Vom Bauch heraus……

Hi Leute

Bei euch alles klar soweit? 

Der heutige Blogeintrag kommt aus dem Bauch heraus und ist sehr spontan entstanden. 

Das Thema selbst finde ich aber sehr interessant. 

Freu mich auch schon auf eure Meinung. 

Viel Spaß

 

 

Vorgeschichte
Also ich neulich mit Gabor unterwegs war hat er mich gefragt wie ich in der Lage bin so viele Dinge auf einmal konzentriert zu machen. Dabei lag die Betonung auf konzentriert. 
Er selbst hätte oft das Problem sich nicht konzentrieren zu können wenn viele Dinge um ihn herum passieren (Musik, Telefonate usw.) 
Heftig aber ich konnte ihm keine Antwort geben. Ich habe mit "Ich weiß es nicht" geantwortet. 

Warum? 
Ich wollte mich mit dieser Antwort aber nicht zufrieden geben und habe nachgedacht. Was ist konzentrieren überhaupt? 
Das ist in erster Linie doch "sich Gedanken machen". Es findet zu 90 % im Kopf statt. Und als ich mir das selbst sagte hat es KLICK gemacht.

Vom Bauch heraus
Ich habe festgestellt das ich bei 75 % meiner Tätigkeiten den Kopf fast abschalte. Naja.. ich würde sagen ich nutze nur 30% meiner Gedanken und zu 70 % den Bauch oder was auch immer. 

  • wenn ich Emails schreibe, denke ich nicht nach. 
  • wenn ich meinen Blog schreibe, denke ich nicht nach
  • wenn ich retuschiere, denke ich nicht nach

Naja… ist gelogen. Ich denke schon nach aber eben nur zu 20 bis 30 %. Und daher ist das für mich auch keine Belastung und es erfodert keine große Konzentration. Ich machs einfach und schreibe drauf los bzw. mache es. 

Ist das gut?
Ich denke nicht immer. Es gibt Jobs wo ich zu 100 % konzentriert bin. Aber ich spreche hier von "den meisten meiner Tätigkeiten". Und da ist es eben so das ich fast nur vom Bauch heraus arbeite. 
So etwas zerrt sicherlich auch manchmal an der Qualität. Rechtschreibfehler, Fehler schleichen sich ein usw. 
Aber für mich gehört das auch irgentwie dazu…. jeder soll auch meine Schwächen sehen und meine negativen Seiten (NOCHMAL: Ich schreibe hier nicht von Kundenaufträgen). 

Das dürfte auch der Grund sein warum ich mich, vom Kopf her, selten ausgelastet fühle. Da ist noch soooo viel Platz um sich über gewisse Dinge Gedanken zu machen. Und ich glaube das ist auch der Grund warum ich jemand bin der nicht gefährdet ist dem "Burnout" Syndrom zu verfallen (trotz 12 – 14 Stunden Arbeit täglich). Natürlich ist das so ne Sache und ich kann mich da auch gnadenlos täuschen (was ich nicht hoffe). 

Routine und Druck
Ich denke auch das Erfahrung und Routine dafür sorgt das man sich nicht mehr so stark konzentrieren muss. Das nimmt viel Belastung weg. 
Aber selbst wenn man diese Routine nicht hat, braucht man sich nicht unbedingt selbst unter Druck setzen. Es gibt zu viele die etwas perfekt haben wollen und sich dadurch selbst unter Druck setzen. 
Und dieses "selbst unter Druck setzen" sorgt dafür das man sich nicht konzentrieren kann, die Dinge längern dauern und man am Ende evtl. dann doch unzufrieden ist. 

Fazit
Ich brauch jetzt mal eure Hilfe und würde gerne eure Meinung wissen. Wie seht ihr das? Wie ist das bei euch? 
Ich habe einfach drauf los geschrieben und habe mir darüber zuvor noch nie Gedanken drüber gemacht. Daher sind meine Formulierungen evtl. nicht so sauber. 
Kam trotzdem an was ich sagen wollte? 🙂

In diesem Sinne….

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

 

 

11 Kommentare

  1. ANDIheld

    Auch wenn deine Formulierung “aus dem Bauch kommen”, sind sie durchaus verstĂ€ndlich. Nur wenn man einen Text veröffentlicht, wie du hier im Blog, sollte man auf Rechtschreibung und Zeichensetzung achten. Klar, es kann mal ein Tippfehler passieren. Jedoch sollte sich die Anzahl der Fehler auf ein Minimum reduzieren. Meiner Meinung nach sind bei dir zu viele in den Texten, was kein guter Stil ist. Gut dagegen finde ich, dass du deine “SchwĂ€chen” dir eingestehen kannst.

    Antworten
  2. Kuhni

    Hallo….
    Also ich denke das es bei den meisten von uns so ist, dass wir die meisten “Entscheidungen” aus dem Bauch heraus treffen. “Denken” wĂŒrde uns bei vielen Dingen in die Situation des AbwĂ€gens, des Vergleichen, bringen und somit unsere SpontanitĂ€t unterdrĂŒcken. Bei stĂ€ndigem “denken”, “ĂŒberlegen”, wĂŒrde sicher auch die Ehrlichkeit leiden da wir “natĂŒrlich” immer ĂŒberlegen wĂŒrden, also nachdenken, wie wir uns “am besten” darstellen und somit sicher, gerade bei unpopulĂ€ren Meinungen, nicht bei der Wahrheit blieben. Das wĂŒrde Typen wie Dich und mich beschĂ€digen. Denn schließlich gehören wir zu denen die “Scheiße” sagen wenn etwas Scheiße ist.
    Viele GrĂŒĂŸe
    Patric Kuhn (Kuhni)

    Antworten
  3. Herbert Piel

    Hallo Calvin, wie du weißt, komme ich ja nun aus einer ganz anderen fotografischen Ecke, aber ich hĂ€tte jeden Satz auch so schreiben können. Vielleicht liegt in dieser von Dir beschriebenen Herangehensweise sogar das kleine Geheimnis des erfolgreichen Arbeitens ĂŒberhaupt. Aber ich glaube auch, daß man sich diese Einstellung nicht anerziehen kann. Als Beispiel meine Frau, Leiterin eines Musikfestivals, studierte + promovierte Marketingfachfrau, ein absoluter Workoholic, aber…..nicht soo wie ich in der Lage, wie von die oben beschrieben, manche Sachen etwas entspannter anzugehen, was ja, wie ich dir beipflichten kann, nichts damit zu tun hat mit dennoch 100% Leistung, nur die Energie kommt irgendwo anders her, eben wie im PS, ausgelagert im Bauch, aus dem Bauch, und das entlastet den Kopf ;-)).
    Gutes Thema, schön ,daß wir drĂŒber geschrieben haben ;-)))
    Lieben Gruß
    Herbert
    Und wer weiß, vielleicht machen wir ja mal was zusammen, so aus dem Bauch raus ;-))

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  4. Marco Schnitzler

    Hallo Calvin,
    ich denke viele stehen sich zu oft selbst im Weg. Es wird ĂŒber vieles nachgedacht, jede EventualitĂ€t wird abgewogen … und was ist das Ende vom Lied, wieder eine vertane Chance.
    Ich muss zugeben, dass ich eher der Kopfmensch bin, der vieles mechfach ĂŒberdenkt.
    Ich bin allerdings immer wieder ĂŒberrascht, wenn ich dann doch mal spontane Bauchentscheidungen treffe, dass diese trotzdem funktionieren und vielleicht sogar manchmal besser als die wohl ĂŒberlegten.
    LG Marco

    Antworten
  5. Oliver Cramer

    Hi Calvin,
    ich habe auch schon in vielen Bereichen festgestellt, das wenn man zuviel denkt sich selber ausbremst.
    Ich bin ein leidenschaftlicher Zocker ( Xbox ) da kommt es schon öfters vor das ich beim Autorennen einfach nicht gewinne….. Dann probiere ich es immer wieder und höre auf drĂŒber nachzudenken und mache mir Gedanken ĂŒber Photos und Bildbearbeitung usw. und fahre praktisch wie im Autopilot und schwupps ist das Rennen in der Kiste. Was ich damit sagen will ist einfach ” Nicht nur alles Durchplanen und durchdenken sondern Ärmel hoch und anpacken ” so kommt man auch ein stĂŒck weiter.
    Sicherlich gibt es dinge ( Kundenarbeiten usw. ) die erforden Planung und Denken. Aber man sollte auch mal PLanlos sein im Leben um das Leben zu leben und nicht der Arbeit nachzurennen.
    Lg Olli

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  6. Sascha Basmer

    Hey Calvin,
    Ich denke, dass es doch sicherlich auch so ist, dass du dich auf das Wesentliche KONZENTRIEREN kannst, weil du ein tolles Team hinter dir stehen hast, die dir den Weg ein wenig freirÀumen oder sehe ich das falsch?
    Ich darf mich selber glĂŒcklich schĂ€tzen ein gutes Team hinter mir zu haben, die mir den RĂŒcken stĂ€rken…
    Dennoch bleibt mir ein langer Arbeittag selten erspart…
    16 Stundne sind keine Seltenheit…
    Das liegt wohl auch daran, dass ich noch einen Vollzeitberuf ausĂŒbe…
    Am Wochenende kann und darf ich mich dann voll und ganz auf die Fotografie konzentrieren und zumeist ist dann schon alles akribisch nach meinen Vorgaben vorbereitet von Michael meinem Assistent.
    Er ist es auch, der ein Auge darauf hat, dass ich nicht zu viel mache, und zwingt mich zu kleinen aber notwendigen Pausen…
    Fazit: Man kann noch so viel arbeiten – Ohne ein Team dahinter, hat man es erheblich schwerer!!!
    Beste GrĂŒĂŸe
    Sascha

    Antworten
  7. Calvin Hollywood

    Hey Andi
    Da hast du Recht, ich versuche da mal etwas weniger Fehler zu machen.
    Wenn ich will kann ich das auch, aber ich bin meistens zu faul
    lg Calvin

    Antworten
  8. Charlotte

    Hi Calvin,
    mal wieder ein interssantes Thema!
    Die Erfahrungen, die ich fĂŒr mich (!) gemacht habe: je mehr Niederlagen, RĂŒckschlĂ€ge und Ablehnungen ich erfahren musste, je mehr fing ich an, ein Kopfmensch zu werden und abzuwĂ€gen. Mich auf meinen Bauch zu verlassen fĂ€llt mir inzwischen schwer, aber ich versuche es dennoch immer wieder, da “er” eigentlich nachweislich die besseren Entscheidungen trifft …
    GrĂŒĂŸe
    Charlotte

    Antworten
  9. Jan Strohdiek

    Hi Calvin,
    “aus dem Bauch heraus” handeln empfinde ich als ziemlich wichtig, denn zu viel Denken kann oftmal die schönsten Erlebnisse verhindern.
    Ich persönlich bin jemand, der viel lieber seinen Bauch entscheiden lĂ€sst, anstatt (viel zu) lange nachzudenken. Oftmals verlĂ€uft es nach so einer Bauchentscheidung viel positiver, als der verlaufen wĂ€re, wenn ich darĂŒber nachgedacht hĂ€tte.
    Es gibt natĂŒrlich viele Situationen, in denen man sein Hirn nicht ausschalten sollte, aber ich denke, man kann ein viel entspannteres und erlebnisreicheres Leben fĂŒhren, wenn man bei 2/3 seiner Entscheidungen mit dem Bauch handelt.
    Gruß Jan

    Antworten
  10. JJ

    So wie du das angehst, probier ich es seit langer Zeit (2-4 Jahre!) anzugehen, nicht weil ichs abschaue, sondern weil das die richtige Art ist damit umzugehen. Vieles im Kopf automatisieren oder einfach machen.
    Es wird besser…. was einen frĂŒher stresste, tut es mittlerweile kaum noch….

    Antworten
  11. Marc

    Konzentrieren was ist das:-) mir gehts da eher so das ich mich leider immer nur zu 30 % fkonzentrier

    Antworten

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