Frustpost: Fotograf sein ist einfach!!!!

Hi Leute

Heute möchte ich mal ein Thema ansprechen, was oft zu viel Frust führt. 

Gerade bei den ganzen Berufsfotografen. 

Heutzutage ist es total einfach Fotograf zu werden oder? 

In Deutschland darf sich ja jeder Fotograf nennen. 

Findet ihr das gut? 

 

Das Thema
Im heutigen Blogeintrag würde mich eure Meinung zum Thema "Fotograf sein ist einfach" interessieren. Immer mehr Personen nennen sich "Fotograf". Viele verdienen damit ihr Geld. Völlig egal ob man eine Ausbildung hat oder es sich alles selbst beigebracht hat. Völlig egal ob man gut oder schlecht ist. Und es werden immer mehr, die sich selbst Fotograf bezeichnen. 

Ich bin Fotograf
Nein, nicht ganz. Werde ich von Leuten gefragt die sich damit nicht auskennen nenne ich mich Fotograf. Bei Leuten aus der Szene stelle ich mich als Digital Artist vor. Doch ist diese Bezeichnung berechtigt? "Ich weiß es nicht". 
Ist es nur berechtigt wenn man den Beruf gelernt hat? Ist es nur berechtigt wenn man "gut" ist? Wer bestimmt was gut ist? 

Meine Meinung
In meinen Augen soll sich jeder Fotograf nennen, der denkt er wäre einer. Das dies ein Schlag in die Fresse sein kann, für all diejenigen die das mal "gelernt" haben ist mir klar. 
Für mich ist man dann ein Fotograf wenn man damit Geld verdient (und zwar angemeldet und legal). Dabei spielt es für mich keine Rolle ob jemand gut darin ist oder nicht. Es gibt gute und schlechte Fotografen.

Was mich stört
Mich stört eigentlich nur das Gejammer das viele ausüben.

  • "Die ganzen Hobbysknipser nehmen mir die Jobs weg". 
  • "Weil es so viele Fotografen gibt läuft es bei mir schlecht"
  • "Die Hobbyknipser machen die Preise kaputt"
  • usw.

In meinen Augen steckt in den Sprüchen viel Wahrheit. Aber meiner Meinung nach bringt das Gejammer nichts. Dann muss ich eben was anbieten was der Hobbyknipser nicht kann. Ich muss mir etwas überlegen, an mir arbeiten usw.  

Fazit
Also ich habe von Anfang an jeden Cent versteuert. Musste ich damals bei der Bundeswehr auch. Dennoch war ich sicherlich auch einer derjenigen über die geschimpft wurde. Daher verstehe ich beide Seiten. 
Was ist eure Meinung? Seht ihr das locker oder gehört ihr zu den "Opfern"? 

In diesem Sinne….

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

40 Kommentare

  1. ThilliMilli

    Es ist wie immer: Leistung zahlt sich aus & es jammern nur diejenigen, die sich eben nicht über diese differenzieren können. (Weisheit aus meinem Berufsleben, dass so rein gar nix mit Fotografie zu tun hat)
    Also nicht jammern, sondern einfach besser werden.

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  2. Christian

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als ein Meisterbrief Voraussetzung war, um mit Fotos Geld zu verdienen. Allerdings bedeutete dies noch lange nicht, dass die Qualität der Arbeit tatsächlich besser war.
    Das Problem gibt es aber auch in allen Handwerksberufen: Die Arbeit eines Fliesenlegermeisters sollte eigentlich besser sein als bei einem Heimwerker – trotzdem wird im privaten bereich fast alles selber gemacht.
    Umso wichtiger wird es, auf die tatsächliche Qualität zu achten – egal ob Berufsausbildung, Selbststudium oder Naturtalent.

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  3. Jörg B.

    Angebot und Nachfrage in Verbindung mit Qualität und Originalität regelt heutzutage den Markt.
    Wer als gelernter Studiofotograf technisch bei alten Mustern verharrt, verpasst den Anschluss ganz schnell. Viele Profifotografen kennen oder beherrschen bis heute nicht einmal den RAW-Workflow – das erlebe ich oft bei meinen Workshops und Fotografentreffen.
    Wer von denen jammert,soll dazu in den Keller gehen…;-(

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  4. Pixographix

    Hi Calvin, na da hast ja eine provokante Headline gewählt 🙂
    Ich persönlich finde, dass man sich nur so nennen sollte wenn man dieser Tätigkeit auch 100% nachgeht mit vollem Einsatz angemeldet ist und mit allem was eben dazugehört.
    In meiner Umgebung gibt es einige Fotografen, die diesen Job gelernt haben und ihr eigenes Studio im Ort haben. Wenn ich mir die Bilder jedoch anschaue wundert es mich immer wieder aufs neue, das diese sich überhaupt über Wasser halten können.
    Viele dieser Fotografen sind in ihrer Denkweise erheblich eingeschränkt und nicht offen für neues. Das sind dann genau die, die sich als Opfer sehen und eben behaupten die “Hobbyknipser” nehmen ihnen Jobs weg.
    Das es einen Preisdamping gibt ist klar aber wenn man das weiß sollte man ja umso mehr darauf aus sein, sich von anderen abzuheben. Viele dieser Fotografen fehlt einfach die Leidenschaft und die Lernbereitschaft sich auf neue Techniken einzulassen.
    Daher nicht jammern sondern weiterentwickeln. Wer stehn bleibt hat aufgehört gut zu sein. In diesem Sinne.
    Peace

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  5. madi42

    Ich glaub in der Fotografie ist es wie überall.. der Kunde entscheidet bei wem und wofür er sein Geld ausgibt… und schlussendlich auch wer auf dem Markt überlebt.
    Mit ist es z.b. auch egal ob mein Haardesigner nen Meisterbrief im Frisörhandwerk oder ne Bäckereifachverkäuferausbildung hat.. wichtig ist mir Ambiente, Preis, Service und das Ergebniss.
    Und wenn einem Fotografenmeister die Kunden weglaufen, dann muss er sich imho überlegen woran das liegt und was er verbessern kann. Ansonsten gehts ihm wie den Dinosaurieren.

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  6. Heiko

    Hi Calvin,
    ich sehe es genauso wie du, wenn man merkt das die Hobbyknipser einem das Leben zur Hölle machen, muß man sich fragen ob die eigene Qualität nicht verbesserungswürdig ist.
    Genau wie in der Musikindustrie muß der ein oder andere Photo Porst Ladenbesitzer auch mal über andere Absatzwege bzw. andere Konzepte nachdenken. Inzwischen hat sich das Leben gewaltig verändert und ein Hochzeitsfotograf, der nur im Schaufenster ein paar Bilder hängen hat, wird weitaus weniger Kundschaft haben als einer der eine ordentliche Webpräsenz mit Portfolio und SEO hat.
    Fazit: Jammern hilft nicht!
    LG Heiko

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  7. Sascha Basmer

    Hey Calvin,
    ich bin ebenfalls Autodidakt…
    Aber auf meiner Gewerbekarte steht FOTOGRAF, demnach zahle ich auch brav meine Steuern, Kammerbeiträge und die Berufsgenossenschaft hält auch die Hand auf…
    Ob ich bedenken habe, weil ich mich Fotograf nenne???
    Keineswegs.
    Ich weiß was ich tue und ich liebe es!
    Meine Kunden schätzen meine Arbeit und auch das bestärkt mich in dem Gefühl, dass ich bislang nichts verkehrt gemacht habe…
    Beste Grüße
    Sascha

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  8. Peter Muth

    Ich bin auch nur ein Autodidakt und nenne mich Fotograf, weil ich Mitglied der Handwerkskammer und Steuerzahler bin. Als Hobbyknipser lasse ich mich vom Berufsfotografen nicht bezeichnen, denn auch ich lasse mir meine Arbeit bezahlen. Anfangs hatte ich nur ein Problem damit, dass viele potenzielle Kunden sich nach Erhalt meines Preisangebots die Bilder der Hochzeit doch vom Onkel Willi, der die neue Kamera hat, machen ließen. Mittlerweile macht mir das aber nichts mehr aus, denn auf diese Kunden kann ich auch verzichten. Wer Qualität will, ist auch bereit was dafür zu bezahlen. Dabei bin ich immer noch günstiger als die hauptberuflichen Kollegen.
    Ansonsten hab ich kein Verständnis für Gejammere. Der Kunde entscheidet nach der Qualität!
    lg Peter

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  9. Sven H

    Hallo Calvin,
    ich glaube, dies ist mein erster Kommentar hier bei dir im Blog, obwohl ich schon einige Monate mitlese. Aber dieses Thema trifft uns immer wieder, weil wir zum einen Photografengesellenbrief haben (nein keinen Meisterbrief) und zum anderen über die Mitgliedschaft im BPP immer wieder auf dieses Thema gestoßen werden.
    Dazu zu allererst einen weiteren provokanten Spruch: “Besitzt du einen Hammer, besitzt du einen Hammer. Besitzt du einen Photoapparat bist du Photograf!”
    Ich lebe nach dem Motto: “Konkurrenz belebt das Geschäft” – und die Gesellschaft entwickelt sich weiter. Noch vor 20 Jahren zeichnete sich ein professioneller Photograf auch dadurch aus, dass er ein Wahnsinnsgeld in die Kamerausrüstung und Studioequpment gesteckt hat, worüber es alleine schon eine gewisse Auslese gab. Dies ist heute nicht mehr so.
    Wir haben vor 8 Jahren mit unserem Studio mit einer EOS 50 E und einer gebrauchten Multiblitzanlage angefangen – die Kosten waren wirklich überschaubar.
    Wichtig bei alledem ist einfach, WEITEREINTWICKLUNG, und da stehe ich den alten Ständen, die sich rund um die Handwerkskammern tummeln, sehr skeptisch gegenüber. Dort gibt es unwahrscheinlich viele, welche vor einigen Jahrzehnten ihren Meister gemacht haben und sich seit dem darauf ausruhen – aber dies ist ja hier in den Kommentaren schon des öfteren zur Sprache gekommen.
    Ausserdem gibt es für jeden Topf einen Deckel. Und es ist doch gut, dass es für jeden Kundenanspruch (von EUR 5.000,00 bis EUR 100,00 für eine Hochzeit) auch ein Angebot gibt. Man muss sich halt anstrengen, dass man sich einen entsprechenden Ruf erarbeitet, welcher nur darüber kommt, dass man sich spezialisiert und in dem was man macht gut ist. Auch da haben viele “alte” Berufsfotografen gewisse Defizite, denn sie bieten oft noch alles was irgendwie mit Photo zu tun hat an, einfach weil sie meinen jeden Cent, und sei er noch so klein, mitnehmen zu müssen.
    Du fotografierst doch auch keine Koffer 😉

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  10. Stefan R. aus W.

    Hi Calvin,
    ich denke, die Qualität ist entscheidend. Als ich vor über 10 Jahren ein Nebengewerbe anmelden wollte, durfte ich als Tätigkeit “Fotografie” nicht nehmen, weil ich kein gelernter Fotograf bin. Ich bin daher auf “Event-Dokumentation” ausgewichen (den Tipp hab ich damals vom Finanzamt bekommen).
    Wenn heute ein “echter” Fotograf jammert, dann sollte er sich eher Gedanken über die Qualität seiner eigenen Arbeit machen. Im digitalen Zeitalter ist es sicher viel schwieriger geworden, als Fotograf zu “überleben”, aber wer gut ist und sich mit seiner Arbeit von der breiten Masse abhebt, der wird auch weiterhin erfolgreich sein.
    Als Kunde habe ich den Vorteil, dass ich mir für jeden Bedarf aus der Fülle an Angeboten das aussuchen kann, das mein Budget zulässt.
    Das einzige, was ich nicht in Ordnung finde ist, dass viele der heutigen “Fotografen” ihre Arbeit schwarz machen und damit denen schaden, die den Lohn ihrer Arbeit ordentlich versteuern.
    LG Stefan

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  11. Pepe

    Hi,
    ich mag deine Frustposts, weil sie zum Nachdenken anregen…
    meine Meinung:
    Von vielen wird man, nur weil man sich mit Fotografie beschäftigt, als Fotograf abgestempelt, auch wenn man sich nie so bzeichnen würde.
    Zum Qualitätsbegriff: auch ein Meisterbrief ist keine Garantie für Qualität.
    Ich finde es richtig, sich -wie Du- als Digital Artist oder Fotokünstler zu bezeichnen. Jenachdem wo halt der Schwerpukt liegt. Bei dir ist es ja klar die Bildbearbeitung.
    Ich bin mir sicher, dass Matthias als dein Fotopartner nicht jammert, oder?
    Qualität und Außergwöhnliches setzte sich schon immer durch.
    Ich muss an dein klischeevideo als Fotograf denken… das passt hier auch perfekt.
    viele Grüße
    Pepe

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  12. Sierra

    Hi Calvin,
    das erinnermit mich an eine Zeit wo man fürs reparieren von Computern einen Meisterbrief haben musste. Letzendlich war dies doch nur ein Versuch einiger nicht so erfolgreicher Betriebe lästige Konkurrenten wegzuklagen. Auch wenn man von dem Thema keine Ahnung hatte. Aber das hatten die Kunden ja auch nicht und so kann ich dem ja auch verkaufen was ich will.
    Heutzutage hat sich das alles gewandelt. Die Kunden verstehen oft mehr von der Materie wie die “Meister von damals” und somit ist es nicht mehr so einfach den Kunden irgendwas zu verkaufen. Ich bin selbst gelernter Handwerker und habe schon viel Blödsinn von Meisterbetrieben auf Baustellen gesehen. Und wenn ich das Handwerk sehe da kann ich mich nach 5 Jahren Tätigkeit in einer Branche auch Fachkraft nennen ohne einen Abschluss.
    Warum sollte das beim Fotografen anders sein ?
    Die Zeiten in denen man eine Tätigkeit erlernt und damit bis zum Lebensende auskommt sind vorbei. Wenn ich in meinem Umfeld gut bin wird sich das auch durchsetzen, wenn ich nicht abhebe und mir damit Probleme einhole. Mittlerweile bewege ich mich seit vielen Jahren als Quereinsteiger im IT-Umfeld und erlebe hier ähnliches. Da die Budgets aber immer knapper werden schaut man dort auf Können und nicht auf Titel zumal ich Titel erwerben kann ohne was zu können (ausser Prüfungsfragen auswendig zu lernen).
    Beste Beispiele für erfolgreiches “lernen” und dann umsetzen sieht man doch an unseren Politikern und Managern…..

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  13. Roman

    In der heutigen Zeit gibt’s schon in sehr vielen Berufen Quereinsteiger und da ist meistens das gleiche “Gemaule”. Sprichwort DSDS oder POPSTAR, da regen sich die Sänger auf die es alleine mit viel Arbeit Geschäft haben.
    Man kann sich zum Thema Fotografie aber auch fas zu allen berufen wertvolle Information aus dem Internet holen und sich selber “weiterbilden”. Zum Beispiel Video2brain 😉 und das ist doch echt super (an dieser Stelle danke Calvin und weiter so 🙂 )
    Wenn sich die “richtigen” Fotografen beschweren das ihnen Jobs verloren gehen, preisdumping usw. Dan liegt es meistens dran das einige Hobbyfotografen viele bessere Arneit machen als ein ” richtiger” Fotograf.
    Da sollte man nicht maulen sonder sich selber weiterentwickeln z.B. Im Internet usw. Um besser sein um sich von der Masse hervorzuheben. Dann kommen auch wieder die Aufträge und die Leute sind auch bereit mehr zu zahlen.
    Den wer rastet der rostet 😉 den man kann immer was lernen egal wie alt oder jung man ist.
    Gruß
    Roman

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  14. Heiko Kalweit

    Meiner Ansicht nach zählt nur eines, nämlich das, was als Endprodukt entsteht: das qualitativ gute Foto.
    Ob der Fotograf sich sein Metier selbst angeeignet oder eine Lehre absolviert hat, ist vollkommen zweitrangig, solange der Fotograf ein Produkt abliefert, das seine(n) Kunden zufrieden stellt oder gar begeistert.
    Viele Spitzenphotografen haben keine Lehre absolviert, z.B. der Schaufensterdekorateur Peter Lindberg. In Abendkursen und später im Studium hat er sich mit Malerei beschäftigt.
    Oder Hüseyin Yerlikaya aus Mannheim. Auch er hat keine Fotografenausbildung. Ein weiteres Beispiel ist der Fotograf Eberhard Grames. Er studierte Völkerkunde und Kunstgeschichte.
    Soll man es solchen Menschen absprechen, sich Fotograf nennen zu dürfen? – eindeutig nein.
    LG Heiko

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  15. Oliver

    Also Deine drei Argumente
    “Die ganzen Hobbysknipser nehmen mir die Jobs weg”.
    “Weil es so viele Fotografen gibt läuft es bei mir schlecht”
    “Die Hobbyknipser machen die Preise kaputt”
    stimmen 😉 Und das ist kein Gejammere. Für viele Kunden zählt nur der Preis. Somit kann ein Hobbyknipser, der sich mal ein paar Euros zum Studium oder sonst was hinzu verdienen. Aber ein Fotograf, der von seinem Umsatz leben muss, kann diese Preise eben nicht machen. Punkt….
    Ich rede hier vor allem vom B2B….wie es bei B2C aussieht weis ich nicht, da es nicht meine primäre Zielgruppe ist.
    Ich habe schon so oft erlebt, dass ein Kunde gesagt hat “das ist aber teuer”….tja warumnur? Weil ich eine bessere Qualität liefere, weil ich davon leben muss, weil ich einen besonderen “Bonus” im Auftrag dabei habe….
    Es ist nun mal in unserer Geselschaft die “Geiz ist geil” Mentalität…und die wird nicht besser. Im Gegenteil…
    Das Ganze sieht bei Dir Calvin in Deinem Business evtl. anders aus, aber bei mir ist es so wie beschrieben.
    so long Oli

    Antworten
  16. Calvin

    Hallo Oliver
    Ich weiss das diese Sprüche stimmen und das habe ich oben erwähnt. Trotzdem stört mich das “Gejammere”.
    Was bringt das sich darüber aufzuregen? Dadurch wird es nicht besser?
    Das ist übrigens in jedem Business so, auch in meinem.
    Jeder fängt an Workshops zu geben zu einem geringen Preis etc.
    Aber ich lebe damit und schaue das ich eben Dinge mache, bzw. Schwerpunkte setze wo der Anfänger oder Hobbymensch nicht mithalten kann.
    lg Calvin

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  17. JJ

    Der Mensch ist frei, lass ihn tun, was sein Herz begehrt und er wird erfolgreich. Denn Erfolg ist nur sein individuelles inneres Gefühl der Zufriedenheit. Ein Gefühl des Selbstwertes, das ihm keiner nehmen kann.
    Ich habe mich nie groß darum gekümmert, über was andere herumnölen. Jeder soll tun, was er möchte und glücklich sein!

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  18. ANDIheld

    Der Titel bzw. die Bezeichnung ist mir in erster Linie sch***egal. Solange die Bilder meinen Geschmacktreffen kann er sich auch als Lichtmetzger bezeichnen. Ob das “gute” oder “schlechte” Bilder kann man eh nicht objektiv sagen. Bilder sind geschmackssache, wie z.B. Musik. Was der eine perfekt findet, hängt sich ein anderer nicht mal aufs Klo.
    Wer jammert, zeigt eigentlich schon, dass er sich nicht behaupten kann. Fotografie ist ein kreatives Geschäft. Wer keine Ideen hat, sollte sich nicht am Markt messen, sondern es als Hobby sehen.

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  19. Andreas

    Hi Calvin,
    freut mich das du das aufgeriffen hast.
    Viele wollen in diesem Teich mitschwimmen. Nur die wenigsten schaffen es und das Feld der Fotografen ist riesig, das muss man ganz klar vorab so sagen.
    Letztendlich entscheidet man selbst darüber ob man kreativ stehen bleibt oder sich richtig reinhängt und man erfolgreich ist oder nicht. Die Schuld oder den Grund für eigenen Misserfolg dann auf andere schieben ist halt auch einfacher als sich an der eigenen Nase zu packen.
    Noch nie wurde so viel fotografiert wie in den letzten Jahren. Grund mag auch sein das die Ausstattung immer billiger wird und es immer einfacher ist einigermaßen gute Ergebnisse zu erziehlen. Jeder von den Fotografen (Hobby oder Profis) hat eine Kamera, PC, Photoshop (woher auch immer), ein paar Blitze, ne graue Wand und ein V2B-Abo^^. Der Kunde sieht nicht ob das jetzt zusammen 1000,- oder 25000,- + gekostet hat, wird ihm auch egal sein. Onkel Willi bringt mit der 450D auch tolle Poster vom Discounter zusammen, warum dann ein vielfaches ausgeben? (siehe auch die Geiz ist Geil Mentalität weiter oben)
    Wer sich behaupten will muss schon Ergebnisse abliefern die a) den Kunden umhauen und b) nur sehr schwer erreichbar für die vielen (Hobby)Mitbewerber sind.
    Wer Einheitsbrei produziert muss sich nicht wundern wenn er vergleichbar und mit den anderen in einen Topf geworfen wird.
    Ein für mich ganz wichtiger Punkt, ist auch das richtige Marketing und sich damit auseinander setzen. Schon allein damit kann man sich erfolgreich vor viele andere setzen.
    lg
    Andi

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  20. Marco Schnitzler

    Hallo Calvin,
    dieses ständige Gejammer und Schuldzuweisungen kann ich echt nicht mehr hören.
    Immer sind es die anderen entschuld, nie kann es vielleicht an einem selbst und der Einstellung liegen.
    Ich kann nicht sagen, ob dies ein typisch deutsches Phänomen ist, dafür habe ich zu wenig internationale Erfahrung.
    Aber schon alte Sprichworte besagen, “Von nichts kommt nichts” und “jeder ist seines Glückes Schmied”.
    Die Fotografie ist für mich ein reines Hobby und da kenne ich genug in meinem Bekanntenkreis die genau so denken. Dann gibt es aber auch eine ganze Schar die meinen sie müssten sich damit etwas dazu verdienen. Wenn ich mir allerdings so die Ergegbnisse ansehe, dann denke ich: Mutig … mit den langweiligen 08/15-Fotos würde ich das nicht wagen.
    LG Marco

    Antworten
  21. Patrick

    Ich seh´s eigentlich auch so, wer den unbedingten Willen mitbringt an sich und seiner Arbeit/Leistung zu arbeiten bzw. diese zu verbessern kann, der kann sich nennen wie er will.
    Wichtig ist das Produkt ,das am Ende des Tages herauskommt. Wie das zustande kommt ist doch eigentlich egal. Ob nach hochoffiziellem Fotografenlatein oder eher unkonventionell (ich erinnere mich da an den Livestream mit ONDRO). 😉
    Qualität wird sich immer durchsetzen. Das die Hoppyknipser die Preise kaputt machen ist allerdings schon richtig. Oft liegt´s halt auch daran weil der Kunde meint Foto = Foto, egal wer das macht. Viele werden aber auch übelst von der Realität wieder eingeholt, wenn die Hochzeitsfotos von Onkel Horst mit der dicken neuen DSLR, nach A**** und Friedrich aussehen.
    Viele von den potenziellen Fotografen denken auch gar nicht drüber nach, was sie dann mal später zu ihren Kunden sagen, wenn sie dann selber in der Situation sind, von den Einnahmen leben zu müssen. Da entstehen dann diese Situationen: “Was? Betrag X für die Hochzeit/Shooting etc.!? Vor 2 Jahren hast du doch nur 1/4 davon verlangt” Viele denke gar nicht daran in welche Situation sie sich mit den Dumpingpreisen bringen.
    Gut, die die eh nur so ein bisschen nebenbei ein paar Euros abgreifen wollen, denen ist´s eh egal.
    Die Frage ob es richtig ist, dass sich jeder der eine Kamera halten kann “Fotograf” nennen darf, ist halt auch insofern schwierig, weil der künstlerische Aspekt eben auch ein wichtiger Bestandteil der Fotografie ist. Was nützt einem ein technisch perfektes Bild, dass Sch***e aussieht?
    Wie so oft, liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte…
    Grüße
    Patrick

    Antworten
  22. John

    Also,
    Fotograf hat ja auch für jeden ne andere Bedeutung:für den einen ist jeder mit einer Kamera ein Fotograf,für andere ist Fotograf ein Job den man gelernt haben muss und für manche ist ein Fotograf jemand der unabhängig von seiner Ausbildung,seinem Werdegang und seiner finanziellen Mittel,gute Fotos macht.Das leztere ist meine Auffassung vom “Fotografen”,und die “Hobbyknipser” muss man lernen zu tolerieren,im Grunde ist doch jeder der in seiner Freizeit fotografiert ein Hobbyknipser,so eine Aussage könnte also nur von einem Kapitalisten stammen,der Fotografie vollkommen missverstanden hat und in ihr keine Kunst sondern nur ein lukratives Geschäft sieht.Und wie Calvin schon gesagt hat wenn durch die “Hobbyknipser” die Nachfrage sinkt muss man halt das bieten was der Hobbyknipser nicht kann.Ist es den nicht auch etwas egoistisch wenn man anderen ihren Spass an der Fotografie nicht gönnt nur weil man verbittert darüber ist das man weniger Kapital aus der eigenen Fotografie gewinnt.Noch als kleine Anmerkung das erste Zitat erinnert mich sehr an den Spruch: “die Ausländer nehmen uns die Jobs weg!”.Ich bin der Auffassung das jeder der was gegen Hobbyknipser hat nur noch rein beruflich fotografieren sollte,sprich:keine Fotos mehr mit dem Handy,keine Urlaubsbilder,keine Familienfotos usw.,den das ist doch auch Hobbyknipserei oder etwa nicht.
    naja,
    viele Grüße

    Antworten
  23. Blendwerk Freiburg

    Wow klasse, dass sich so viele Leute hier ernsthaft zum Thema äußern. Das ist in Blogs selten zu finden. Beim “querlesen” habe ich viele Standpunkte gefunden, die sehr meiner Meinung entsprechen. Gut gebrüllt, ihr Löwen!
    LG, Blendwerk

    Antworten
  24. hanky

    Hei
    also ersma seh ich das genau so. ich selbst bin noch schüler und beginne nächstes jahr mit einer ausbildung zum gestaltungstechnischen assistenten mit fachabi. ich fotografiere schon einige jahre, aber wie sollte ich sonst meine fotos vermarkten, wenn ich danach vielleicht noch ein studium mach. bis ich 25 bin zu sagen ich bin kein fotograf sondern ein amateur mit gta ausbildung is doch irg wie auch nich zielführend. ich denke ma wer sein handwerk gut beherrscht, der brauch sich keine sorgen machen das amateure ihm die jobs wegnehmen.
    lg hanky

    Antworten
  25. Marc Wiegelmann

    Ich denke mal dass es bei einem Beruf wie dem Fotografen schwerer ist zu beurteilen als bei einer Firma/Beruf bei der am Ende ein mehr vergleichbares Produkt raus kommt.
    Letztendlich geht es darum dass der Köder dem Fisch schmecken muss – nicht dem Angler. Das heißt die Kunden müssen die Bilder dieses oder jenes Fotografen mögen. Wenn nun einer (in meinen Augen) bescheidene Bilder macht die aber 90% der Bevölkerung toll finden – ist das für mich in Ordnung – egal ob Berufsfotograf oder Hobbyknipser!
    Meiner Meinung nach hast du Recht dass die meisten Leute (und das ist NICHT nur bei Fotografen so…sondern in den meisten Gewerben, Jobs, Berufsgruppen) einfach sich Gedanken um Ihre eigene Arbeit machen sollten als die Schuld bei anderen zu suchen.
    In diesem Sinne wünsche ich allen gutes Licht und tolle Bilder 🙂
    lg Marc

    Antworten
  26. Marc

    ach celvin wie gut kenn ich das 😉
    mittlerweile seh ich das ja so … einfach reden lassen jammern und schimpfen… und wir abreiten einfach und können davon leben.
    aber ich nenne mich auch nicht fotograf … dafür habe ich kein rückrat … die die es aber haben können sich gerne so nennen:)
    mir egal ich denke eh in ebenen !
    groß

    Antworten
  27. Tobi

    Super Post Calvin!
    Meiner Meinung nach macht die Leistung den Unterschied. Zur Zeit verfolge ich grad deryk baumgärtner auf Facebook bei seiner Kanadareise. Echt krass wie viele Strapazen er auf sich nimmt nur für ein Foto. Somit ist Fotograf sein auch nicht einfach. Oder ein Pressefotograf, der bei einem Autorennen ein 500mm lange tragen darf, der weiß aus was er am Ende des Tages gemacht hat.
    Oder auch du wie lange und wie viel Herzblut in deinen Job legt. Dies ist einfach nicht mit einem Hobbyfotograf zu vergleichen.
    Leistung wird halt bezahlt 😉
    just my 2 cents.
    gruß
    Tobi

    Antworten
  28. Uwe Uhrig

    Stimmt !!!!
    Ich habe meinen Meitser 1999 gemacht,
    weil ich mich eigentlich selbstständig
    machen wollte. Nachdem viele meiner
    ehemaligen Kollegen diesen Schritt vor
    mir gewagt hatten und dann nach der gesetzes Änderung (man brauchte nicht
    für jeden Handwerksberuf zwingend einen
    Meisterbrief) plötzlich einbrachen, habe
    ich eine Stelle in einem alteingesessenen
    Fotostudio und Fachgeschäft gewählt.
    Richtig ist auf jeden Fall, dass man sich
    immer weiterentwickeln muss, denn die
    “Analoge Fotografie” wird zunehmend durch
    die Digitale abgelöst. Und wer sich hier
    nicht in Photoshop einarbeitet wird auf
    der Stzrecke bleiben, egal wie gut er als
    Fotograf ist. Ich kenne viel Fotgrafen,
    die spitzen Bilder mit Fachkameras machen
    ohne jegliche digitale Nachbearbeitung.
    Aber das ist aufwendiger und durch das
    Material auch teuer (beim Chip muss ich
    nicht auf Menge der Aufnahmen achten).
    Aber die Berufsfotografen haben schon
    früher die Zeichen der Zeit verpennt, bspw. als der Kleinbildfilm kam, wollte
    kein renomierter Fotograf von seine Mittelformat oder Grossformat weg. Der KB
    Film setzte sich durch und die Drogerieketten nahmen den Fachleuten die
    Fotoaufträge weg (selber Schuld !) und so
    ist es nun auch wieder, wenn jemand sein
    Können in der digitalen Bildbearbeitung
    (so wie Calvin) perfektioniert, dann kann
    er problemlos fehlendes Können in der eigentlichen Fotografie kompensieren.
    Ich habe leider auch das Problem, selber
    nicht der fitteste Photoshopper zu sein
    und werde mich dem stellen (bei einem
    Lehrgang im Atelier “Weisches Lischt”),
    allerdings habe ich derweilen keine Zeit
    für einen Termin (MIST).
    Uwe

    Antworten
  29. Uwe Uhrig

    Stimmt 2 Teil
    Da waren sie wieder – die Tippfehler.
    Passiert in der Eile, sorry.
    Der Meisterbrief hatte und hat noch
    immer seine Berechtigung. Es hat auch
    mit rechtlichen Dingen zu tun, es gibt
    viele ide z.B. alles am Auto reparieren
    können (ohne Brief u. Ausbildung), aber
    wehe, wenn es schief geht, dann klage mal.
    Das Bewusstsein der Menschen für die
    Wertigkeit der Arbeit der Fotgrafen
    hat nachgelassen. Heute reichen vielen
    die Hochzeitsbilder von “Onkel Heinz
    seiner Digi” (auch wenn sie SCHEISSE
    sind). Früher gingen von 70 Erstkommunionskindern 90% zum Fotgrafen
    um sich Portraits machen zu lassen, heute
    sind es kein 9% mehr. Die Leute wollen
    an allen Ecken und Enden sparen oder
    machen es selber, weil der Aufwand und
    die Kosten gesunken sind. Als Profi sollte man deshalb weg vom Strom und
    seine eigenen Ziele setzen.

    Antworten
  30. Michael

    In mehreren Beiträgen wurde erwähnt, dass sich jeder “Fotograf” nennen darf, wenn er diese Tätigkeit gewerbsmäßig ausführt. Nach meinem Wissensstand ist das falsch. Die Bezeichnung “Fotograf” ist als Berufsbezeichnung geschützt und darf nur von jenden geführt werden, die diesen Beruf als Ausbildungsberuf erlernt haben. Seit 2004 gehört die Berufsausübung zwar zu den zulassungsfreien Berufen und auch Autodidakten dürfen ihn gewerblich ausführen, aber man darf dann nur alternative nicht geschützte Kunstnamen als Berufsbezeichnung wählen.
    Oder habe ich da eine neuere Entwicklung verpasst?

    Antworten
  31. Marlissa

    Es ist wie überall in der Wirtschaft. Der eine kennt den anderen und der kennt einen der macht es für die Hälfte. Wer ist denn noch bereit hohe kosten für Handwerker zu bezahlen, auch wenn die Ergebnisse schlechter ausfallen da Ungelehrnte ans werken gehen….

    Antworten
  32. Holger

    Alles hat 2 Seiten. Natürlich seit die Digicams in Mode kamen und erschwinglich waren, brach der Boom aus.
    Warum regen denn sich viele Fotografen auf, die sollen doch froh sein, dass gerade freie Fotografen die Bilderwelt bunter gemacht haben.
    Vor einigen Jahren war es doch so, dass gute Fotografen, oder Fotodesigner mit ihrem Wissen hinter verschlossender Tür hockten. V2B oder Galileo haben den Markt mit viel Wissen zu einem guten Preis überschüttet und Menschen zugänglich gemacht, die ihre Leidenschaft verbessern konnten.
    Ich selbst fotografiere seit nunmehr 30 Jahren aus purer Leidenschaft und durch die Lernmöglichkeiten hat sich meine Arbeit revolutioniert.
    Ich verstehe natürlich den Frust, bei Menschen die den Beruf erlernt haben um damit ihre Brötchen zu verdienen. Genau dann wenn ein “Knipser” ohne Qualität denen einen Auftrag wegnimmt.
    Aber oft zeigt sich doch die andere Seite, dass vielmals alteingesessene Fotografen in der Vergangenheit leben und Qualität anbieten die einfach nur peinlich ist.
    Man kann es sehen wie man will. Mein Fazit:
    Wer damit seinen Lebensunterhalt verdient muss nicht nur gute Leistung anbieten sondern auch ein guter Kaufmann sein.
    lg. Holger

    Antworten
  33. Florian

    Diesen Sachverhalt gibt es doch in allen Berufen. Quereinsteiger, Autodidakten usw. – alle haben ihre Daseinsberechtigung.
    In den Berufsgruppen Design/Foto hört man aber deutlich häufiger das die “Hobbyisten” das Geschäft kaputt machen.
    Ich übe es wirklich nur als Hobby aus. Aber ich denke wenn ein Profi von einem Amateur ausgebotet werden kann passt da irgendwas nicht: Entweder ist der Amateur “besser” oder der Profi macht irgendwas falsch. Sollte der Amateur schlecht sein und der Kunde nur wegen des Preises so wählen hat er es nicht besser verdient. Das dauert zwar etwas, aber das Geschäft wird sich nach Misserfolg sicher wieder zu dem Profi verschieben, ansonsten siehe oben.
    Wie oben geschrieben. Man muss sich und seine Arbeit verkaufen, die Qualität muss raus stechen.
    Aber wie in allen Berufszweigen gibt es auch “Profis” die schlampig arbeiten, die Ihre Arbeit nicht mit Qualität unterstreichen. Wenn ich mir hier manche örtlichen eingesessene Berfufsfotografen anschaue fallen mir eine Menge Amateure ein die es deutlich besser machen können.

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  34. Christian LIpowski

    Frust gab es immer und wird es immer geben, vorallem in Deutschland.
    Fotografieren kann man lernen!
    Bilder bearbeiten kann man lernen!
    Talent ??? Kann man leider nicht lernen, oder downloaden.
    Jemand mit Talent und einem guten Blick usw. wird immer mehr Erfolg haben.
    Der Spass sollte auber auch nicht zu kurz kommen.
    Chris

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  35. scotty

    Wie ist das bei Euch in Deutschland: Könnt Ihr z.B. ein Gewerbe anmelden dass es Euch erlaubt Hochzeiten zu fotografieren ?

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  36. Christa

    Hallo Calvin,
    ich war auch immer der Meinung, dass tolle Arbeit Aufträge beschert. In diesem Jahr ist nun plötzlich alles anders. Es wird nur noch nach dem Preis gefragt. Keinen interessiert mehr, was er für seine Kohle bekommt. Es muss nur billig sein. Unsere Auftragslage ist dramatisch zurückgegangen, weil wir keine unbearbeiteten Dateien abgeben. Ich will nicht jammern und bleibe in dieser Beziehung auch standhaft. Leider werden die Kunden die bereit sind für gute Arbeit angemessene Preise zu bezahlen immer weniger. Der Fotograf muss ja nur aufs Knöpfchen drücken, alles andere macht die Profi-Kamera ja “von alleine”. Klar, sonst wäre es ja auch keine Profi-Kamera. Ganz vielen Kollegen geht es genauso. Wir hoffen, dass die Kunden bald wieder qualitätsbewusster werden, denn nur vom drauf verzichten können wir nicht leben, genausowenig wie von Dumping-Preisen. Die beste Frage eines Kunden war: “Ihre Bilder sind viel schöner als die von xy, aber warum sind die teurer?”
    Mir macht mein Beruf immer noch sehr viel Spaß, betriebswirtschaftlich gesehen bekomme ich aber täglich das große Grausen.
    In diesem Sinne – weiterhin gut Licht für alle, die ihren Job ernsthaft betreiben, egal ob mit oder ohne Meisterbrief.
    Christa

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  37. Foto Graf

    Ein Fotograf ist jemand, der mit einer Kamera ein Bild aufnimmt. Ein Fotoapparat ist ja auch nicht erst einer wenn die Kamera groß genug ist.
    Einen Fotografen auszeichnend ist, und das erkennt man eben an seinen Bildern, wenn er sein Arbeitsgerät nicht nur technisch beherscht, sondern diese Fähigkeit auch in seinen Bildern je nach Betätigungsfeld dokumentierend oder gestalterisch umsetzen kann. Wenn jemand mit seinem Können auch Geld verdienen kann, dann ist er immernoch ein Fotograf. Manchmal eben auch ein wirklich guter. Und nur darauf kommt es bei Bedarf an und definiert seinen ideellen “Wert”.

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  38. Gast

    Ich bin der Meinung es darf sich nur jemand Fotograf nennen der auch Die Ausbildung zum Fotografen gemacht hat. Ich bin ja auch nicht gleich ein Friseur nur weil ich gut Haare schneiden kann.

    Antworten
  39. freestylepics

    Ja ich finde du hast das hier schon sehr gut auf den Punkt gebracht !
    Die Schere zwischen Fotograf und Fotograf ist sehr groß und wir von allen möglichen Leuten unterschiedlich interpretiert. Ich denke mal, hätte ich den Job erlernt würde es mich auch stören, wenn jeder plötzlich den gleichen Namen auf seiner Visitenkarte trägt wie ich. Ich selbst fand es toll, das man sich so nennen darf, wie jemand der es lahrelang erlernt hat. Unterm Strich denke ich heute, ein Fotograf, Lichtbildner oder wie auch immer ist immer nur so gut wie seine kritiker es sagen. Sprich, ob ein Foto von ihm gut ist oder nicht hängt immer vom derzeitigen betrachter ab. Je mehr Leute sagen, hey deine Bilder gefallen mir, umso besser. Und da spielt es keine Rolle ob man den Job erlernt hat oder sich alles selbst beigebracht hat.
    Nichts ist wie es scheint – das gilt in seltenen Fällen so punktgenau wie hier
    Vg Olli

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