muss eben auch erst einmal Geld da sein oder entsprechend gutes Geld reinkommen, um davon was zu sparen. Und von 5 Euro monatlich auf die Seite legen, ist noch keiner reich geworden.
    Es ist einfach traurige Realität, dass in diesem Land fast nichts mehr möglich ist (Weiterbildung, Fortbildung, Umschuldung o.ä.) ohne einen großen Haufen Geld auf der Seite liegen zu haben.

    Antworten
    • Mark

      Ich denke Zaubertrixxer möchte auf etwas anderes hinaus. Anstatt z.B. eine A-Klasse tut es auch ein Smart (Reifen+Metal=Bewegt sich). Anstatt dem Mac Book Pro kann man auch den Lenovo Y580 kaufen. usw
      Es geht eher darum, dass man auch kleine Brötchen backen kann denn wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, wird man bemerken, dass die Küche nicht von der Müllhalde sein muss um günstig inkl Neu zu sein (Geht man statt Mann Mobilia eben in den Roller) oder das Auto Beispiel wurde ja schon angeführt 🙂
      Ich meine das nicht böse ich habe Jahrelang für 5,86eur Netto und 7eur in der Zeitarbeit mich versklaven müssen es geht alles wenn man auf die ganz teuren edel Produkte einfach verzichten kann.
      Ich finde es immer wieder lustig wenn ich lese „Hartz4 Familie kann nur von trocken Brot leben“. Absoluter Quark. Gerade im Aldi (Tut mir leid Calvin für die viele Schleichwerbung 😉 ) kann man so viel einkaufne um eine Familie gut durchzubringen dann läst man eben die 10 Schachteln Zigaretten ind er Woche weg. Hier liegt eher das Problem das Menschen immer für unnötige Dinge ihr Geld rausballern

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