Gabor spricht…

Hallo zusammen,

hier ist der Gabor wieder mal.

In dem heutigen Blogeintrag,

möchte ich euch ein paar kleine Tipps

zur Gestaltung geben.

Es sind persönliche Tipps,

die jetzt nicht im Handbuch stehen.

Viel Spaß beim lesen 🙂

Layouten mit Adobe InDesign

Den eigentlichen Beruf den ich ja gelernt habe, war ja Mediengestalter. Da hatte ich bereits schon das Vergnügen, verschiedene Medien zu gestalten. Da war echt alles dabei. Prospekte, Visitenkarten, Firmenfahrzeuge, Webseiten, Werbevideos, Logos und echt noch vieles mehr. Als ich dann vor über drei Jahren beim Calvin angefangen hatte, ging es mit der Gestaltung direkt weiter. In den letzen Jahren habe ich soweit alles für ihn gestaltet und da war auch schon ziemlich alles mit dabei. Verschiedene Webseiten, Plakate, Banner, sein Fahrzeug, Unmengen an Printprodukten und auch jede Art von DVD.

Und genau der Punkt DVD hat mich dazu bewegt heute diesen Blogeintrag für euch zu schreiben. Im Hause Hollywood wurde wieder mal eine neue DVD produziert und so ein Produkt benötigt natürlich auch wieder eine Gestaltung. Genutzt dafür habe ich jetzt das Programm InDesign von Adobe. Es ist ein Layoutprogramm um die verschiedensten Layouts und Grafiken anzulegen. Es kommt schon hin und wieder vor, das ich in Photoshop Gestalte. Besonders dann wenn es sehr schnell gehen soll. Das liegt aber jetzt nicht daran das InDesign so lahm ist. Nein! Es liegt einfach daran das ich Photoshop viel mehr liebe als die andere Software.

Auf jeden Fall hab ich jetzt das Layout für die neue DVD angelegt. Es ist soweit auch schon alles bei der Druckerei und kann jetzt produziert werden.

 

Innerer Erfolg_SchĂŒler_Cover_web

Besonders für die Leute die ab und zu auch mal etwas gestalten wollen, denen möchte ich so mal meine fünf liebsten Tipps geben. An alle anderen Grafikdesigner, ihr dürft jetzt gerne mal weg hören. Für euch ist das ersten eh nichts neues und zum zweiten wissen ja viele schon, das ich eh etwas anders arbeite als es im Lehrbuch steht. Alleine die Tatsache das ich ein Video-Training zum Thema ''Layouten in Photoshop'' gemacht habe, hat so manche die Zehennägel zusammen rollen lassen. Photoshop funktioniert genau so gut, nur steht im Lehrbuch halt was anderes. Aber egal. Kommen wir mal zu meinen fünf Tipps.

 

  • Ich verwende in der Regel nie zu viele verschiedene Schriftarten. Meisten nehme ich maximal zwei verschiedene Schriften. Dabei achte ich aber auch das diese zwei verschiedene Schriften auch gut miteinander harmonieren.
     
  • Zu viele Schriftgrößen können sehr schnell für Unruhe sorgen. Bis zu drei verschiedene Schriftgrößen finde ich super. Also besonders wenn es um Lauftexte geht. Überschriften zähle ich oftmals nicht ganz so mit. Finde es aber furchtbar wenn man viele Sätze hat und die dann alle in den verschiedensten Größen sind.
     
  • Am Raster ausrichten finde ich super. Das heißt ich setze sehr gerne Elemente oder Schriften bündig an etwas anderes heran. Das sieht ersten viel sauberer aus und wirkt auch sehr ruhiger und angenehmer.
     
  • Leserliche Schriften sind meiner Meinung nach mega wichtig. Ich kann es nicht leiden wenn irgendwo eine Schrift verwendet wird die so schlecht zu lesen ist. Oft hat ja der Betrachter nicht so viel Zeit ein Produkt anzusehen. In der kurzen Zeit sollte er wenigstens die Möglichkeit haben schnell lesen zu können worum es geht. Wenn dann aber die Überschrift in so einer römisch zerbrochenen Schrift ist, weil man meinte das sieht cool aus, dann werden schnell die Kunden keinen Bock darauf haben. Egal wie cool das ist!
     
  • Platz lassen. Ich sehe es immer wieder das Flyer und Plakate sooo voll gepackt werden. Für meinen Geschmack ist das nichts, da ich es viel lieber mag wenn zwischen Bildern, Texten und Elementen Platz ist. Wie gesagt das ist mein Geschmack wenn eine Gestaltung nicht so aussieht als hätte sie ein Messie gemacht.

 

Als Tipp will ich das eigentlich nicht mehr so mit rein schreiben, deswegen sag ich auch lieber was oft bei mir schief geht. Die Rechtschreibung war schon immer ein Horror bei mir. Ich glaube ich habe es bis heute so gut wie noch nie hinbekomme ein Printprodukt abzugeben wo kein Fehler drauf war. Es ist eigentlich Schade, aber mir auch irgendwie nicht ganz so wichtig. Ich bin ja kein Deutschlehrer oder so. Solange es von jemanden überprüft wird, der es besser kann wie ich und die Fehler dann korrigiert werden, dann ist ja alles gut. Daher lasse ich echt alles nochmal Korrekturlesen, bevor etwas in den Druck geht.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag. Bis demnächst wieder.

Haut rein! Euer Gabor 😉

5 Kommentare

  1. Mathias Beckmann

    Hallo Gabor,
    vielen Dank fĂŒr die nĂŒtzlichen Tipps. Manch einem geht es sicher so wie mir, dass das meiste bekannt ist. Aber es ist ja auch wichtig die schon bekannten Dinge immer wieder in Erinnerung zu rufen 🙂
    Gruß
    Mathias

    Antworten
  2. Thorsten

    Hallo Gabor,
    super mal wieder von dir was zu lesen. Seit ich dein Video zu DONE gesehen habe, hast du sowieso einen
    großen Fan mehr. Ich finde du erklĂ€rst echt super verstĂ€ndlich und nachvollziehbar. Ich hĂ€tte nur mal eine VerstĂ€ndnisfrage zu den beiden Programmen InDesign und Photoshop was z. B. das Layout DVD Cover angeht. Warum oder welchen Vorteil bietet InDesign zu Photoshop. Ich finde man kann Gestaltungstechnisch, doch so gut wie alles in Photoshop machen.
    Merci fĂŒr die Antwort.
    lg aus der Oberpfalz
    Thorsten

    Antworten
  3. stefan

    Hallo Gabor …
    Arbeiten bis zu DIN A3 mache ich alles mit Photoshop, darĂŒber hinaus lege ich dann meine Arbeiten in Indesign an. Aber auch nur, wenn ich eine PDF zu der Grafik brauche sind diese in Photoshop enorm gewaltig und die Druckerei sieht das nicht so gerne.
    Vom Druckergebniss sehe ich keine Unterschiede zwischen Photoshop und Indesign alle beide Top-QualitÀt.
    Mehrseitige Dokumente z.b. BĂŒcher, BröschĂŒren u.s.w legt man natĂŒrlich gleich in Indesign an.

    Antworten
  4. M. Rudolph Fotografie

    Hey Gabor,
    danke fĂŒr die Tipps! Ich bin jemand, der sich beim Layouten immer sehr sehr schwer tut. Grade was die Schriftarten angeht, stehe ich sehr hĂ€ufig vor der Frage, welche ich nemen soll.
    Da ich InDesign leider nicht habe, nutze ich fĂŒr die Gestaltung meiner DVD-Cover (jetzt nicht lachen :D) bisher immer Nero-Cover-Designer. Ich komme gut klar damit, habe aber auch nicht wirklich viel Text auf meinen Covern.
    Liebe GrĂŒĂŸe aus Duisburg,
    Marius

    Antworten
  5. wayofart.ch

    Hey Gabor,
    Ich muss sagen, dass ich unheimlich gerne mit Indesign arbeite, obwohl ich es nicht gelernt habe. Ich finde das Layouten in Photoshop nur mĂŒhsam. Allein die Tatsache, dass man nicht einfach nen Textblock anpacken und verschieben kann, sondern immer erst die Ebene auswĂ€hlen muss, treibt mich schon zum Wahnsinn. Aber das ist wohl auch wie vieles Geschmackssache. Allein das Resultat am Schluss zĂ€hlt ( und natĂŒrlich manchmal auch, wie lange man dafĂŒr braucht)… 😉
    Liebe GrĂŒsse
    Jurek

    Antworten

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