Making of Jay Thomas

Hi zusammen

Alles klar bei euch? 

War doch ein echt cooles Gespräch mit Gabor gestern oder? 

Heute gehts es mal wieder in die Richtung Fotografie und Photoshop. 

Ich möchte über ein Bild schreiben welches ich vor ein paar Tagen hochgeladen habe. 

Einge hats interessiert wie das Original aussieht und was ich retuschiert habe. 

Heute gibt es die Antwort. 

 

Jay Thomas
Jay ist ein guter Freund von mir mit dem ich früher sehr viel Basketball gespielt habe. Ich war damals 17 Jahre alt und mit den Jahren wurden wir beide immer besser. Wir spielten in verschiedenen Vereinen und immer wieder kreuzten sich unsere Wege. Leider hatte ich nicht ganz so viele Skills wie er. Er landete in der Basketball Bundesliga und ich hab mich überwiegend in den unteren Ligen herumgetrieben. Vor einigen Jahren hatte ich ihn mal wieder vor der Kamera. Aber erst vor ein paar Tagen habe ich zu einem Bild die Retusche fertig gestellt und das Bild zeige ich euch nun einmal. 

Jay Thomas

Inspiration
Ich hatte mit dem Shooting eigentlich schon abgeschlossen wir ich über eine Nike Kampagne von 2012 gestolpert bin. Was Danklife da fabriziert hat ist wirklich unglaublich. Zum Teil wurden einfach mal die Klamotten gewechselt. Mir ist eingefallen das ich ähnliches Ausgangsmaterial hatte und so sah ich das mal wieder als eine kleine Retuscheübung. Hier mein Vorher-Nacher Vergleich!

vorhernacher

Retusche
Zuerst habe ich Jay mit dem Pfad freigestellt und ein paar Farb und Tonwertkorrekturen angelegt und die Hautfarbe bzw. den Kontrast zu bekommen. Dann ging es an den Boden und an die Lichstimmung. Ich habe keinen passenden Boden im Archiv gehabt und so hat mir Gabor einen in Cinema4D gebaut. Bis hierhin lagen wir bei einer Arbeitszeit von etwa 30 bins 35 min. 

Bei meinen letzten Bilder habe ich die "Dodge and burn" Technik nie länger als 20 min angewendet. Hier habe ich mir mal wieder (wie in alten Zeiten) etwas mehr Zeit genommen. Ca. eine Stunde habe ich mit dem Abwelder und Nachbelichter modelliert und Akzente gesetzt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. 

Am Ende waren es dann nur noch Kleinigkeiten und ausnahmsweise kamen auch mal keine Plugins wie Topaz oder NikSoftware zum Einsatz. Ich habe zwischendurch immer wieder mal eine Nacht drüber geschlafen und dann wieder Korrekturen durchgeführt. Am Ende lag die Bildbearbeitungszeit sicher bei 2 bis 3 Stunden. Nun erfreue ich mich über ein neues Bild in meinem Portfolio und ne Menge neuer Erfahrung. 

Fragen
Falls ihr Fragen habt könnt ihr diese gerne hier stellen. Bitte fragt nicht nach Einstellungen von gewissen Ebenen. So ein Bild mache ich auch nicht einfach nur aus dem Bauch heraus, ich bin an vielen Dingen oft gescheitert und musste öfter mal probieren. Ich hoffe das beruhigt einige von euch. 

In diesem Sinne…

lg Calvin
www.photoshopfreaks.de

 

 

10 Kommentare

  1. Stefan R. aus W.

    Hi Calvin,
    das Bild zeigt mal wieder deutlich, dass Übung den Meister macht. Der Vorher-Nachher Vergleich ist echt beeindruckend, besonders die Veränderung der Hautfarbe und der Kontraste auf dem Körper gefallen mir super.
    Wenn man sich dann noch mangels passendem Fußboden einfach selber einen baut, ist es noch besser 😉
    Danke für die Einblicke!
    LG Stefan

    Antworten
    • J. Blair

      Awesome stuff! I have a band shoot coming up that I have to composite with instruments. An action shot. They want it on white and I was just thinking about bringing it all together with a base floor just before you posted this shot!
      Did you use a blend mode to use existing shadows? Like „Multiply“ because it’s white? Or did you have to paint shadows?

      Antworten
  2. Knut

    Hi Calvin,
    feine Arbeit!
    Ich hätte da noch 3 Fragen:
    1. Wie hast du das Bild ausgeleuchtet, damit du so schattenfrei (vorallem im Bein/Fuß-Bereich) arbeitest? Ich habe oft das Problem, dass man eben von den verschiedenen Lichtquellen mehrere Schatten sieht, was mir nicht immer gefällt.
    2. Ich würde gerne mal einen 100%-Crop der Fuß-Bodenkontaktstelle sehen, ob du das gleiche Problem mit Auflösung von montiertem Untergrund und Motiv hast. Meine Texturen leiden ab und an beim Transformieren, so dass ich nicht immer ganz glücklich mit meinen „Böden“ bin (auch wenn man das im Web-Format selten sieht).
    3. Würde mich bei Gelegenheit mal interessieren, wie Gabor sowas in Cinema4D bastelt 🙂
    LG und weiter so….
    Knut

    Antworten
  3. Blendwerk Freiburg

    Das ist wirklich sehr beeindruckend – Boden wie Retusche. Gefällt mir sehr!

    Antworten
  4. Eberhard

    wieder einmal ein tolles Bild!

    Antworten
  5. Calvin Hollywood

    Hi Knut
    Ausgeleuchtet wurde mit zwei Streiflichter von hinten und von vorne ein weisches Licht. Da die Schatten alle gemalt sind gabs da auch keine Problem 🙂
    Die anderen Fragen muss ich mal an anderer Stelle beantworten. Würde hier echt zu lange dauern sorry
    Den Boden haben wir übrigens passend rausgerendert von dem her keine Probleme
    lg Calvin

    Antworten
  6. bacoo

    …da lass‘ ich gerne auch hier nochmal ein ‚Like‘ = gefällt mir!

    Antworten
  7. Marc

    Guten Abend,
    mich würde interessieren, wie man die Perspektive passend zu dem freigestellten Bild bekommt, das es möglichst realistisch aussieht?!

    Antworten
  8. Calvin Hollywood

    Zum einen mit Gefühl oder man lässt sich den Boden passend rendern.
    Aufnahmehöhe, Brennweite usw.
    Der Vorteil von 3D
    lg Calvin

    Antworten

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