Das wichtigste ist die Gesundheit

Hallo Leute

Der heutige Blogeintrag ist ein sehr sehr persönlicher. 

Es hat nichts mit Fotografie oder ähnlichem zu tun. 

Trotzdem ist es mir sehr wichtig. 

Es geht um die Gesundheit!

Meine Erfahrung zum Thema, gibts im heutigen Eintrag

Bin auf eure Teilnahme gespannt. Danke

 

Die Krankheit
Es dürfte das Jahr 2002 gewesen sein, als ich zum Arzt gegangen bin. Ich hatte an den Schultern eine kleine Verhärtung festgestellt, welche mich sehr störte. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch Soldat und hatte mit dieser Verhärtung ständig Schmerzen beim Tagen eines Rucksacks. 
Der Arzt gab mir grünes Licht und meinte daß es ein gutartiger Tumor ist, den man bei Gelegenheit entfernen lassen kann. Da ich zu diesem Zeitpunkt auf Lehrgang war, hatte ich mir vorgenommen das zu einem späteren Zeitpunkt zu machen. 

Nach einigen Monaten bin ich wieder zum Arzt und sie entfernten diesen Tumor. Kurz vor meiner Entlassung aus dem Krankenhaus (ich hatte meine Taschen schon gepackt), kam der Arzt zu mir und meinte daß der Tumor bösartig ist.

Krebs
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht wie schlimm es ist einen bösartigen Tumor zu haben. Ich wusste noch nicht mal genau was das überhaupt ist. Der Arzt hat mich aufgeklärt und ich war so überrascht, daß ich immer noch nicht begreifen konnte was ich hatte. Es war einfach zu surreal! Es war eine seltene Art von Muskelkrebs

Operationen
Es folgen viele Operationen. Der Tumor wurde zwar schon entfernt, aber es war noch zu unsicher ob auch alles beseitigt ist. Also schnitt man mir noch ein größeres Loch in den Schulter,Halsbereich. ein Jahr lang bin ich mit einer offenen Wunde herumgerannt. Diese Wunde war so groß daß man einen Tennisball fast komplett reinlegen konnte. Ich erwähne jetzt mal nicht die ganzen Komplikationen wie Entzündungen etc. 

Lebenswandel
Im Nachhinein bin ich sehr froh, daß mir das damals passiert ist. Es war mein SCHICKSAL und hat mich verändert. Ich habe mich früher über so viele Dinge geärgert. War sehr schnell demotiviert und dachte mein Leben sei vorbei, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe. 
Die wirklich wichtigen Dinge im Leben, habe ich glaube ich nie geschätzt. Nach dieser Krankheit hat sich viel geändert. Es ist schade daß meistens so etwas passieren muss, bis man erkennt was wirklich wichtig ist! Die Gesundheit!

Die Zeit danach
Ich bin zu vielen Nachsorgeuntersuchungen gegangen und weiß schon gar nicht mehr wie oft ich in einer Röhre lag die 45 min rattert. Nach einem Jahr konnte man mit einer Hauttransplantation das Loch schliessen. Ich habe auf meinem Oberarm Lebensabschnitte tattoowiert.
Mag verrückt klingen, aber ich habe mir das Wort "KRANKHEIT" (als chin.Zeichen) auf den Arm stechen lassen. Ich möchte das nie wieder vergessen!!!!! NIE WIEDER!
Seit ich dieses Zeichen auf dem Arm trage (etwa 6 Jahre) war ich höchstens 5 mal krank. Und dann auch nie länger als 24 Stunden!

Fazit
Warum schreibe ich diesen Post?
Das Leben ist geprägt von Situationen worüber man sich ärgert. Und das ist auch gut so weil "sich ärgern" auch mal gut tun kann. Dennoch erlebe ich es täglich, daß Menschen sehr traurig sind und den Lebenssinn in Frage stellen. Und das bei Dingen, welche eigentlich nicht sooo wichtig sind. 

Beispiel:
Jemand hat 20.000 Euro schulden. Einen Arbeitsplatz der ihm nicht sonderlich gefällt und eine viel zu kleine Wohnung. (Sorry falls das Beispiel scheiße ist). 
Das ist eine echt miese Situation (und es gibt sicherlich noch schlimmere). 
Aber glaubt mir….. als ich damals von meiner Krankheit erfahren habe….. ich hätte mir die, gerade eben beschriebene, Situation echt gewünscht. 

Wenn ihr mit dem Blogeintrag nichts anfangen konntet ist das absolut ok. Wenn ich damit jemand zum Nachdenken bewegen konnte freut es mich. Und wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt etwas an seiner Lebenseinstellung zu ändern freut es mich auch. 
Zudem: Geht bitte zum Arzt wenn ihr etwas ähnliches feststellt. Scheiß auf die paar Euro was das evtl. kostet. Wäre ich zu spät gegangen, hätte ich evtl. keine Möglichkeit gehabt diesen Blogeintrag zu schreiben.

Ich bin auf eure Erfahrung zum Thema sehr interessiert. Schreibt ruhig…. es kann dauern aber ich lese mir alles durch. 

In diesem Sinne…..

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

41 Kommentare

  1. Janny Strohmeier

    Hi Calvin,
    das ist leider immer so man lernt die Gesundheit erst dann schätzen wenn es einen selbst betrifft oder einem der dir nahe steht. Ich bin ja eh von Haus aus ein ruhiger Typ, hab mir mache Sachen zu Herzen genommen bei anderen dachte ich mir leckt mich am A…..
    Aber als vor einigen Jahren mein bester Kumpel an Krebs erkrankt ist und leider auch gestorben, geht man mit anderen Augen durchs leben.
    So Kleinigkeiten über die man sich damals aufgeregt hat sind heute Themen denen über die ich nicht mal mehr Nachdenke. Leider ist es in unserem Leben und vor allem hier in Deutschland so das man sich über alles andere aufregt, aber die eigene Gesundheit zu kurz kommt. Und ich muss sagen das was du hier machst, ist genau das was wahrscheinlich vielen hilft das alles etwas anders zu sehen. Leider (manchmal nervst schon) bin ich auch der Typ der fast nie nein sagen kann, aber auch hier muss ich sagen das es sich ein wenig (nicht viel) aber ein wenig geändert hat, und die Familie dafür in den Vordergrund gerückt ist. Also man sollte sich über das Thema eigene Gesundheit schon ein paar Gedanken machen, und nicht alles so ernst sehen. Manchmal auch über solche Sachen lachen auch wenn man sich aufregen würde aber meistens bringt es ja eh nichts. Also in diesem Sinne wünsche ich Euch Gesundheit und viel Spass am Leben
    Gruss
    Janny

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  2. Maddin

    Ich bin gerade sehr verwundert darüber das du diese Thema ansprichst. Genauso wundert es mich gerade das das Feedback sehr dünn ist, aber gut. Ich kann mich nich deinen Worten eigentlich nur anschließen. Ich bin zwar persönlich nicht von solch einer Diagnose betroffen, dafür aber ein Mensch der mir sehr nahe steht. Seit diesem Zeitpunkt denke ich eigentlich völlig anders. Gerade was das Thema sich über etwas aufregen betrifft. Ich gebe selber zu ich habe früher mich über sachen aufgeregt die völlig irrelevant sind. Und ja ich tue es hin und wieder immernoch. Ich denke das gehört zum Menschen dazu. Allerdings denke ich mitlerweile sehr genau darüber nach worüber ich mich aufrege. Sachen warum dieser oder Jener Hersteller diese oder jene Leistung nicht oder zu horrenden Preisen anbietet, was früher mein hauptärgernis war, gehören mitlerweile der Vergangenheit an. Leider seh ich immer wieder leute die sich über ähnliche Dinge maßlos aufregen können. Man braucht wirklich erst einmal ein Schockerlebnis um zu begreifen, was für ein Geschenk es ist jeden Tag selbstständig aufstehen zu können und das zu tun was einem am meißten Spaß macht, oder wozu man gerade Lust hat.
    Ich hoffe für dich Calvin das bei dir kein Tumor mehr auftreten wird und das alles im grünen Bereich bleibt. Und danke dafür das du auch mal einen Einblick in deine wirkliche Privatsphäre gibst, ich glaube das du das durchlebt hast, wussten bisher nur die Wenigsten.
    Gruß Maddin

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  3. miku

    Heftig, heftig!
    Wie schön, dass du das alles überstanden hast!!!
    Lg

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  4. johannes

    Ich kann es aufjedenfall nachvollziehen wie es sei muss!!!
    Ich kenne jetzt schon 3 Menschen in meinen näheren Umfeld, die den Kampf verloren haben und es kann echt schnell gehen und besonders bei einem habe ich seinen ganzen Krankheits verlauf sehr nahe mitbekommen, und sein Will zu Leben war schon bemerkenswert. Aber leider hatte der Krebs schon gestreut und er hat die ganzen Nachbehandlungen nicht überstehen könne.
    @ Calvin
    Schon das du es geschafft hast, es gehört schon was dazu so eine Zeit durch zumachen!!!
    gruß
    Johannes

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  5. jadegruen

    Ein solches Thema offen anzusprechen, auf einer Plattform, wo keiner es erwartet, macht die Leser wohl erst mal nachdenklich, betroffen, vielleicht sprachlos.
    Wie schnell sind da ein paar nichtssagende Sätze geschrieben – und man geht wieder zur Tagesordnung über. Das möchte aber keiner, darum vielleicht die Zurückhaltung bei den Kommentaren.
    Behalt dir deinen Lebensmut und deine Fröhlichkeit – nur das bringt dich weiter – dann verfliegt auch jeder Ärger umso leichter.
    Ich wünsch dir alles Gute!
    Grüße
    Brigitte

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  6. Sascha Basmer

    Mir fehlen die Worte! Und sowas ist bei mir wirklich sehr selten.
    Ein wirklich sehr, sehr persönlicher Post, der mich durchaus motiviert den Kopf nicht in den Sand zu stecken und nach vorne zu schauen. Ich bin in der Regel ein sehr positiv denkender Mensch, nehme einem so schnell nichts krum, weil ich denke: hätte dir auch passieren können!
    Sicher ertappe ich mich mal dabei, dass ich mich über Dinge aufrege, die den Stress eigentlich nicht wert sind, aber ich stelle dann immer sehr schnell fest, dass es schlimmeres gibt und die ganze Aufregung unagebracht ist.
    Ich habe – Gott sei dank – keinen solchen Schicksalsschlag am eigenen Leib erfahren und bin auch sehr froh, dass du früh genung zum Arzt gegangen bist und alles noch mal gut gegangen ist!
    Wenn man so etwas im Hinterkopf hat – und dein Fall ist da ein “gutes Beispiel” – ist man entspannter. Regt man sich weniger auf, hat man mehr Zeit das Leben zu genießen. Passt einem etwas nicht, kann man seine Energie für die Änderung der Situation verwenden…
    Auch Erfolg und Geld nutzen einem nur sehr wenig, wenn man dafür seine Gesundheit aufs Spiel setzt und man es nicht mehr auskosten kann!
    Danke für diesen sehr intimen Einblick in dein Privatleben. Er wird dem ein oder anderen sicher die Augen öffnen, das Leben nicht so ernst zu nehmen und mehr zu genießen!
    Bleibt wie Ihr seid und vor allem bleibt gesund!
    Beste Grüße
    Sascha

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  7. mad-ollie

    Hallo Calvin,
    hui, ein sehr sehr persönlicher Eintrag, der einen mal wieder sehr zum nachdenken anregt.
    Erstmal freue ich mich für dich und natürlich deine Frau und Kinder, dass du dies überstanden hast.
    Und manchmal ist es schon fast etwas unheimlich, wie das was du hier in deinem Blog schreibst in meine persönliche Situation passt. Im Moment ist so eine Zeit, in der ich mich mal wieder über die erschiedesten Dinge aufregen könnte, und da hat dein Post seine Wirklung nicht verfehlt. Vielen Dank dafür.
    Im Grunde kann ich wirklich mit meinem Leben zufrieden sein, ich habe ein tolle Ehefrau und zwei tolle Kinder, die zum Glück gesund sind, ich bin auch gesund und das ist das allerwichtigste, aber machmal vergisst man das und steigert sich in irgendwelche Nichtigkeiten hinein.
    Ich wünsche dir und deiner Familie, dass diese Situation nie wieder eintreten möge.
    Grüße aus Bochum
    Ollie

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  8. Philipp

    2007 habe ich angefangen deinen Blog zu lesen, in den letzten Monaten hat meine Aktivität ein wenig abgenommen aber ich glaube dennoch viel mitbekommen zu haben!
    Das war dein bester Blog-Post! Hut ab!

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  9. Torsten

    Wow, das war ein Eintrag der mich erst mal nachdenklich gemacht hat. Es tut gut ab und zu den Spiegel vorgehalten zu bekommen, um sein eigenes Leben wieder schätzen zu lernen. Ich versuche auch immer in schwierigen Situationen zu denken, dass es andere noch schwerer haben, aber leider betrachtet man seine Situation mehr durch ein Tele als ein Weitwinkel.
    Du hast mit diesem Eintrag sicher einige zum nachdenken gebracht und vielleicht für einen Moment die Sichtweise verändert.
    Das kostbarste Gut ist unsere Gesundheit.
    Dir weiterhin alles Gute

    Antworten
  10. Julius

    Moin,
    mir fehlen schon so ein bisschen die Worte.
    Dennoch, möchte ich nicht ohne Feedback einfach wieder gehen.
    Ich finde es überraschend, ein solches Thema auf einem Blog zu finden, da es doch sehr persönlich ist. Aber dieser Beitrag hat auch mich zum Nachdenken angeregt.
    Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich mich auch nur ansatzweise in dieses Lage hinein versetzen kann. Aber auch ich hatte eine ähnliche Erfahrung.
    Durch einen Unfall in der Schule, hatte ich einen Bluterguss im Mittelohr und ein zerfetztes Trommelfell. Es hätte sein können, dass ich nie wieder richtig hören kann.
    Aber ich hatte Glück und habe heute wieder 90% Hörvermögen.
    Dieses Ereignis hat mich geprägt und seitdem sehe ich auch einige Dinge anders.
    Ich will das jetzt keinesfalls miteinander vergleichen.
    Aber ich kann es nachvollziehen, dass einen so etwas verändert.
    Wie du schon sagst, die Gesundheit ist das wichtigste, und die wünsche ich auch allen! .. Geld, Erfolg und Co, ist zweitrangig!
    Greetings, Julius

    Antworten
  11. Herbert Haas

    Hallo Calvin
    Eigentlich möchte ich bei solchen Themen meist nur hoffen dass es mich nicht erwischt oder ich bis dato das Glück habe davon verschont zu bleiben. Einen Teil der Erfahrung kann ich auch so nachvollziehen, da ich aufgrund eines Autounfalls schon seit 1 Jahr zuhause rumhocke und die letzte Op erst im Dezember war. Wenn ich das hier von Dir lese denke ich aber dann doch dass ich froh sein kann dass ich nur eine Unterschenkelfraktur habe und nicht mehr.
    Aber den Punkt dass man viel nachdenkt, auch weil man ja viel Zeit hat, und sich so seine Gedanken zu den Wichtigkeiten des Lebens macht kann ich von mir selbst bestätigen. Man lernt durch solch eine Erfahrung Prioritäten neu zu definieren und sich auf die wichtigen Dinge des Lebens mehr zu konzentrieren. Habe im eigenen Bekanntenkreis 2 Personen durch Krebs verloren und daher schon die eine oder andere Erfahrung mit dieser Situation erlebt und doch ist es jedesmal anders und man steht immer irgendwie hilflos dieser Sitution gegenüber. Das regt dann doch zum Nachdenken über sein eigenes Leben an und ändert auch so manche Einstellung.
    Meine Frau ist auch an MS erkrankt und das war ein riesen Schock für mich. Aber man lernt damit zu leben und versucht damit zurecht zu kommen. Wir haben nach dem ersten Schock damals beschlossen, dass wir unser Leben jeden Tag nutzen und genießen wollen und uns auf jeden weiteren Tag freuen. Ich denke dass das zurechtkommen mit solch einer Situation das eine ist, aber man muss sich auch damit arrangieren dass man damit leben kann.
    Fand Deinen Blogeintrag heute ganz große Klasse. Hut ab und Resepkt vor Dir.
    Gruß Herbert

    Antworten
  12. Marco Schnitzler

    Hallo Calvin,
    eine überstandene ernste Erkrankung kann einen sehr gut erden und man erkannt wieder was einem im Leben das wichtigste ist.
    Vorallem reift man an so einer Geschichte und weiss nachher viel besser mit anderen kleinen und großen Problemen umzugehen.
    Auf das was im Leben das wichtigste ist, Gesundheit und Familie.
    LG Marco

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  13. Florian G

    Hallo Calvin,
    das ist ein Thema wo ich leider zu 100% mitreden kann.
    Ich bin 24 Jahre alt, habe seit 4 Jahren Morbus Crohn, der im ganzen Körper gestreut hat. Sprich von Mundhöhle bis zum Ausgang ist alles voll.Da ich, wenn ich was mache immer alles gebe, kamen noch Leber,Nieren und Herzschäden mit der Zeit dazu. Aber genug damit.
    Es ist hart wenn man eine solche Erfahrung machen muss,bzw. eine solche Diagnose an den Kopf geschmissen bekommt und damit leben muss. Man weiß halt erst mal nicht wirklich wie man mit dem Thema umzugehen hat, oder wie man damit umgehen soll. Man hat ja schließlich vorher immer gedacht das so was nur andere Menschen betrifft und man selbst davon verschont bleibt.Aber auf der anderen Seite hat es auch etwas Gutes. Mir wurde durch meine Krankheit/Krankheiten bewusst, was im Leben wichtig ist. Man achtet auf kleinere Dinge,lernt das Leben schätzen und sieht Sachen aus einem ganz anderen Winkel.Man verliert “Freunde” und man merkt wer und was Freunde sind. Das sind alles Erfahrungen die ich persönlich nicht missen möchte.
    Mir wurde auch “Dank” dieser Krankheit ermöglicht eine Umschulung zum Mediengestalter zu machen. Dort habe ich meinen Job gefunden in dem ich glücklich und zufrieden bin. Das sind alles so kleine Sachen die einem dann doch zeigen das es weiter geht und es ein Leben jenseits der Krankheit gibt.
    Nur mir wurde in den letzten 4 Jahren bewusst wie wichtig die Familie und der Freundeskreis ist,weil ich denke, das man ohne einen solchen Rückhalt so was nicht alleine bewältigt bekommt. Egal in welcher Hinsicht.
    Das Leben geht weiter und die Krankheit ist nun mal nur so Stark wie ich oder derjenige es zulässt, es spielt sich extrem viel im Kopf ab. Und dieses Motto gibt mir die Kraft weiterzumachen, zuvergessen und nach vorne zuschauen.
    Einen schönen Abend wünsche ich Euch noch.
    Florian

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  14. uniqueDns

    Hallo Calvin,
    wow… bei einem deiner letzten Sätze, lief mir eben ein Schauer über den Rücken.
    “Wäre ich zu spät gegangen, hätte ich evtl. keine Möglichkeit gehabt diesen Blogeintrag zu schreiben.”
    Deshalb sind wir alle froh, dass du rechtzeitig gegangen bist! Und du hast Recht, man lässt viele Dinge einfach viel zu oft schleifen und verschiebt sie, damit ist nicht zu spaßen.
    Natürlich gibt es schlimmere Dinge, aber sowas wünsche ich keinem Lebewesen. Man kann deine Aussage gut nachvollziehen.
    Wünsche dir – und auch allen anderen hier – weiterhin Gesundheit, Kraft und alles was ihr euch sonst so wünscht!
    LG Dennis

    Antworten
  15. Sierra

    Hallo Calvin,
    auch ich verfolge Deinen Blog seit mittlerweile mehreren Monaten täglich. Hut ab vor dieser Offenheit. Ich denke aber man versteht das nur wenn man selbst mal betroffen war.
    Mir ist vor 4,5 Jahren ähnliches passiert (bösartiger Nierentumor) und darauf hin habe ich einiges in meinem Leben geändert. Leider nicht genug und das was man hätte alles ändern sollen.
    Trotzdem weiss ich das ich damals SEHR VIEL Glück hatte. Aber man verdrängt das auch aus seinem Leben weil es ist ja alles gut gegangen. Hin und wieder denkt man daran und wird wie jetzt an die Zeit erinnert.
    Ich denke auch Du hast einen Weg gefunden das ganze zu “verarbeiten (verdrängen/vergessen?)”
    Wünsche Dir weiterhin viel Gesundheit und mach weiter so !
    VG
    Rainer

    Antworten
  16. Patrick

    Hi Calvin,
    ich gebe zu, dass ich leichte Schwierigeiten hatte, deinen Eintrag richtig einzuordnen.
    Wie kommt man dazu, nach einer erfolgeichen Übersee-Mission, quasi mit der Landung einen so privaten Eintrag zu hinterlassen ?!
    – sollte man “Erfolg” relativieren?
    – gibt es Leute, die deine Reise, den Spontankauf an Equipment beneiden?
    Jedenfalls ein sehr aufwühlender (auch die einzelnen Kommentare) Beitrag, die doch sehr gut zeigen, dass es wirklich wichtigere Sachen gibt.
    Auch wenn das Motto: “Lebe jeden Tag, als wär es dein letzter” im Alltag schwierig umzusetzen ist, sollte man von Zeit zu Zeit doch daran denken…
    Welcome home !
    Patrick

    Antworten
  17. Dochnahl-Fotografie

    Kling echt hart, aber es hilft mir zu verstehen, warum du diesen unglaublichen Ehrgeiz an den Tag legst! Ich habe ja auf meinem Blog genug davon geschwärt und jetzt kann ich auch etwas besser nachvollziehen wie dieser Ehrgeiz zu stande kommt. Ich bin grade echt schwer beeindruckt. Ich denke ich kann (sollte) auch selbst durch deine Geschichte meine eigene Einstellung zum Leben und dessen Zielen etwas überdenken.
    Danke, für diese doch sehr Private Story.
    LG,
    Tim

    Antworten
  18. Calvin Hollywood

    Vielen Dank für das Feedback. Ich wurde ein paar mal gefragt warum ich so einen Post mache.
    Der Blog handelt von einem Menschen. Neben Tutorials gehören da auch Denkweisen, Einstellungen und Erfahrungen dazu.
    Ich habe keine Geheimnisse und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht, wenn man so etwas teilt.
    Den Blogeintrag hatte ich schon vor 14 Tagen geschrieben. Wollte ihn aber nicht VOR meinem Trip nach Florida veröffentlichen. Deswegen habe ich ihn jetzt veröffentlicht.
    lg Calvin

    Antworten
  19. Nils

    Hallo Calvin,
    was soll man dazu schreiben…. Krebs ist Schei… habe selber 2 Bekannte durch Krebs verloren….. die letzte erst am Montag nach 8 Jahren Leidensgeschichte….
    Da kann man nur Froh sein das Du es so gut überstanden hast… Wie ein anderer Bekannter der seinen Krebs auch besiegt hat…
    Ich selber habe durch meine Krankheit (nein kein Krebs) meinen Job verloren, aber anstatt das ich mich unterkriegen lasse habe ich auch Gas gegeben und gekämpft, vor allem für meine Familie….
    Nun darf ich dank langer Berufserfahrung als sogenannter “Externer” zur IHK Prüfung und hoffe das sich alles wieder in geregelte Bahnen begibt.
    Ich denke manchmal hilft es einem auch einfach mal über seine Probleme/Vergangeheit zu schreiben….
    Gruß
    Nils

    Antworten
  20. Raphael

    Ich war echt geschockt, als ich das gelesen hab und bin froh, dass es dennoch ein mehr oder weniger gutes Ende für dich gab.
    Hut ab für den Artikel. Es hat bestimmt einiges an Überwindung gekostet und so etwas macht nicht jeder!
    Gruß Raphael

    Antworten
  21. jaro

    hallo calvin,
    ganz grossen respekt, dass du so offen darüber schreiben kannst. aber genau das ist das wichtige!
    dieser blogeintrag hat mich sehr bewegt, weil ich mich jeden tag über belanglose dinge ärgere anstatt zu begreifen, dass es menschen gibt welchen es viel schlechter geht als mir!
    der blogeintrag hat mir mal wieder gezeigt, dass man alles geniessen sollte!
    finde diese worte großartig!

    Antworten
  22. ToMido

    Harter Tobak! Ich freue mich für dich das du alles so gut überstanden hast und du dieser sch… Krankheit in den Ar… getreten hast. Mein Vater hat den Kampf damals leider nicht gewonnen. Da wird einen erst bewusst das im Leben nicht alles selbstverständlich ist und man glücklich sein sollte mit dem was man hat (Gesundheit, Familie, Freunde…) Wünsche dir, deinen Lieben und allen Lesern alles Gute, Glück und Gesundheit dieser Welt.

    Antworten
  23. iVo

    Ich lag vor nem halben Jahr auch im Krankenwagen, mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall…da geht einem schon ein wenig durch den Kopf, was man hätte noch machen können!!

    Antworten
  24. Schrägformat

    Alta … mit den ersten Zeilen haste mir ganz schön Angst eingejagt !!!
    Dachte es wäre was akutes !! 🙂
    puhhhhhhhh…
    Ich weis genau was Du meinst,
    man weis erst was man an “banalen” Dingen wie einem Sonnenschein beim Spaziergang etc. hat, wenn einem SELBST mal etwas schwereres passiert !!!
    Schöne Grüsse
    Stefan

    Antworten
  25. corinnagreen

    Liebe Calvin,
    Danke für Deine Offenheit, es steckt doch mehr in Dir als manche Menschen glauben. Ich bin auch froh, dass Du das hinter Dich bringen konntest..
    sonst hättest Du auch nicht Papa von Deinen Zwillingen werden können..
    viele andere und auch ich Dich womöglich nicht kennengelernt…
    ja und noch viel mehr…
    Du weisst schon..
    Toll, dass Du wieder im Land bist
    Herzliche Grüsse corinna

    Antworten
  26. Ventimiglia

    Es gibt tausend Krankheiten – aber nur eine Gesundheit!
    Arthur Schopenhauer

    Antworten
  27. Michael

    Hi Calvin!!
    Sehr guter Beitrag!!
    Regt absolut zum Nachdenken an.
    Ich denke in den letzten Kommentaren wurde schon alles gesagt….

    Antworten
  28. Mario Liebener

    Das ist wirklich ein sehr persönlicher Post. Danke, dass Du das mit uns teilst. Ich selbst hatte auch ein schwieriges Jahr 2011 und mache gerade einen Lebenswandel durch. Ich danke Dir, dass Du mir die Inspiration gibst und mich darin bestärkt hast, dass es das Richtige ist, was ich tue !
    lg Mario

    Antworten
  29. Stefan R. aus W.

    Hallo Calvin,
    den vielen Kommentaren, dass alle froh sind, dass Du offenbar alles gut überstanden hast, kann ich nichts mehr hinzufügen.
    Ich glaube, es tut jedem gut, in seinem Leben mindestens einmal eine grenzwertige Erfahrung zu machen, um zu erkennen, was wichtig und was unwichtig ist im eigenen Leben ist. Ich selbst bin bisher zum Glück von ernsthaften Krankheiten verschont geblieben, hatte aber ein anderes Erlebnis, das mich verändert hat.
    Ich war 2007 für 2 Monate in Indien zum Arbeiten, und zwar an einem Ort, an dem es keine Touristen gibt. Bis dahin hatte ich nur eine sehr vage Vorstellung davon, wie “es so in Indien ist”. Die ersten Eindrücke waren damals schockierend, als ich erkennen musste, unter welchen – an unseren Maßstäben gemessen – menschenunwürdigen Verhältnisse der Großteil der indischen Bevölkerung leben muss. Umso mehr jedoch hat mich die Gelassenheit und – ja – die Fröhlichkeit der Menschen beeindruckt, mit der diese ihr Leben meistern.
    Wir verwöhnten Westeuropäer regen uns auf, wenn im Supermarkt das Lieblingsjoghurt ausverkauft ist, in Indien freuen sich die Menschen, wenn sie überhaupt genug zu essen haben, um den Tag zu überstehen … Von den anderen Lebensbedingungen will ich hier gar nicht reden.
    Die 2 Monate haben bei mir bewirkt, dass ich gelassener mit vielen Dingen umgehen kann als vor diesem Erlebnis und dass ich heute wesentlich mehr einschätzen kann, wie verdammt gut es uns in Deutschland geht, und zwar auch dann, wenn es mal nicht so klappt im Leben.
    Ihc bin froh, dass es Dir wieder gut geht.
    LG Stefan

    Antworten
  30. Marc

    hm … wirklich beeindruckent. schön das du alles familie und job so gut unter einem hut bekommst. wenn ich mir was mitnehm aus deinem beitrag dann deine einstellung zu allem.

    Antworten
  31. Maurice

    Hey Calvin,
    finde ich mutig und toll von dir, dass du auch mal solche Dinge fern von Blenden & ISO-Werten ansprichst.
    Ich wurde wegen diverser Symptome mal an der Lunge geröntgt. Als der Arzt (ein unsensibler Volltrottel) in meinem Beisein seine Diagnose auf’s Diktiergerät gesprochen hatte wurde ich ganz blass! Zwischen seinem Fachchinesisch konnte ich raushören: “Verdacht auf Tumor und erweiterte Metastasie”
    Ich war am Boden zerstört. Er wünschte mir ganz nüchtern alles Gute und meinte die Ergebnisse würden meiner Hausärztin zugestellt. Ich habe noch am gleichen Tag (Freitag) auf ein CT bestanden, weil ich sonst das ganze WE totale Angst gehabt hätte.
    Dann zum Glück die Diagnose: Doch kein Tumor.
    Als ich ins Auto saß und zu meiner Frau fuhr musste ich vor Glück und Erleichterung weinen und fühlte mich wie frisch geboren.
    Seither sehe ich auch die Gesundheit als das allerwichtigste im Leben!
    Das selbige wünsche ich euch allen!
    Grüße,
    Maurice

    Antworten
  32. Andy Bee

    Hi Calvin,
    ich will jetzt nicht großartig viel dazu schreiben. Aber ich dachte mir ich hinterlasse dir wenigstens einen kleinen Beitrag um dir zu zeigen dass ich mir den Post ganz durchgelesen habe und dass er aus meiner Sicht durchaus zum Nachdenken anregt.
    Viele Grüße
    Andy

    Antworten
  33. Krissy

    Hallo Calvin,
    Du sprichst mir so aus der Seele! Ich selbst war Gott sei Dank noch nicht in deiner Situation. Eher in der anderen. Ich wurde durch jmd. ganz böse abgezogen und habe dadurch ne Menge Schulden gemacht. Ich will nicht sagen, dass ich nicht zu knappern hatte. Ich habe gute 3 Jahre nur für meine Schulden gearbeitet und viele haben mich gefragt, warum ich mir nicht so viele Gedanken darüber mache und trotzdem mein Leben normal weiterführe. Mein Kommentar war einfach nur “Hey, das ist ne Situation, die vielleicht nicht optimal ist, aber sie ist zu bewältigen. Ich bin nicht krank, ich habe keinen Menschen verloren, der mir nahe steht. Es ist “nur Geld”.” Nützt ja nichts, sich in die Ecke zu stellen und zu heulen, wie schlecht die Welt ist. Also heisst es nach vorne gucken und das Problem so schnell wie möglich zu lösen, denn dafür gibt es eine Lösung. Für unheilbare Krankheiten oder einen geliebten Menschen nicht. Das sollten sich verdammt viele Menschen mal zu Herzen nehmen, die wegen jedem Wehwehchen rumheulen und sagen, wie schlecht es ihnen geht…!

    Antworten
  34. sash

    Toller Eintrag Calvin,
    ich ertappe mich auch sehr oft wenn ich mit vielen dingen unzufrieden bin. Aber da ich in der Familie auch schon einige Schläge wegen Krebs hinnehmen mußte weiß ich das Gesundheit einfach das wichtigste im Leben ist!
    Lg

    Antworten
  35. Wolle

    Hallo Calvin,
    sowas kann natürlich jedem passieren, hätte ich aber bei dir nicht gedacht (klar, wie soll man es dir auch ansehen).
    Wir haben auch mehrere Leute in der Familie durch Krebs verloren, das ist ein echt harter weg – sei froh, dass du das geschafft hast.
    Bringt einen auf jeden Fall zum Nachdenken, toller Post finde ich.
    Gruß
    Wolfgang

    Antworten
  36. Mateusz

    Hallo Calvin,
    Vielen Dank für deinen Ehrlichen und auch ­Persöhnlichen Eintrag.
    Damit gibst du vielen Leuten wieder einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
    Nämlich sich über Kleinigkeiten zu freuen und wie du sagst nicht wegen Problemen, die man lösen kann den kopf hängen zu lassen.
    Die Sache mit Krankheiten ist, dass man oft nur hoffen, kann das es besser wird und man wieder gesund wird.
    Ich habe seit einiger Zeit echt nur Ärger und Probleme aber bin trotzdem sehr Glücklich.
    Alle meine Lieben sind gesund und munter
    ich selbst auch an allem anderen arbeite ich.
    Oft muss man erst sehen, wie schlecht es Anderen geht oder es muss einem selbst schwer treffen damit man sieht wie gut man es hat (hatte)…
    LG Mateusz

    Antworten
  37. Thomas

    Hi Calvin – wie Recht Du mit diesem Eintrag hast. Da ich meine Frau im November selber an den Krebs verloren habe, weiß ich, dass alle anderen Probleme dieser Welt auf einmal nichtig sind.
    Trotzdem sollte man die Probleme anderer Leute, die kein Geld, keine Wohnung oder keinen Job haben nicht als unwichtig einstufen. Ich finde, dass man die Art der Probleme einfach nicht vergleichen kann.
    Ich für meinen Teil, kann Dir in einem Punkt voll zustimmen – Leute geht regelmäßig zum Arzt. Gerade Krebs hat eine gute Heilungschance wenn man ihn früh genug erkennt.
    Bei meiner Frau war es leider zu spät.
    VG
    Thomas

    Antworten
  38. Markus Barnick

    Zu diesem Thema möchte ich mal auf https://www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorophyllin-ia.html verweisen.
    Krebszellen, Viren, Bakterien fühlen sich vor allem im Sauren Millieu wohl. Wenn man ihnen dieses entzieht hat man auch gute Chancen diesen Herausforderungen beizukommen oder zumindest die Auswirkungen zu reduzieren. Wer da mehr wissen will kann mich ja mal kontaktieren. Am besten per Telefon.

    Antworten
  39. Markus Barnick

    ups … obige Seite hat nix mit mir zu tun. Man findet mich auf Facebook 🙂
    (Seite mit vielen 3d-Bildern und Fotos)

    Antworten
  40. Wechsler Daniel

    Hut ab!
    Teile deine Einstellung in allen Punkten und bin fasziniert was du danach gemacht hast.
    Toller Mensch, Gratulation!

    Antworten
  41. Tom

    Ich hätte im Nachhinein vielleicht auch im Leben einiges anders gemacht weil ich seit 2,5 Jahren schwer krank bin. Früher habe ich nicht das gemacht was ich könnte und heute kann ich nicht das machen was ich will. Allerdings habe ich mir dieses Jahr dann einen sehr langen Traum erfüllt und eine DSLR gekauft. Und versuche generell nur noch das zu machen was ich will und was mir wichtig ist.
    Viele Menschen sind leider, wie ich früher, doch sehr stark eingeengt im Denken und haben Probleme, die ich mittlerweile lächerlich finde weil ich mich mit ganz anderem Scheiß rumschlagen muss.
    Und alles wegen einem Zeckenstich…

    Antworten

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