Geht der Fotografen-Markt kaputt?

Hi zusammen

Vor einigen Tagen habe ich einen interessanten Post in meinem Form gefunden. 

Diesen Post habe ich mal aufgegriffen und euch ein Video dazu gemacht. 

In diesem Video vermittle ich meine Meinung zum Thema. 

Ich würde mich freuen wenn ihr auch eure Meinung schreibt. 

 

Es sind immer die anderen Schuld?!
Wie schon erwähnt bin ich die Tage über einen Post gestolpert, der sich damit beschäftigt hat das es zu viele Leute gibt die sich als Fotograf bezeichnen, Dumpingpreise anbieten und den Markt damit kaputtmachen. Ich habe meine Meinung dazu mal in einem kleinen Video geäußert. 

 

Nun würde mich dazu noch eure Meinung interessieren. Und diese muss auf keinen Fall die gleiche sein welche ich vertrete. Wichtig ist nur das ihr eure Meinung hier anständig, ohne Beleidigungen, hinterlasst und das andere Meinungen akzeptiert werden. 

In diesem Sinne…

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

51 Kommentare

  1. Wolfgang

    Du sprichst mir aus der Seele. DAS ist genau das was ich vor einigen tagen in einem Beitrag geschrieben habe. Wenn ich bei einem Profi Bilder um 1000.- Bekomme die der Hobbyknipser besser um 500.- macht. Na wem werde ich wohl den Auftrag geben??

    Antworten
  2. Daniel Wirth

    Guten Morgen,
    Zum einen schließe ich mich Wolfgang an, jedoch bin ich auch der Meinung, dass Hobbyfotografen Shootings auch für Leute mit weniger Geld anbieten.
    Lauf doch mal durch die Fußgängerzone in Ludwigshafen dort sind diverse Fotostudios. Die Preise sind viel zu hoch: Ab 250€ für ein Shooting und die Bilder sind immer die selben.
    Aus Spaß ist eine Freundin von mir mal in ein Fotostudios und frage ob es auch Fashionshootings gibt. Die wussten nicht mal was das ist.
    Also denke ich machen Hobbyfotografen nicht das Geschäft kaputt sondern zeigen den Profis ihr macht was falsch.
    Es sollte die Motivation fördern und nicht die Profis dazu bewegen auf die Tränendrüse zu drücken.
    Gruß,
    Daniel

    Antworten
  3. Corinna

    Mit diesem Video bist du mir noch sympathischer geworden.
    Wann ist man denn ein Profifotograf? Wenn man eine Ausbildung absolviert hat?
    Nur eine Ausbildung macht einen noch lange nicht zu einem Profi.
    Und auch ich sehe immer wieder, wenn ich an Studios vorbei laufe, die gleichen ausgelutschten, langweiligen Bilder.
    Es ist eben wie du gesagt hast, das Besondere hebt sich ab. Alles andere geht in der breiten Masse unter.
    Schönen Sonntag 🙂

    Antworten
  4. Patrick

    Wenn ich mich in meiner Region umschau und die fotostudios sehe, sind sie einfach stehen geblieben und machen nach wie vor ihr Standard ding. Wenn jetzt einer daher kommt und Macht eben einiges besser oder bietet mehr. Sind sie halt selbst schuld. Alte Fotografen in ihren Geschäften müssen eben mit der Zeit gehen und das ist auch photoshoppen. Es geht aber auch vieles über den Preis, weil sie aber auch nicht wissen das auch mehr Arbeit hinterstecken kann. Lg

    Antworten
  5. frontfrau

    Da schließe ich mich Corinna an. Ab wann “darf”man sich denn Fotograf nennen? Ich kenne zb eine Person die Visa gelernt hat und mittlerweile ein wunderschönes Fotostudio betreibt und die Fotos sind absolut spitze! Aber eine Ausbildung als Fotografin hat sie nicht.
    Es kommt doch auf das Endprodukt an. Die Kunden entscheiden und wenn sich ausgebildete Fotografen auf Ihren Lorbeeren ausruhen und keinen Spaß bei der Arbeit haben müssen sie sich über ausbleibende Kundschaft auch nicht beschweren.
    Die Konkurrenz schläft nunmal nicht 😉
    Lg
    Nina

    Antworten
  6. Charly

    Ich, als Hobbyfotograf, glaube nicht dass ich einem Profi (mangels Equipment) Aufträge wegschnappen kann. Wenn allerdings für ein Hochzeitsshooting 800 Euro gezahlt werden und auf
    den Abzügen weder Pickel der Braut noch die Hautrötungen des Bräutigams retuschiert sind. Der Herr “Photodesigner” den Leuten (in seiner unendlichen Arroganz) erklärt das muß so sein, weil der neueste Trend Back to Nature ist. Dann denke ich ist es verständlich, wenn die sich hoffnungsvoll an den Amateur ihres Vertrauens wenden.

    Antworten
  7. Jörg

    Hi Calvin,
    Ich gebe dir vollkommen recht, mit einer Ergänzung. Man kann keinen Markt kaputt machen, den es nicht gibt. Das erinnert mich an die Musikindustrie und das Geheulaubkopien.
    Wir leben in der “Geiz ist geil Zeit”. Viele werden das Honorar nicht zahlen, auch wenn man alle Amateure abschaffen würde. Du hast eines indirekt angesprochen – die Leistung muss dem Honorar entsprechen. Sich Profi zu nennen und eine entsprechende Ausrüstung zu kaufen, hat noch niemals gereicht. Es gibt nun einmal auch Amateure die gut, wenn nicht sogar besser , sind. Dem muss mansich stellen. Injedem Beruf gibt es einige sehr gute, viele mittelmäßige und einige miserable …

    Antworten
  8. Christian Rohweder

    @Corinna und frontfrau: Fotograf darf man sich heute quasi sofort nennen, Profi ist man, wenn man mit einer Tätigkeit Geld verdient. “Profi” sagt nichts über die Qualität der Arbeit aus, das ist ein weitverbreiteter Irrglaube und wurde hier auch schon erwähnt.
    Wie Calvin schon sagt, wir Berufsfotografen sind aufgerufen unseren Kunden Dienstleistungen in Umfang und Qualität anzubieten, die der Amateur nicht leisten kann. Ich bin im Bereich Hochzeit und Unternehmensfotografie unterwegs und im zweiten Fall darf ich mir immer wieder die Frage anhören, warum man sich denn nicht billig bei den Stockfotoagenturen Bilder einkaufen soll. Das ist dann der Punkt wo man den Kunden in Spe fragt, ob seine Produkte so beliebig austauschbar wie Stockfotos sind oder ob sie eine individuelle Qualität besitzen.
    Man kann nicht pauschal sagen, dass die “Hobbyknipser” den Markt kaputt machen. Das ist eher so ein Mix. Wenn Leute keinen Anspruch an Fotos haben und sich von einem “Knipser” für annähernd lau Fotos produzieren lassen – bitte. Wenn ein Amateur gute Arbeit für wenig Kohle abliefert müsste man ihn mal fragen, warum er seine Arbeit unter Wert verkauft. Häufig wissen die gar nicht, was die Arbeit wert ist. Merke ich in Gesprächen immer wieder.

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  9. Jens Peter

    Ich denke auch, dass man zuerst einmal die Begrifflichkeiten klären sollte. Ein “Profifotograf” verdient mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt. Ein “Hobbyfotograf” hat einen Hauptberuf, der das Geld einbringt und fotografiert nur nebenbei. Das hat u.a. den Vorteil, dass er auch nur das fotografiert, was ihm wirklich Spaß macht. Häufig wirkt sich das positiv auf die Qualität der Bilder aus.
    Über die Qualität der Bilder, ich glaube, da ist man sich hier einig, sagt die Bezeichnung “Profi” oder “Hobby” weniger aus.
    Ich kenne die Problematik aus der Filmbranche (es betrifft aber jede Sparte der freien Wirtschaft). Irgendwer bietet ein Produkt billiger an, als ein “Profiunternehmen”. Diejenigen, die den Auftrag vergeben, können meist nicht die Qualitätsunterschiede in der Arbeit erkennen oder fachgerecht beurteilen. Und so werden einfach die günstigeren Firmen gebucht.
    Und hier hat Calvin Recht, um am Markt zu bestehen musst du etwas bieten, das andere nicht bieten. So einfach und zugleich schwer ist das…

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  10. Jens

    Es ist immer einfach die Schuld a) auf einen oder eine Gruppe zu schieben und b) die Schuld grundsätzlich bei den anderen zu suchen.
    Wenn jemand den Markt den überhaupt negativ beeinflusst, dann sind es diejenigen (egal ob Profi oder Amateur), die gewerbliche Arbeit anbieten (also für ihre fotografische Arbeit Geld nehmen) und diese dermaßen unkalkuliert billig abgeben, dass kein normaler Gewerbetreibende davon leben könnte. Gute Arbeit muss gutes Geld kosten, sonst ist sie nichts wert!
    Es ist glaube ich nicht übertrieben zu sagen, dass Calvin ein Alleinstellungsmerkmal hat und ziemlich “unangefochten” seine Arbeit vermarkten kann – was wäre aber, wenn es andere, ebenso professionelle DigitialArtists geben würde, die ihre Arbeit auf DVDs, Seminaren für 1/3 des Preises anbieten würden – das würde kalkulatorisch (und daran sollten gewerblich arbeitende Menschen nun mal denken) keinen Sinn machen.
    Zudem stimme ich der Meinung natürlich auch zu, dass Fotografen mit Ihrer Arbeit nicht stehen bleiben sollten und stets mit der Nachfrage mithalten müssen.
    Das größte Problem der Berufsfotografen sehe ich schon immer darin, dass sie dem Kunden nicht vermitteln, was genau man alles machen kann und was das ganze dann warum kosten MUSS! 🙂

    Antworten
  11. Jens Holbein

    Hi,
    ich kann Calvin da nur zustimmen. Wenn ich manchmal sehe, was unsere lokalen Fotografen zu was für Preisen anbieten, muss man sich nicht wundern.
    Letztendlich liegt es ja auch immer am Kunden selber. Ich denke, wer seine Hochzeit fotografieren lassen möchte, wird sich vorher schon erkundigen, was er für wieviel Geld bekommt. Und wenn die Qualität eines “Hobbyknipsers” genauso gut ist wie die vom Profi, wäre man ja blöd wenn man den Profi nimmt.
    Wie Cavin schon sagt, man muss das Besondere anbieten. Und wer das Besondere will, ist auch bereit dafür zu zahlen.
    In diesem Sinne …
    LG, Jens

    Antworten
  12. steffen R

    Hi..
    oder macht Photoshop den Fotografen um die Ecke kaputt ?????

    Antworten
  13. Calvin

    @Steffen
    Wo wir wieder beim Thema sind die Schuld bei den anderen zu suchen 🙂
    lg Calvin

    Antworten
  14. Mateusz

    Editieren
    Klasse Video und guter Ansatz.
    Es ist immer ­besser sich mit der Lösung als mit dem Problem zu beschäftigen.
    Anstatt sich damit zu beschäftigen, wer schuld ist, dass das eigene Geschäft nicht läuft.Sollte man sich damit, beschäftigen, was man tun kann, damit es wieder besser läuft.
    Das, was der ambitionierte Fotograf gegenüber dem Fotostudio hat, ist die Ambition.
    Wenn ich sehe, wie leidenschaftslos viele Berufe ausgeübt werden, wundere ich mich eh das diese noch nicht schließen mussten.
    Den Markt Kaputt machen???
    Welchen Markt?Ein Amateur wird keinem Werbestudio den Job wegnehmen..
    Es muss doch auch jeder selbst entscheiden was ihm seine Arbeit und mühe wert ist.
    Es gibt Amateure die machen so gute Arbeiten.
    Wenn diese nur aus Spaß an der Freude durch die Stadt ziehen und Shootings Organisieren mit erstklassigen Ergebnissen
    und kein Geld dafür verlangen weil es halt ihr Hobby ist ist das doch o. k. oder sehe ich das falsch?
    Editieren
    Positionierung ist auch ganz wichtig.
    Wenn ich eine gute Arbeit anbiete, aber den falschen Kunden anspreche brauche ich mich nicht wundern das dieser nicht bereit ist mein gewünschtes Honorar zu zahlen.
    Ich glaube das Interessante ist das ­es andersrum genau so funktioniert.
    Ein Fotograf, der in der Welt der Top Verdiener seine Leistung weit unter dem Ich nenne, es mal Marktwert verkauft wird auch wenig Kunden bekommen.
    Das sind meine Gedanken zu dem Thema…
    LG
    Mateusz

    Antworten
  15. Mateusz

    Klasse Video und guter Ansatz.
    Es ist immer ­besser sich mit der Lösung als mit dem Problem zu beschäftigen.
    Anstatt sich damit zu beschäftigen, wer schuld ist, dass das eigene Geschäft nicht läuft.Sollte man sich damit, beschäftigen, was man tun kann, damit es wieder besser läuft.
    Das, was der ambitionierte Fotograf gegenüber dem Fotostudio hat, ist die Ambition.
    Wenn ich sehe, wie leidenschaftslos viele Berufe ausgeübt werden, wundere ich mich eh das diese noch nicht schließen mussten.
    Den Markt Kaputt machen???
    Welchen Markt?Ein Amateur wird keinem Werbestudio den Job wegnehmen..
    Es muss doch auch jeder selbst entscheiden was ihm seine Arbeit und mühe wert ist.
    Es gibt Amateure die machen so gute Arbeiten.
    Wenn diese nur aus Spaß an der Freude durch die Stadt ziehen und Shootings Organisieren mit erstklassigen Ergebnissen
    und kein Geld dafür verlangen weil es halt ihr Hobby ist ist das doch o. k. oder sehe ich das falsch?
    Editieren
    Positionierung ist auch ganz wichtig.
    Wenn ich eine gute Arbeit anbiete, aber den falschen Kunden anspreche brauche ich mich nicht wundern das dieser nicht bereit ist mein gewünschtes Honorar zu zahlen.
    Ich glaube das Interessante ist das ­es andersrum genau so funktioniert.
    Ein Fotograf, der in der Welt der Top Verdiener seine Leistung weit unter dem Ich nenne, es mal Marktwert verkauft wird auch wenig Kunden bekommen.
    Das sind meine Gedanken zu dem Thema…
    LG
    Mateusz

    Antworten
  16. steffen R

    calvin !!!!
    dann sind wir beide schuld, weil wir beide damit arbeiten !!! lach…lach..!!!
    können wir 1 woche ohne photoshop??? können
    wir ohne ph. noch gute fotos machen ???
    lg steffen

    Antworten
  17. Calvin Hollywood

    Ich denke schon das wir das können. aber mit PS hat man noch mehr Möglichkeiten abzuheben:-)
    lg Calvin

    Antworten
  18. Michael

    Hi Calvin,
    also ich möchte das jetzt einmal aus genau der Ecke kommentieren, die ja als die “dunkle Seite der Macht” angeprangert wird. 😉
    Wenn ich ein – sagen wir mal Newbie in der Semi Pro-Fotografie bin, jedoch der Meinung bin, dass ich eine Qualität anbieten kann, die der eines gelernten Fotografen ebenbürtig ist, darf ich dann nicht meine Dienstleistung einem potentiellen Kunden anbieten?
    Und da ich als “Newbie” natürlich nicht die Referenz anbieten kann wie der Profi, wird sich vor allem genau DAS auf den Preis auswirken. Denn selbst wenn deine Leistung gut ist, wird dir (zu Beginn sind es Meist Bekannte, von Bekannten usw.) jeder erst einmal sagen “ja komm Alter, du hast das nicht gelernt und bla, bla, bal.” “mach ma nen guten Kurs”.
    Und genau da ist der Teufelkreis. Du brauchst den Job für eine gute Referenz, so fern man davon ausgeht, dass Du den Job auch gut erledigst. Hast du z.B. mal 10 gute Hochzeiten fotografiert, wirst Du auch kein Problem haben hinterher das doppelte zu verlangen.
    Wenn ich überlege, was ich bisher an Kohle für mein Equipment ausgegeben habe, bin ich doch froh, wenn ich auch mal ein bisschen was in die Kasse rein bekomme. Ich denke das wird jeder hier wohl nachvollziehen können. Denn ne 5D MKII, 24-70 L, 580EXII, Studioblitze, Lichformer usw. usw. bezahlen sich nicht von alleine.
    Und wenn ich an dem Punkt bin, bin ich dann doch schon Profi?
    Das nur einmal von meiner Seite. 🙂
    LG Micha

    Antworten
  19. Calvin

    Denk dran Micha ich bin auch Autodidakt und habe auch schon eine Hochzeit für 200 Euro angeboten.
    Profi bist du offiziell erst dann wenn es dein “Haupteinkommen” ist. *g*
    lg Calvin

    Antworten
  20. Michael

    Stimmt, zwischen Profi und professionell bzw. Professionalität liegt ein großer Unterschied. Erklär das mal deinen Kunden 😉

    Antworten
  21. Ginex

    Wenn man eine Zahnbürste in der Hand hält hat man nicht das Recht sich Zahnarzt zu nennen, so vergleiche ich das mit der Fotografie !

    Antworten
  22. Steffen

    @charly du willst alle bilder von einem hochzeitsshooting retouchiert haben? danach is man dann profi? ich denke der fotograf der alle hochzeitsbilder hochwertig retouchiert ist dämlich und nicht profi. die besten bilder ja, aber das sind meist wenige aus mehreren tausend…

    Antworten
  23. Michael

    @ ginex. Dann ist Calvin also auch nur ein Möchtegern, verstehe…
    Und bei solchen unqualifizierten Gerede fagt ihr euch noch, warum die Banche Probleme hat. *kopfschüttel*
    Es steht außer Frage, dass man sein Handwerk können muss! Auf welchem Weg auch immer man dort hin gelangt. Am Ende zählt doch nur das Ergebnis.

    Antworten
  24. Mark

    Ich denke eher der Markt wird einfach Überschwemmt und bricht in sich zusammen. Das gab es schon in ganz anderen Branchen.
    Es möchten einfach zu viele etwas vom Kuchen ab und irgendwann sind zu viele da.
    Aktuell merkt man es bei Versandhändlern und in der Videospielbranche schön wo einer nach dem anderen auf einmal Insolvent ist.
    Zuerst bricht alles in sich zusammen und nur ein paar überleben es. Und dann geht es von vorne los. Ein ewiger Kreislauf 🙂
    Auch schönes Beispiel sind Ebooks. Hier bringen Hobbyautoren aktuel ihre Bücher für Cent Beträge raus nur um sich einen namen zu machen. Folglich kommt ein preiskrieg den alle nur verlieren können.
    Dann kommt der Zusammenbruch und aus der Asche entsteht wieder der Ausgangspunkt
    Das war schon immer so und wird auf ewig so sein.
    Habe fertig 🙂

    Antworten
  25. Ginex

    @Michael. Was hat der Calvin damit zu tun!!!
    Der Calvin ist für mich ein Klasse Fotograf / Künstler

    Antworten
  26. pixographix

    Hallo zusammen, sehr witzig diese Diskussionen hier. Sicherlich war dieser Beitrag bewusst gewählt vom Calvin um zu polarisieren. Finde ich klasse 🙂
    Letzten endes entscheidet der Kunde zu wehm er geht. Ich kann beide Lager gut verstehen die vermeintlichen Amateure als auch die vermeintlichen Pros.
    Das interessante ist dass das ein typisch deutsches Problem ist der eine gönnt dem ändern nichts das ist einfach nur schade.
    Definiert sich der Pro nicht durch seinen eigenen Stil ? Wenn Leute (Kunden) zu einem kommen weil Sie genau diesen Look haben wollen dann zahlen Sie auch einen höheren Preis. Das ist einfach FAKT.
    Calvin hat seinen Stil gefunden und ist deshalb erfolgreich. Wenn wir Erfolg haben wollen müssen wir unseren Weg gehn und selbst unseren Stil finden.
    Grüße

    Antworten
  27. Jürgen

    Meine 2 cent zu dem Thema:
    Ich habe absolut KEIN PROBLEM mit Hobbyfotografen.
    Ich habe aber ein PROBLEM damit, wenn Hobbyfotografen ihre Leistung “verkaufen” und sich nicht an die Regeln halten.
    In Deutschland ist eine dieser Regeln z.B., dass man “handwerkliche Fotografie” nur betreiben darf, wenn man in der Handwerksrolle eingetragen ist (oder anerkannter Künstler ist).
    Die Eintragung in die Handwerksrolle beduetet auch Pflichtmitgliedschaft in der HWK und der Berufsgenossenschaft.
    Das hat zur Folge, dass der Hobbyknipser seine Preise überdenken muss, da die Kosten für die Mitgliedschaften ja auch gedeckt werden müssen.
    Ansonsten begrüße ich den frischen Wind.

    Antworten
  28. Jürgen

    Ach.. noch was:)
    Der Profi definiert sich dadurch, dass er KONSTANT eine gewisse Qualität abliefert und nicht auf “Zufallstreffer” angewiesen ist.
    Wenn dem Profi auf der Hochzeit von einem Kind die Kamera vom Tisch gefegt wird, dann ärgert er sich, geht zum Kofferraum und holt Ersatz.
    Der Amateur ruiniert mit seiner mießen Laune ob der nicht versichten Ausrüstung die Feier.

    Antworten
  29. Michael

    Ginex, Calvin hat damit nichts zu tun, richtig. Jedoch ist er genau das was du verurteilst. Ein Autodidatkt, wie so viele sehr gute Leute aus vielen Bereichen. Sieh mal in die Veranstaltungs Branche. Die meisten erfolgreichen Tontechniker und Lichtdesigner sind Autodidakten. In der Kunst sowieso. deswegen mag ich solche generellen Aussagen nicht.
    Ich gebe dir recht, dass viele die sich mal neu tolle Kamera gekauft haben oder ne tolle PA Anlage gleich meinen sie wären sonst wer. Aber das schlimme ist, dass das immer in der Fotografie so hoch zelebriert wird und sich jeder immer so erst und wichtig nimmt. Macht einfach bessere Bilder und gut ist.
    …jetzt ist auch gut 🙂

    Antworten
  30. Marco Schnitzler

    Ich habe jetzt keine Lust mir die ganzen Kommentare durchzulesen, daher nur mal meine Meinung.
    Egal in welchem Beruf ich tätig bin, ein kontinuierliches weiterbilden gehört einfach dazu. Ich sag immer “Stillstand ist Rückstand und Rückstand ist Tod”.
    Wenn ich mich darauf ausruhe, was ich mal während des Studiums oder der Berufsausbildung gelernt habe, dann mag das am Anfang des Berufsleben noch ausreichen, aber man gelangt einfach mehr ins Hintertreffen.
    Es ist ganz einfacher Darwinismus, der Stärkere bzw Anpassbarere setzt sich durch und wird überleben.
    LG Marco

    Antworten
  31. Marius Schwiegk

    Weil es hier und da mal auftauchte – Die Bezeichnung “Fotograf” im engeren Sinne ist gesetzlich geschützt, die nach einer staatlich geregelten Ausbildung vergeben wird. Dies dient der Qualitätssicherung, eben damit ich im Normalfall als Auftraggeber darauf vertrauen kann, eine gute Leistung zu erhalten.
    So verhält es sich beispielsweise auch mit Architekten – hier ist der Häuslebauer froh, eine fundierte Ausbildung voraussetzen zu können.
    Und bei Ärzten bin ich froh, dass nicht jeder Hobbygehirnchirurg eine Zulassung erhält…;-)
    Darüber hinaus wird eh alles vom Markt geregelt!

    Antworten
  32. Charly

    @steffen
    Das ist mir schon klar, aber in diesem speziellen Fall wurde überhaupt nichts bearbeitet.

    Antworten
  33. Krissy

    Es ist ja so! Vor einigen Jahren war jeder DJ, dann war jeder Eventmanager und nun ist jeder Fotograf.
    Am Ende wird sich der durchsetzen, der qualitativ hochwertig ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Profifotograf oder Hobbyfotograf ist. Die Leute, die sich mit der Qualität eines “schlechten Hobbyknipsers” zufrieden geben, wollen das Geld gar nicht für jemanden ausgeben, der mehr drauf hat.

    Antworten
  34. Sascha Kämmer

    Am Ende ist es doch aber der Kunde der entscheidet welche Art und Qualität er für sich in Ordnung findet. Der Kunde wird sich denke ich mal in der normalen Welt nicht nach einem Profifotostudio umschauen. Was der Kunde sieht, sind doch die Bilder die der Fotograf in seinem Portfolio anbietet und nicht den Rang den er hat weil er eine schulische Ausbildung als Fotograf absolviert hat. Wenn ich geile Bilder anbieten kann ist das dem Kunden viel lieber. Erlernen kann man auch alles. Und wenn ich gelernt habe als Autodidakt coole Ergebnisse abzuliefern macht mich das auch am Ende zu jemanden. Profi nennt man sich doch nur selbst. Kann ich gute Arbeit am Ende abliefern? Das ist doch der Punkt…
    P.S
    Wäre ein schönes Thema für einen Hangout gewesen auf google plus.
    Lg
    Sascha

    Antworten
  35. martin

    für mich nicht nachvollziehbar: hat einer eine kamera in der hand, und nennt das sein hobby, will er automatisch geld damit verdienen.
    wenn einer gerne kocht, alte autos repariert oder fußball spielt, kommt er doch nicht auf die idee sein hobby zum beruf zu machen.damit er seine teuren kochtöpfe oder seine fußbalschuhe refinanziert. kopfschüttel.
    ich als berufsfotograf beneide schon mal den amateur(liebhaber) der sich seine motive aussucht und frei interpretieren kann.

    Antworten
  36. Henner

    Calvin, wahre Worte. Ist absolut meine Meinung…
    Henner

    Antworten
  37. Jörg

    Eine großartige Diskussion. Macht Spaß die Kommentare zu lesen.
    “Wenn man eine Zahnbürste in der Hand hält hat man nicht das Recht sich Zahnarzt zu nennen, so vergleiche ich das mit der Fotografie !”
    Spitze, den merk ich mir
    “Ich denke eher der Markt wird einfach Überschwemmt und bricht in sich zusammen. Das gab es schon in ganz anderen Branchen.”
    Glaube ich nicht. Die Spreu wird sich nur vom Weizen trennen.

    Antworten
  38. N4m3l355

    Ja nach Preisvorstellungen sind es wirklich eindeutig die abgehobenen “Profis”, die sich ihr Geschäft selber zerstören.
    Nachfrage und Angebot bestimmen den Markt, und wenn dann irgendwelche abgehobenen Spinner meinen, sie hätten einen Stundenlohn von 100€ verdient, nur weil sie mit ner Kamera umgehen können, dann ist in deren Vorstellung etwas verkehrt, nicht bei den Kunden oder den Leuten, die mit ihrem Hobby ein bisschen Geld verdienen möchten.
    Scheinbar herrscht unter Kunstschaffenden die Ansicht, jeder müsse und könne mal eben so im vorbeigehen so berühmt und begehrt werden wie Picasso.
    Ich hab mal einen Absolventen in Düsseldorf beim Rundgang in der Kunstakademie nach seiner Preisvorstellung für sein reichlich simples “Abschlusswerk” auf 45x45cm gefragt- er meinte, 15000€, und dies wäre schon wenig.
    Viele Spinner im künstlerischen Bereich, eindeutig.

    Antworten
  39. Phil

    Hi Leute,
    zwar was spät, aber ich muss glaub ich auch mal meine Meinung äußern.
    Eigentlich möchte ich nicht über Schuld anfangen zu reden, weil es ja auch um den Fotografenmarkt geht.
    Ich habe mal gelernt, dass sich jeder Fotograf nennen darf, man aber wenn man Angebote abgibt nicht sagen darf, dass man gelernter Fotograf ist, wenn man nicht die Prüfungen abgelegt hat. Lange Rede kurzer Sinn: es soll nicht der Eindruck einer (nicht) erwobenen “Qualifikation” (rechtlich gesehen) entstehen.
    Das es viele Amateurfotografen gibt die deutlich bessere Fotos machen als so mancher Profi- bzw Berufsfotograf haben hier ja schon einige geschildert.
    Der Unterschied den ich häufig zu sehen bekomme ist, dass der Berufsfotograf von dieser “Butter und Brotfotografie” seinen Lebensunterhalt bestreiten muss. Als Handwerker. Das ist vergleichbar mit Malern. Das Handwerk ist gelernt und wird ausgeführt um Geld zu verdienen.
    Das heißt noch lange nicht, dass eine hohe Qualität – wie sie natürlich am Markt erwartet und gesucht wird – vorhanden ist.
    Das sich in der heutigen Zeit Amateure den Profis so deutlich annähern, ja teilweise überholen ist doch eigentlich schön, großer Markt, mehr gute Fotografen.
    Das Problem was dann die Berufsfotografen sehen, ist dann halt, dass ihre bisherige Leistung nichtmehr der höheren Qualität entspricht (was ja unterschiedlichste Ursachen hat).
    Ich sehe aber dann häufiger die Wahrnehmung der potenziellen Kunden des überschwemmten Marktes: da viele ihre Leistung zu niedrigeren Preisen anbieten wird ein neues Preisbewusstsein generiert.
    => Preisniveau sinkt.
    Aus Sicht der Amateure ist das auch nicht schlimm, wollen oder können sie nur einen kleinen Obulus verlangen.
    Tritt man jetzt aber als Profi auf und nennt seine Preise für ähnliche Aufgabenbereiche, so trifft man auf Erstaunen und Empörung ob der “hohen” Preise – die aber in gewissen Aspekten im Profibereich sicher seine Gründe haben. Die Leute sind dann nicht bereit den Profi zu bezahlen, weil ja der “Jupp” das auch macht aber viel günstiger.
    Hierbei möchte ich betonen dass diese Szenarien unabhängig von der Qualität des Profis oder des Amateurs stehen.
    Denn! Sicherlich reicht oft auch der ambitionierte Amateur den Ansprüchen aus. Aber der Profi bekommt zunehmend weniger Chancen seine Qualität anzusetzen, da wahrscheinlich(!) oft die Aufträge nicht erteilt werden (vermutlich aus Angst, die Qualität ist in schlechtem Preis/Leistungsverhältnis).
    Es treffen hier merklich 2 verschiedene Welten aufeinander, die beide das gleiche wollen – Fotografieren – und bei denen jeweils unterschiedlichste Qualität vorhanden ist.
    Jetzt mal wieder auf den Markt zurückkommen: Ich denke der Markt hat gepennt. Wie viele schon sehr gut aufgezählt haben leisten viele Profis nicht das was man erwartet und andererseits viele Amateure mehr als man früher(!) erwarten konnte.
    Es herrscht also deutliche Spannung im Markt. Und mal ehrlich, für die betroffenen Profis, die nicht genug Aufträge bekommen. ist es doch deutlich leichter (vor allem fürs Gewissen) zu sagen, die (gesamte) Gruppe der Amateure sei schuld.
    Ein nicht ganz einfaches Thema über das man sich wahrscheinlich stundenlang kontrovers unterhalten und diskutieren kann.
    Ich für meinen Teil bin froh als Werbefotograf da nicht so involviert zu sein und in meiner Lage die Situation beobachten zu können. In vielen Situationen im Portraitbereich bin ich froh selbst als Amateur auftreten zu können und mich nicht höchsten Ansprüchen stellen zu müssen. Da bleibt dann auch der Spaß garantiert.
    So nachdem ich jetzt ein gefühltes Buch mit 1000 Klammern geschrieben habe muss auch mal gut sein. Wollte nur meine Meinung mit einbringen und ein bisschen die Fahne der Beruffotografen hochrecken.
    Freue mich auf Kommentare 😉
    “In diesem Sinne”
    Gutes Licht euch allen

    Antworten
  40. Michael

    So, hab heute DAS Erlebnis zu diesem Thema gehabt und muss auch leider meine Meinung zum vorher geschriebenen etwas revidieren. 🙂
    Ein Kunde von uns wollte für 40 Wohnobjekte in ganz Deutschland (wirklich GANZ Deutschland!) 360°-Innenaufnahmen (jeden Raum), Moods und Außenaufnahmen haben (pro Objekt ca. 15 Bilder) inkl. Bearbeitung HTML5 und Flash-Versionen. Im Durchschnitt lagen die Angebote zwischen 50.000-80.000 €.
    Alles ok.
    …ich muss noch mal kurz Luft holen, damit ich nicht gleich umfalle….
    Derjenige der den Zuschlag bekommen hat, hat gerade einmal ein Summe von 15.000€ (!!!!) angeboten! HALLO, geht’s noch?!? Wie geht so etwas?! Das verbrät man ja alleine an Sprit!
    Bei aller Liebe zum Hobby, aber der zahlt doch drauf…

    Antworten
  41. Skaggs

    Hey Calvin,
    ich bin ganz deiner Meinung, du nimmst mir die Worte aus dem Mund 😉
    LG Skaggs

    Antworten
  42. -Oliver-

    hi Calvin
    ein wirklich sehr gutes Video mit tollen inhalt. So etwas von der Professionellen Seite zu hören ist auch mal gut.
    Lg

    Antworten
  43. 2Lens

    @Michael: Wie hoch wäre denn der Reingewinn bei Euch gewesen? Ich denke von den 15k, die der “Hobbyfotograf” verlangt hat bleiben ihm, abgesehen vom Sprit und der Freizeit, die er opfern muss, noch einiges übrig denn er hat ja keine “Nebenkosten” wie Personalkosten, Versicherungen, Steuer, usw.
    Es sei denn – der Besagte ist gar kein Hobbyknipser und der Vertrag für die 15k wurde mit Gewerbeanmeldung abgeschlossen und wird ordentlich versteuert … dann hat er wenigstens, selbst wenn er drauflegen sollte, ein Vorzeigeprojekt im Portfolio und hat als “Profi” dem “Profi” ans Bein gepi**t und da wären wir off topic. Oder?

    Antworten
  44. Mona

    Was der Calvin in seinem Video zu diesem Thema sagt, da stimme ich ihm zum Teil zu. Ausbildung allein reicht nicht, wenn die Kreativität, der eigene Stil und das Können fehlen. Doch geht es hier um einen Kampf von Profifotografen gegen Amateure?
    Ich sehe das Problem im Markt woanders: Für mich sind es die großen Bildagenturen wie z.B. fotolia, die Fotos für 1.-€ und weniger dem Kunden anbieten. Und hier stellen nicht nur die Amateure ihre Aufnahmen rein, sondern genauso viele Berufsfotografen. Fotos mit guten Models und viel Aufwand, die ich nicht mal schnell in Null Komma Nix runterknipse. Das verstehe ich nicht! Mein gelernter Elektriker kostet mich 45.- bis 65.-€ die Stunde. Wieso also bietet ein guter Fotograf dort seine Fotos (mit teuren Models und jede Menge Equiment, aufwändigen Aufbauten etc.) für Dumpingpreise an, von dem er zuletzt nur 45 Cent pro Bild erhält? Dem Amateur ist es egal, da er sein Hobby finanziert durch seinen Hauptberuf. Aber das gute Berufsfotografen so ihre Arbeit verschleudern.Sollte einem die eigene Arbeit nicht etwas wert sein?

    Antworten
  45. Marcel

    Der Beitrag liegt zwar schon ein Weilchen zurück, trotzdem möchte ich meinen Senf noch dazu geben, denn auch ich finde, dass viele Billig-Anbieter den Markt kaputt machen.
    Selbst habe ich nichts mit Hochzeitsfotografie am Hut, privat steht man gern als Gast am Rande, mehr aber auch nicht.
    Stolz wurde im Vorfeld über das Schnäppchen mit dem Hochzeitsfotografen geprahlt, was am Ende raus kam, naja… Klar mag manches Paar von einem solchen Fotografen von vornherein nicht unbedingt viel erwarten und ist später einigermaßen zufrieden, finde ich vollkommen in Ordnung. Zeigt manch einer aber seine maßlose Enttäuschung, hört mein Verständnis auf!
    Sicherlich mag es günstige Fotografen geben, die ihr Handwerk verstehen und prima Fotos liefern. Doch genau so wenig sind Hochpreisige immer ein Garant für ein gutes Ergebnis.
    Was sagt uns das ganze? Es wird einfach viel zu oft auf den Preis geachtet! Ggf. von 2-3 Glückstreffern blenden gelassen, statt sich Fotos mehrerer Hochzeiten komplett zeigen zu lassen.

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  46. Jan

    Hallo Calvin , recht muss ich dir geben, da gibts auch andere Seite und zwar der Kunde der nicht bereit ist mehr auszugeben als die 300,-€ . Bin selber mehr oder weniger Hochzeitsfotograf und halte an meinen Preisen wo viele behaupten es ist zu teuer. Aus neugier habe ich an so manche “FOTOGRAFEN” anfrage geschickt für Ganztägige Reportage am Samstag nur um mich in der Gegend zu orientieren : 10 uhr Friseur bis 24 uhr Torte schneiden , kammen sogar antworten von 300,- €.
    Also die bilder von der Fotografin sind schrecklich, bei Bedarf kann ich dir mal die Adresse schicken .
    LG Jan

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  47. Kathrin

    Hallo Calvin, ich sehe den Beitrag jetzt erst, weil ich bei Google gezielt nach so etwas gesucht habe. Ich finde das du mit deinem Beitrag recht hast aber…. wenn die Hobbyfotografen jetzt aber schon anfangen alles kostenlos zu machen und keine Frau, Mann oder Kind etwas dafür bezahlen müssen und das zum Teil mit sehr guten Ergebnissen wie lange wird sich die Fotografie den dann noch auf dem Markt halten ????? Ich wollte eigentlich eine Ausbildung in dem Bereich machen aber wenn ich das alles so auf Facebook bzw. bei einer Freundin sehe die Wortwörtlich gesagt hat als ich sie fragte warum sie es kostenlos macht “Sonst würde sich ja keiner fotografieren lassen von mir weil keiner Geld ausgeben möchte für tolle Fotos” (und die Fotos und die Ideen die sie hat sind einfach der Wahnsinn), Glaub ich kaum das es sich noch wirklich lohnt….
    Gruß Kat

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  48. Elli

    Hallo. Ich habe den Blog hier auch erst jetzt entdeckt, weil ich ziemlich neu bin in dem Bereich Berufsfotografie. Ich bin für alle erklärenden Kommentare hier sehr dankbar ! Das mit den Preisen von Bildagenturen, die zuwenig für gute Arbeit zahlen ist ein Horror. Andererseits stelle ich die Frage, warum sich Leute, die hauptberuflich in einem anderen Bereich (Arzt, etc.) wo sie mindestens 2500 Euro netto im Monat verdienen, ein Kamera-Equipment für um die 20000 Euro (= mehrere Kamera-bodies wie Canon 1Dx + Canon EOS 5d Mark III + Canon EOS 6d + Objektive im Wert von 10000 Euro etc.) zulegen, private Fortbildungen machen (lightroom etc.) und dann Berufsfotografen, die davon ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, Konkurrenz machen ? Wenn solche Leutchen gut fotografieren, dann müssen sie doch nicht in diesen Bereich eindringen und zur Konkurrenz werden für Leute, die davon leben müssen. Dies ist aber leider passiert. Was sollen da Berufsfotografen denn da noch besser machen ?? Calvin sagt, die Profis, die davon leben müssen, sollen dann was verbessern. Die Krux ist aber: WAS ??! Meines Erachtens können dann Berufsfotografen nur gucken, dass sie noch in anderen Bereichen arbeiten und neue Möglichkeiten erschließen, vielleicht Industriefotografie, Makrofotografie für wissenschaftliche Institute oder Auslandskorrespondenten-Fotografie, Archäologie mit Ausgrabungen/Museen etc., vor allem gucken nach einer Festanstellung bei einer Institution (Zeitung, archäologische Institute, Museen, Industrie etc. ?). Ich hoffe, dass es für alle, die von der Fotografie hauptberuflich leben müssen positive Lösungen geben wird & wünsche alles Gute !

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  49. Peter

    Interessante Diskussion, das ist Fakt. Jeder hat seine Meinung, jeder hat irgendwo Recht und ein jeder verdient irgendwo Respekt, ob Profi oder Amateur. Ich finde, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Als Erstes, die Zeit hat sich einfach verändert. Wir sind Instagrammer, Facebook-Freaks, ständig online und werden von Bildern nur so überhäuft. Das gab es früher nicht. Somit hat sich das ganze Fotografen-Dasein verschoben. Früher hieß es, ich muss zum Fotografen etc. Da war das etwas Besonderes. Heute will und kann jeder knipsen. Und an dem Punkt hast du Recht Calvin, die Zeit hat die reine Fotografie, dieses Handwerk verändert und überholt und jeder Professionelle muss sich was einfallen lassen, egal was, sonst wird er das nicht überleben und mithalten können, das ist Fakt. Dazu kommt wie von Einigen hier bemerkt: “Geiz ist geil…” Diese Mentalität wurde von unseren kapitalistischen Freunden erschaffen, der Markt ist eng, jeder unterbietet sich. In den Köpfen der Endverbraucher etablierte sich diese Mentalität und nun haben wir den Salat. Auch das ist Fakt, jeder unterbietet sich und jeder sucht und sucht nach dem Günstigsten. Ist doch genauso gut, oder etwa nicht?? 😉 Weiter kommt dazu, dass dieser Beruf nicht ausreichend geschützt ist. Es gibt keine klaren Regeln, der Markt ist offen für Jeden, niemand kontrolliert, ob aus staatlicher Sicht oder gewerkschaftlicher Sicht, es passiert nichts. Das müsste anders sein. Da müsste es klare Regeln geben. Ich will damit nicht sagen, dass man Amateurfotografen den Zutritt in den Markt verweigern sollte, nein, man müsste aber ein Preismodell erschaffen, an das sich Amateurfotografen ebenfalls zu halten haben. Das ist einfach so. Hochzeiten dürften nur mit Vertrag etc. fotografiert werden, in die Köpfe der Endverbraucher muss erst einmal ein Bewusstsein für die Preise, die die Fotografen verlangen. Das ist zurecht verlangtes Geld! Ein letzter Punkt und das ist vielleicht der Entscheidende. Calvin, du bist gut, sehr gut, ich mag deine Fotos, dein Wissen, ich lerne viel von Dir. Aber genau da liegt das eigentliche Problem. Ihr verteilt das Wissen. Photoshop-Gurus, Künstler, die, die damit Geld machen, anderen die Kniffe zu zeigen. Ist nicht böse gemeint, in unserer Zeit ist das Gang und Gebe, in vielen Branchen, aber genau das zerstört den Markt. Amateure lernen, werden besser und besser, kopieren, fangen an, neu zu kreieren und so weiter. Ich zähle mich da auch dazu. Ich habe mir unendlich Tutorials reingezogen. Und trotzdem, das ist es, was den Markt zerstört. Photoshop gehört meiner Meinung nach in Ausbildungen, Schulen, Universitäten. Ich bin froh, dass ich viel mitnehmen konnte durch Tutorials, aber bei der Meinung bleibe ich. Der Markt für das Besondere wurde den Amateuren durch die geöffnet, die ihnen gezeigt haben, wie es geht. Ein Fliesenleger gibt auch keine Tutorials, das ist ein erlernbarer Beruf. Im Bereich der Fotografie allerdings hat man das verworfen. Weil der Markt, Wissen an den Mann zu bringen, größer ist, als der Markt für professionelle Fotografie. Du weißt das, du hast es gemacht und du bist gut dabei und kommst auch cool und sympathisch rüber. Die Folgen allerdings Calvin, das sind diese jetzt. Diese Diskussionen. Ein Amateur kann ja, wenn er genug Wissen sammelt und kauft (siehe Presets, Aktionen etc), den Stil der Profis 1:1 nacheifern. War das der Sinn der Sache oder ist er es? Damit hat man doch den Beruf völlig ruiniert. Und selbst ich als ambitionierter Amateur sage – das ist der komplett falsche Weg. Dieser Beruf gehört besser geschützt, Regeln müssen gelten und Wissen bitte schön in einer Ausbildung, einem Studium etc. Sonst wird das nichts. Die Profis können sich bald nicht mehr weiter verbessern, wenn der Amateur das Profiwissen serviert bekommt. Auch wenn Photoshop unendlich ist, irgendwo gibt es Grenzen. Dieses “Ich zeig Dir wie und verdiene damit Geld”, das ist leider das Übel. Auch wenn ich dich mag und du wirklich gut bist lieber Calvin. LG

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  50. Lucas

    Aus der Sicht eines unzufriedenen Kunden muss der “Fotograf” dringend besser geschützt werden.
    Wir sind bei der Hochzeitsfotografie auf Jemanden reingefallen, der sich als “Berufsfotograf” versteht, gute Referenzen präsentiert, um dann einen Laien als Vertretung zu schicken.
    Das Ergebnis war eine Katastrophe. Die Bilder sind nicht brauchbar (handwerklich)und können wir nicht zeigen. Die Kosten für die Fotos entsprechen den gängigen Preisen (weit über 1000 Euro) für 10 Stunden.
    Da wir uns bei der Hochzeit auf den Hochzeitsfotografen verlassen haben, gibt es dementsprechend wenige Fotos, die von Gästen gemacht wurden. Schlimm finde ich vorallem, dass die “kleinen Kompaktkameras im Automatikmodus” bessere Fotos gemacht haben.
    Wenn Jemand Hochzeitsfotografie oder ähnliches anbietet, dann sollte er fachliche Kenntnisse haben. So ein Moment ist nicht wiederholbar. Leider kann man ein gutes Ergebnis anscheinend weder an gezeigten Referenzen, noch an der Persönlichkeit des Fotografen (wenn er eine Vertretung schickt)oder am Preis festmachen. Heute kann man anscheinend später alles unter dem Namen “Kunst” verkaufen.
    Das Vertrauen in den “Profi” ist erheblich gestört. Wenn Autowerkstätten so arbeiten würden, ginge ich nicht mehr auf die Straße. Es ist halt einfach nur dramatisch für die Personen, die ordentlich arbeiten und deren Berufsbild wegen solcher Stümper zerstört wird.

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