Die 10 häufigsten Fehler der Berufsfotografen!

Hallo zusammen

Freut mich, dass du dich für meinen heutigen Blogeintrag interessierst. 

Ich werde dir heute die 10 häufigsten Fehler nennen, die Berufsfotografen meiner Meinung nach machen. 

Natürlich handelt es sich hierbei um meine persönliche Erfahrung. 

Ich bin gespannt wie du darüber denkst. 

Viel Spaß


BERUFSFOTOGRAFEN
Oje, der Calvin schiesst gegen die Berufsfotografen. 
Natürlich NICHT. Ich bin ja selbst ein Berufsfotograf. Wenn man es genau nimmt, gebe ich mit dem heutigen Blogeintrag vielen Berufsfotografen ein paar wertvolle Tipps. 


DAS PROBLEM DES BERUFSFOTOGRAFEN
Ich unterrichte sehr oft für Berufsfotografen, Verbände, Handwerkskammern usw. Da habe ich in den Pausen natürlich auch meine Lauscher auf und bekomme die Probleme der Berufsfotografen mit. Nein, es geht jetzt nicht darum, dass die Hobbyfotografen den Markt kaputt machen. 

Es geht viel eher darum, dass der Berufsfotograf….

  • viel weiß (weil er meistens schon viel Erfahrung hat)
  • viel arbeitet
  • viel Ausgaben hat (Material, Steuern usw.)
  • aber dafür meistens zu wenig Zeit hat 

Und genau diese Probleme sorgen oft dafür, dass die Berufsfotografen entscheidende Fehler machen.
Und jetzt wird es richtig wild… viele Fotografen sind sich dessen sogar bewusst!!!!!

Fotograf_sein

DIE 10 HÄUFIGSTEN FEHLER DER BERUFSFOTOGRAFEN
Nun will ich ich auf den Punkt kommen. Ich werde dir jetzt die 10 häufigsten Fehler nennen, welche die Berufsfotografen meiner Meinung nach machen. Die Reihenfolge hat keine Aussage darüber, welche Fehler am häufigsten gemacht werden. 


Fehler Nummer 01 – Ich weiß schon alles
Ich habe jetzt weniger die Erfahrung gemacht, dass Berufsfotografen so einen Satz über ihre Lippen bringen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass die meisten Berufsfotografen der Meinung sind alles zu wissen, was sie für ihren Beruf brauchen. Und da liegen sie ja gar nicht mal so falsch. 

Aber woher sollen sie wissen, ob sie es wissen, wenn sie es nicht kennen? (Hä?).
Naja, es gibt noch so viel zu lernen was einem selbst oft gar nicht bewusst ist. Und man will doch nicht nur das Können was man braucht, sondern auch das Können was einen weiterbringt und von der Masse abhebt

Der Hobbyknipser weiß, dass er nicht viel weiß. Daher lernt er! Der Berufsfotograf weiß das er viel weiß. Er bildet sich daher oft nicht weiter und übt nicht mehr! Schade! 

"Amateure üben so lange bis sie etwas richtig machen. Profis sollten so lange üben bis sie es nicht mehr falsch machen können".

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Fehler Nummer 02 – Ich habe keine Zeit
Der Berufsfotograf würde gerne so viel machen, doch leider fehlt ihm die Zeit. Er muss ja schliesslich Geld verdienen. Kennt ihr die Geschichte vom Holzfäller? 

Ein Holzfäller sägt jeden Tag (von morgens bis Abends) Bäume. Ein Spaziergänger bemerkt wie er täglich weniger Bäume fällt und fragt ihn, ob er nicht mal das Sägeblatt wechseln möchte?! Der Holzfäller antwortet: "Ich habe leider keine Zeit, ich muss Bäume fällen". 


Fehler Nummer 03 – Ich arbeite nicht kostenlos
Warum sollte ein Berufsfotograf kostenlos arbeiten? Immerhin muss er von seinem Verdienst leben und seine Familie versorgen. Was auf der Strecke bleibt ist oft die Kreativität.

Wie gerne würde man mal wieder für sich selbst fotografieren? So hat es doch vor Jahren auch begonnen. Diese Leidenschaft mit der Kamera verschiedene Themen und Ideen umzusetzen. Das Feuer brannte förmlich!!! 

Freunde, macht auch mal einen Tag Pause vom Beruf und fotografiert genau das worauf ihr verdammt nochmal Bock habt. Selbst wenn du dafür nicht mit Geld, sondern "nur" mit Freude und Leidenschaft bezahlt wirst. 

"Folge deinem Herzen, nicht dem Geld"


Fehler Nummer 04 – Ich muss den Job machen
Wer hat schon den Luxus sich den Job auszusuchen? Ich brauch das Geld und daher muss ich den Job annehmen. Eigentlich will ich Peoplefotograf sein, aber zur Not fotogarfiere ich auch mal Handtaschen. Und da ich die wahrscheinlich sogar gut fotografiere, kommt auch schon bald die nächste Anfrage über Handtaschen. 

Ich habe vor vielen Jahren den Tipp bekommen zu Aufträgen, die mir kein Spaß machen, Nein zu sagen. So eine Absage kann sehr sehr entscheidend für die Zukunft sein. Überlege dir bei der nächsten Anfrage also ganz genau, ob du den Job wirklich machen willst. 


Fehler Nummer 05 – Der Kunde ist König
Für mich ist dieser Satz in der Fotobranche ein Schlag in die Fresse eines jeden Fotografen. Wenn der Kunde König ist, was sind dann wir? Kaiser! Weder noch…. Der Kunde ist ein Geschäftspartner.

Als Kunde will ich doch von der Erfahrung eines Fotografen profitieren und keinen Sklaven der genau das macht was ich ihm sage. (Ok, es gibt sicher auch Ausnahmen). Der eine gibt Geld und der andere Leistung. Da gibt es keinen König!!!! 

Ich finde es zum Teil erschreckend, wie viele Berufsfotografen ihren Mund nicht aufbekommen und den Kunden die dämlichsten Entscheidungen treffen lassen. Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht, wenn ich meinem Kunde erkläre warum das gewünsche Bild nicht wirkt. Fotografiert er jeden Tag oder ich? 

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Fehler Nummer 06 – Ich bin zu teuer
Es gibt da einen Fotografen, der ist viel günstiger als ich. Ich muss meine Preis etwas reduzieren, sonst habe ich überhaupt keine Chance mehr einen Job zu bekommen. Vor einigen Jahren habe ich folgende Geschichte gelesen: 

Ein Juwelier hatte sein Schaufenster gereinigt und dabei aus Versehen die Schilder von zwei Ringen vertauscht. Leider hatte er dies nicht bemerkt. Ein Kunde wählte einen der Ringe für seine Frau. Der Ring kostete 999 Euro! 

Als der Kunde zum Juwelier ging und den Ring kaufen wollte, hat sich der Juwelier entschuldigt und ihm mitgeteilt, dass der Ring nur 99 Euro kostet. Wow, so viel Ehrlichkeit. Das sollte den Kunden glücklich machen. Der Kunde antwortete: "Ui, einen so billigen Ring möchte ich meiner Frau nicht schenken". 

Ich denke nicht, dass ich dazu noch etwas schreiben muss. Dürfte klar sein was ich meine, oder? 


Fehler Nummer 07 – Ich habe da mal so ein Paket
Eigentlich habe ich nicht nur ein Paket, sondern 7 Preispakete zur Auswahl. Das sollte doch genug sein um Sie zu verwirren, lieber Kunde. Aber es klingt schon cool. Standart, Premium, Superpremuim, Deluxe, Exclusiv, VIP usw. 

Drei Pakete sind für mich in Ordnung. Vor allem weil es da auch einige psychologische Tricks gibt. Aber wir sollten echt versuchen es einfach zu halten. Wenn jemand zu dir kommt, dann möchte er dich als Fotograf (sonst wäre er ja nicht gekommen). Mach es ihm doch nicht so schwer und kompliziert in deine Leistung zu investieren. 


Fehler Nummer 08 – Meine Bilder sind hochwertig 
Ein Zitat, welches ich sehr oft nutze ist "Wer in den Baumarkt geht und einen Bohrer kauft, will keinen Bohrer sondern Löcher". Wer zum Fotografen geht will keine Bilder sondern Erinnerungen (Hochzeit), einen Job (Bewerbungsfotos), Anerkennung (Bilder für Netzwerke) usw. 

Warum also wird so oft erwähnt mit welch professioneller Ausrüstung man fotografiert, wie hochwertig das Material der Prints ist und wie neu das Fotoalbum aus Leder riecht. Argumentiert endlich vernünftig!


Fehler Nummer 09 – Der … ist schuld
Es liegt in der Natur des Menschen Ausreden zu suchen. Davon will ich mich selbst auch nicht frei sprechen. Wir suchen oft Ausreden, damit wir mit Anstand faul sein können. Entweder ist der Markt daran schuld oder mal wieder der Hobbyknipser, der es günstiger macht. BULLSHIT!

Wenn du die Schuld abgibst, gibts du Macht ab. Du sagst indirekt, das andere bestimmen ob es bei dir läuft oder nicht. Mach das nicht!!! Du hast nur solange die Macht, wie du dir selbst die Schuld gibts und Verantwortung übernimmst. Dinge verändern sich und du solltest mit der Zeit gehen. Sei kreativ und lass dir etwas einfallen, aber gib nicht anderen die Schuld. 


Fehler Nummer 10 – Ich will so bleiben wie ich bin
Es ist nicht unbedingt das Problem eines Berufsfotografen, sondern eher ein generelles Problem von Leuten die etwas erreicht haben. Es kommt irgendwann der Punkt wo man sich oder sein Business einfach nicht verändern möchte. 

"Es gibt Leute die wollen alles andere ändern, damit sie sich nicht ändern müssen".

Eine Veränderung bei sich selbst oder seinem Unternehmen ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und nicht einfach. Aber glaubt mir, manchmal ist das echt Notwenig. Wartet nicht wie der Frosch im Wasser, welches immer heißer wird. 

 

FAZIT
Ich habe nun ein paar Tage an diesem Post geschrieben und ich habe einen Wunsch an dich. Bitte lege nicht jedes Wort auf die Goldwaage und bilde dir deine ganz eigene Meinung. Meine kennst du nun und ich bin schon sehr gespannt auf dein Feedback. 

Wenn du diesen Blogeintrag interessant findest, kannst du ihn auch gerne teilen, empfehlen und ihn anderen zeigen. Ich danke dir für deinen Support!

lg Calvin

Workshops – Seminare – Tutorials
https://www.calvinhollywood-store.com

46 Kommentare

  1. Breena

    Gerade die Nr. 8.. Amen. 😉
    Worum es immer gehen sollte ist der Nutzen, der Nutzen und immer nur der Nutzen.
    Wer nicht weiß, was der Nutzen ist, sollte schnell anfangen es zu lernen!
    LG
    Breena
    http://www.breenasmith.com

    Antworten
  2. Jörg Daniel Fluck

    Hallo Calvin,
    also erst mal Respekt echt gut geschrieben, ich könnt gar nicht aufhören zu lesen, mach weiter so.
    Bei den punkten kann ich dir aus meiner Sicht nur zustimmen.
    Ich war bis vor ein paar Tagen noch voll im Punkt 10 festgesteckt doch dank deiner DVD´s, Innerer Erfolg, Zeitmanagement und das Unternehmen Calvin Hollywood wurde vermutlich mein innerer Schweinehund sowas von vermöbelt das er sich verkrümelt hat.
    Danke
    Ich hoffe du bist auch weiterhin so motiviert und schreibst noch jede menge solche interessante Beiträge.
    Gruß
    Jörg Daniel Fluck

    Antworten
  3. Daniel Wechsler Photography

    Hi Calvin
    Wie immer ein top interessanter Beitrag. Das mit den drei Produkten habe ich u.a. bei meiner Arbeit (Haupttätigkeit), aus dem Hörbuch (Dirk Kreuter von dir empfohlen) und weiteren Sachbücher gelernt und auch schon zu Herzen genommen und umgesetzt. Ich habe dies bei meinem Hochzeitsangebot (www.danielwechsler.com) entwickelt und siehe da, das mittlere Produkte wird am Meisten gewählt. 🙂 Man braucht halt wirklich einen Referenzrahmen nach oben und unten.
    Ich freue mich auf weitere tolle Blogeinträge von dir, welche so informativ und nun auch etwas in die Tiefe gehen.
    Übrigens: Meiner Meinung nach machst Du bereits sehr Fortschritte mit dem Schreiben…weiter so!
    Lg Dani

    Antworten
  4. Stefan Lindauer

    …das würde ich mal so, aus meiner langjährigen Erfahrung unterschreiben…!!!

    Antworten
  5. Rika Busch

    Dein Blogeintrag ist ein Schubs in die richtige Richtung. Es sind ja keine unbekannten Punkte, aber einige dieser Themen im Arbeitsalltag im Auge zu behalten – DAS ist bei mir der springende Punkt.
    Also zwischendurch mal ne kurze Selbstkontrolle, das hilft mir dann.
    Gruß
    Rika

    Antworten
  6. hhm

    Deine Entscheidung, nicht mehr täglich irgendeinen Kram zu posten, sondern weniger, dafür qualitativ Besseres macht sich schon nach so kurzer Zeit sehr positiv bemerkbar. Top Beitrag.
    Und auch das mit den weniger Tippfehlern find‘ ich gut.

    Antworten
  7. Patrik Gerber

    Punkt drei hat mich überzeugt;-) Werde mir nächste Woche einen Tag freischaufeln und werde ein freies Shooting geniessen;-)

    Antworten
  8. Cedric

    Art for the arts sake! Zu Punkt 3 🙂

    Antworten
  9. Maik Böckling

    Hallo Calvin,
    ich kann dir bei einigen Dingen absolut recht geben.
    Die meisten Berufsfotografen die ich kennen gelernt habe, hatten entweder das Problem das sie sich auf deren bisherigen arbeiten ausgeruht haben oder gedacht haben sie wären die größten und haben das auch dem Kunden gezeigt.
    Fazit war hier natürlich, das war der erste und der letzte Job bei der Familie. Aber nicht nur bei dieser Familie war der Bedarf gedeckt…die Gäste hatten sich natürlich ebenfalls ihr vernichtendes Bild gemacht…
    Aber Hut ab Calvin, wenn man sieht was du alles tust, welche Anstrengungen du unternimmst

    Antworten
  10. Frank

    Alles verändert sich ohne mein spezielles zutun! Es fällt mir schwer mich zu verändern, mich anzupassen! Aber es ist mir fast unmöglich andere nach meinen Wünschen zu verändern!
    Das sage ich als Fachpraxislehrer, ich kann meinen Schüler/innen nur meine Sicht der Dinge vorstellen und sie müssen IHREN WEG finden! Wenn es der falsche Weg ist werden sie es merken und sich verändern!
    Warum sollte ich mich dann nicht verändern sollen / können / müssen? Es hat etwas mit Selbstreflexion zu tun wenn ich die genannten Fehler erkennen will!?
    Es kommt darauf an was ich will!
    Aber auf alle Fälle ein super Anstoß!
    Danke!

    Antworten
  11. kevin

    Hey, ich finde die punkte haben alle was wahres und man kann sie alle auf viele selbstständige übertragen die mit kreativen Dingen ihr Geld verdienen. Nur das der Kunde nicht König sein soll weil der Fotograf Leistung erbringt kann ich so leider nicht unterschreiben… Das würde ja bedeuten das andere Menschen wie Friseure und Handwerker keine Leistung erbringen, da bei ihnen ja der Satz der Kunde ist König oberste priorität hat. Nein ich finde das beim Fotografen auch die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden an oberster Stelle stehen sollten. Würde mich über eine Antwort freuen egal von wem 🙂
    Viele grüsse Kevin

    Antworten
    • Calvin Hollywood

      Als Fotograf werde ich dafür bezahlt den Bedarf meines Kunden zu decken und dafür gebe ich mir Mühe.
      Wenn der Kunde König wäre, würde er über mir stehen bzw. über dem Fotografen oder Handwerker.
      Es gibt sicherlich Branchen in denen das üblich ist (Hotels).
      Als selbständiger Fotograf, sollte das nicht der Fall sein. Da ist Positionierung sehr wichtig.
      lg Calvin

      Antworten
      • Sebastian Kreinau

        Dieser Spruch soll ja nicht aussagen, dass der Kunde über einem steht, auch wenn er sicherlich oftmals so (miss-)verstanden wird. Damit soll ja nur zum Ausdruck gebracht werden, dass der Kunde einen tollen Service bekommt und auf Händen getragen wird. Wenn er sich nicht wie ein König, sondern wie ein Tyrann benimmt, dann sollte man sich das nicht gefallen lassen.

        Antworten
        • Dimi

          Hallo Kevin,
          Du sollst den Kunden auch fühlen lassen wie ein König. Er ist aber keiner! Man sollte offensichtlich stets auf Augenhöhe sein.
          Ein guter Verkäufer aber lenkt den Kunden dorthin wo er es möchte. Aber so das auch die Interessen für beide Seiten gewahrt bleiben. Das nennt sich dann nachhaltiges Verkaufen und binden eines Kunden bzw. die Generierung kostenloser Werbung durch Mundpropaganda.
          Das mit dem Kaiser ist schon korrekt von Calvin 😉 Man sollte es nur nicht raushängen lassen. Selbst wenn der Kunde ein ******** ist. Denn auch ein potenzieller Kunde der nachher doch kein Kunde wird und einen Zeit und Nerven abverlangt hat, hat einen Mund und unterhält sich mit Anderen über Dich. Also immer schön diplomatisch und wenn nötig freundlich-bestimmend sein. Wenn es Not tut, kann man auch mal direkt, aber nicht ausfallend werden! Das wäre niveaulos 😉 Wir sind nicht nur Künstler sondern auch Gentlemen.
          Gruss Dimi
          (Dimitrios Pistolas Photography)

          Antworten
  12. w.zollinger

    Hallo Celvin,
    hier ist ein Link, welchen ich Dir, wenn Du ein paar Minuten Zeit hast!!, sehr empfehlen kann. Es geht da im Speziellen um den Punk 10 Deiner Aufzählung. Nun, ich nehme an, durch Deine Aufenthalte in den USA, dass Du Neil deGrasse Tayson kennst. Auf jeden Fall ist er eine schillernde Persönlichkeit.
    https://www.huffingtonpost.com/2015/01/17/neil-degrasse-tyson-meaning-of-life-video_n_6489894.html
    Ich verfolge mit Interesse Deine Kommentare und noch einmal recht herzlichen Dank für Deine Informationen.
    Herzliche Grüsse
    Walti

    Antworten
  13. Christian Ruosch

    Das Thema ist nichts Neues aber lohnenswert sich darüber wieder mal Gedanken zu machen. Danke für den Beitrag!

    Antworten
  14. Bernd Don

    Sehr gut geschrieben, hervorragend ausgedrückt und dank der plaktiven Beispiel (Holzsäge, Bohrer etc.) treffend auf den Punkt gebracht. Capeau!
    Nur…
    Zum Thema Kunde/König habe ich eine etwas andere Meinung, wie ich auch schon bei fb diesbezüglich geschreiben habe. Die Aussage sollte man nicht wörtlich nehmen, das amerikanische Pendant „keep your customer satisfied“ trifft es da besser oder der jüdische Satz: „Geschäft ist nur, wenn beide was davon haben“
    Ansonsten, bitte mehr davon.
    Beste Grüße
    Bernd Don

    Antworten
  15. Björn

    Hallo Calvin,
    Bin zwar kein Berufsfotograf finde aber dass du denn Nagel komplett auf denn Kopf getroffen hast …
    1 Punkt hast du aus meiner Sicht noch vergessen und dass ist der Neid respektive die Anerkennung …. Ewiges Nörgeln und Neidisch sein bringt nix ausser ein Psychisches Tief .. da Fotografieren Kunst ist und eine Inspirations QUelle darf sowas nicht unterdrückt werden …
    Sei du selbst 😉
    Grüsse Björn

    Antworten
  16. Marcus

    Hallo Calvin,
    schön geschrieben, vor allem, weil man das auch auf viele andere Jobs anwenden kann.
    Man sollte auch nur das machen was man kann, sonst sind zu viele am Ende unglücklich.
    Gruß
    Marcus

    Antworten
  17. Olli

    Wieder mal Top ! Danke Calvin !

    Antworten
  18. Frank Goetz

    Einfach nur Klasse auf den Punkt gebracht!

    Antworten
  19. Frank

    „viel weiß (weil er meistens schon viel Erfahrung hat)“
    Von einem Profi erwarte ich auch viel theoretisches Wissen. Calvin, mach doch mal ein Fachtutorial, wo du über physikalische Zusammenhänge der Kamera referierst. Ich wette, dass kannst du nicht. Deswegen laberst du lieber ein bissel über Facebook und Klickereien in Photoshop. Warum verblenden die Pixel bei „Weiches Licht“ so weich, welche Mathematik steckt dahinter, was haben Farbräume u. ä. damit zu tun? Öhh öhh ach kA aber „Weisches Lischt“ desch is ja sooo luschtisch. Genau wegen sowas ist Fotografie, so wie sie praktizierst, ein Spaßberuf, ähnlich Nageldesign, aber nichts Ernsthaftes wie Ingenieur u. ä.

    Antworten
    • Calvin Hollywood

      Fehler Nummer 11 – er widmet sich zu sehr der Technik
      Was bringt es einem Berufsfotografen, wenn der die physikalischen Zusammenhänger der Kamera kennt? Werden dadurch die Bilder besser?
      Nein!!!! Stattdessen sollten sich viel mehr Technikfreaks der Person vor der Kamera widmen.
      Viele Fotografen machen eine Wissenschaft und Mathematik aus dem Beruf und wundern sich dann, wenn der Kunde unzufrieden ist.
      Der Kunde möchte keine Kameras bauen, er will ein geiles Bild!!!!!
      Fazit:
      Ich will keine Kameras bauen, ich will sie einfach nur so nutzen, dass mein Kunde zufrieden ist Frank.
      Wenn ich die Technik dahinter wissen möchte, schlage ich nach. Easy oder?
      lg Calvin

      Antworten
      • bacoo-pix

        …you nailed it, Calvin! 🙂
        Ich bin seit gut 25 Jahren hauptberuflicher Tontechniker/Mischer/Arrangeur/Produzent…und ratet mal, wie oft ich theoretische physikalische Zusammenhänge in meinem Berufsfeld brauche…hm…vielleicht ist die Geschwindigkeit der Schallausbreitung manchmal wichtig…ach, nee…das nehmen einem die meisten Geräte heutzutage schon ab…und reparieren/bauen/erklären muss ich weder Mischpulte, Netzwerke, Beschallungsanlagen, Mikrofone, Funkstrecken undundund.
        Wenn ich (und das kam in den Jahren seeeeehr selten vor) doch mal was grundlegend technisches wissen muss, schlage ich in Fachliteratur nach oder besser: frage einen befreundeten Berufskollegen…iegendeiner wird’s schon wissen.
        Ende der Durchsage! 🙂
        LG bacoo

        Antworten
  20. David

    Toller und treffender Beitrag mal wieder Calvin, vielen Dank! Ich hätte noch einen Vorschlag, der auch gut zu Punkt 5 passt:
    „Der Kunde weiß (oft) nicht was er will. Sag ihm einfach, was er braucht.“
    LG, David

    Antworten
  21. André Weigel

    „Warum also wird so oft erwähnt mit welch professioneller Ausrüstung man fotografiert, (…)“
    Weil mit der detaillierten Auflistung bis zur letzten Speicherkarte-Schutzhülle versucht wird, dass fotografische Unvermögen zu verschleiern. In erster Linie vor sich selbst. Mit dieser simplen Art von „camera porn“ glauben sie dann tatsächlich, dass ein erfolgreicher Fotograf immer möglichst viel Geld für Equipment ausgibt und absolut jedes Themengebiet abdecken muß. Dabei blenden sie gerne recht schnell aus, dass ihre eigene Kleingeistigkeit und die nicht vorhandene Kreativität das größte Problem ist. Selbst wenn diese Spezialisten ein Vielfaches in Kameras und Objektive investieren, der Applaus für ihre „Malen mit Licht“-Werke wird nicht lauter werden…

    Antworten
    • Stefan Quack

      Aber manche Kunden legen schon Wert auf bestimmte Lichtformer oder Mittelformatequipment

      Antworten
  22. Christian

    Hallo Calvin,
    Lässt sich auf einem A4 zusammengefasst super am Arbeitsplatz aufhängen, am besten neben dem Bildschirm 🙂 Danke für die Motivation!
    Gruß, Christian

    Antworten
  23. Dominik

    Unglaublich wie sich dein Blog seit dem neuen Jahr verbessert hat. Ich finde es auch toll, dass du nicht mehr jeden Tag etwas veröffentlichst, sondern weniger oft und dafür um einiges umfangreicher. Gefällt mir! Auch das neue Design gefällt mir richtig, richtig gut. Mach bitte weiter so! 😀
    Gruß Dominik

    Antworten
  24. LeKoArts

    Auch wenn ich selber kein (Berufs-)Fotograf bin, kann man oft viele deiner Tipps auch allgemeiner umsetzen bzw. anwenden. Auch seitdem du nicht jeden Tag einen Eintrag schreibst, ist die Qualität der Einträge deutlich gestiegen!
    Danke für die Tipps!
    Gruß

    Antworten
  25. Karsten Socher

    Hallo Calvin.
    gut geschrieben und auf den Punkt gebracht. Bei Punkt 7 wäre ich auf deine psychologische Führung bei den Paketen gespannt.

    Antworten
  26. Gerald

    Hallo Calvin,
    ich bin Hobbyfotograf und finde viele deiner Tipps sehr gut. Meistens habe ich auch eine ähnliche Meinung wie du. Ich folge die hauptsächlich über FB und Youtube und habe mir schon viele deiner Videos angesehen. Sehr gute Arbeit, weiter so!
    Einen lieben Gruß
    Gerald

    Antworten
  27. Jan Wischnewski

    Kann ich alles unterschreiben. Bin aber froh, dass ich mich in keinem Punkt wiedererkenne.

    Antworten
  28. Christoph

    TOP!!!
    Danke Calvin, für diesen Beitrag. Ich für mich nehme etwas davon ins Leben mit.
    LG
    Christoph

    Antworten
  29. Helge Peters

    Der beste Blogeintrag bis jetzt, super geschrieben. Weil er detailliert ist und auch gerade durch die Zitate die Sachen auf den Punkt bringt und gut erklärt. Man merkt, dass Du dir viel Zeit nimmst und gut recherchierst. Das unterscheidet Dich von anderen Bloggern.
    Ich kann für mich die Punkte 4, 6, 8 und 9 in Zusammenhang bringen und musste in Deinem Blogeintrag zu den Hobbyfotografen vor ein paar Wochen die Lektion aus Punkt 9 bitter lernen.
    Danke Calvin

    Antworten
  30. Bernd

    Hallo Calvin,
    super geschrieben, mit der richtigen Prise Ironie 😉
    Liebe Grüße
    Bernd

    Antworten
  31. Franzi Schädlich

    Danke Calvin für diesen schönen und kritischeb Beitrag… super!einfach super!…

    Antworten
  32. Heiko

    Standard schreibt man übrigens immer noch mit „d“, nicht mit „t“ (bei den Paketen 😉 ).
    Ansonsten hast ein paar interessante Punkte angebracht, die hoffentlich ein paar zum Nachdenken bewegen :).
    VG Heiko

    Antworten
  33. Roland Klecker

    Sehrcschön geschrieben, danke dafür. alles stimmt, aber die Nr. 9 ist in meinen Augen die häufigste Ausrede, und die schlimnste dazu. Betrifft allerdings nicht nur Fotografen, sondern alle Unternehmer :-). Hat man Erfolg klopft man sich auf die Schulter, bleibt er aus sind die anderen schuld. Immer!
    Erst wenn man diesen Gedankenfehler durchbricht kann man den Erfolg definieren und den Misserfolg an der Wurzel packen!

    Antworten
  34. Juergen Friese

    Die Bezeichnung,Berufsfotograf, beschreibt eigentlich das Dilemma am besten ,1000 Möglichkeiten etwas falsch zu machen .
    Wer damit Geld verdienen muß, lässt sich für das sterben seiner Kreativität entlohnen. Der Glückliche ist der, der mit seiner Kreativität sein auskommen bestreiten kann , aber nicht muß .
    Gruss Juergen

    Antworten
  35. Jörg

    Hallo,
    ich stimme den ganzen Punkten zu. Für Punkt 1 könnte auch der folgende Spruch gelten:
    „Wer aufhört besser sein zu wollen hört auf gut zu sein.“
    Gilt allerdings auch für alle anderen Berufsgruppen.
    Gruß
    Jörg

    Antworten
  36. Nicole

    Hallo Calvin,
    ich kann aus eigener Erfahrung diesem Blogpost nur zustimmmen. Ich arbeite jetzt seit einiger Zeit in einem Fotostudio und macht dort nur Bildbearbeitung. Die Arbeit macht mir keinen Spaß. Es sind immer nur die gleichen Posen und die gleiche Bildbearbeitung. Da gibt es keine Zeit für Experimente oder kreative Bildbearbeitung wie ich sie oft auf Facebook sehe. Aber die Leute kaufen den Mist und zahlen einen Haufen Geld dafür. Meine Chefin ist immer so begeistert von ihren Arbeiten (ich bin es nicht) und kennt es glaube auch nicht anders. Ein typischer Berufsfotograf eben.

    Antworten
  37. Dimi

    Hallo Calvin,
    Du hast einen sehr interessanten Blog-Post verfasst. Vielen Dank dafür. ich finde ihn sehr gelungen!
    Ich bin kein hauptberuflicher Fotograf, ich mache das ganze noch nebengewerblich. Mein Hauptberuf ist der B2B-Vertrieb. Zum Thema Kunden und Verkauf kann ich ein paar Takte sagen, da ich das seit einigen Jährchen mache.
    Verkauf und Preis
    Die Fotografen müssen lernen wie ein „Vertriebler“ zu denken. Und zwar ein sehr guter Vertriebler der auf seinen Kunden eingeht. Und zwar nicht nach Schema „F“, sondern völlig individuell. Dabei ist garantiert nicht das Lederalbum und die Papierqualität usw. das Wichtigste – so wie Du schon schreibst. Ein Fotograf sollte ein gutes Gefühl, einen kleinen oder sogar großen Traum, Selbstbewusstsein, Verrücktheit und Spass vermitteln können. Nur sollte er lernen das dies „verkauft“ und nicht angepriesen werden sollte wie die Äpfel im Obstregal.
    Der Preis ist nicht entscheidet. Der Fotograf (der Mensch) ist entscheidend. Der Kunde kauft eine sympathisch-witzige Zeit mit dem Fotograf. Davon wird er erzählen. Und zwar jedem seiner Freunde, Bekannten und Verwandten wenn er geil fand was er erlebt hat. So einfach ist das. Geld ist zweitrangig (bis zu einem gewissen, aber weiterhin sekundär wichtigen Punkt). Ich verkaufe Investitionsgut im 5- und 6- stelligen Bereich. Das Konzept kann perfekt und konkurrenzlos sein, aber wenn Du den „Verkäufer“ nicht magst, wirst Du nicht bei ihm kaufen. Du wirst Dich für das „schlechtere“ Produkt, aber den netteren Verkäufer entscheiden. Das ist Fakt. Warum? Ganz einfach: Denjenigen den ich nicht mag´ dem vertraue ich auch nicht. Ganz einfach.
    Weiterbildung
    Du hast keine Zeit in Deine Zukunft zu investieren? Dann wirst Du unter Umständen auch keine Zukunft haben. Klingt hart, ist schon oft vorgekommen.
    Denn wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Das sollte sich Jeder hinter die Ohren schreiben der mehr erwartet vom Leben. Passt übrigens zu Beziehungen genauso gut 😉 Pflegst Du Deinen Garten nicht, wird er verwildern und Du beginnst über die Wurzeln des Übels zu stolpern …
    In der heutigen, schnelllebigen Epoche, hat Keiner Zeit. Man muss sich die Zeit nehmen für die Dinge die einem wichtig sind oder wichtig sein sollten. Selbst die Rentner scheinen ja oft im Stress zu sein 😉 So wie Du schreibst Calvin: „Freunde, macht auch mal einen Tag Pause vom Beruf und fotografiert genau das worauf ihr verdammt nochmal Bock habt.“ – Das fördert nicht nur die Kreativität und vermindert die Betriebsblindheit, sondern schafft auch etwas Ausgleich. Wenn man bedenkt das es Leute gibt die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, aber nun die gleichen Sklaven der Arbeit sind wie sie es in ihrem alten ungeliebten Job waren – das ist doch traurig? Der Schlüssel liegt in einem selbst. Da helfen keine Ausreden und Schuldzuweisungen an die Außenwelt. „Wo eine Wille ist, ist ein Weg. Wo kein Wille ist gibt es viele Ausreden!“ Du kannst nur die Welt um Dich herum ändern, wenn Du Dich änderst.
    Amen 😛
    —–
    Wenn Du mehr hören/ lesen willst im Bezug auf Vertrieb, Kundenumgang & Co. stehe ich gerne zur Verfügung 😉
    Gruss aus Stuttgart
    Dimi
    (Dimitrios Pistolas Photography)

    Antworten
  38. Patrick Graf

    Sehr interessanter Blog bei dem einen oder anderen Fehler habe ich mich auch wieder gefunden
    Wird jetzt dran gearbeitet

    Antworten

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