Gastpost Olaf Giermann

Ich möchte euch zukünftig immer wieder mal ein paar Leute vorstellen mit denen ich zusammenarbeite.
Den Anfang macht Olaf Giermann.
Wer Olaf ist, wie ich ihn kennengerlernt habe und was ich mit ihm zu tun habe schreibt er euch selbst.

A, hällo allerseits! Der Calvin hat mich eingeladen, doch mal einen Gastbeitrag auf seinem Blog zu schreiben. Kein Problem – mach ich doch gern! 

Falls ihr mich nicht kennt, ein paar Telegramm-Worte zu mir: Olaf Giermann, mittleres Alter, Photoshop-Freak, paar Preise gewonnen, paar Video2Brain-DVDs gemacht, Forenmanager für Calvins Forum Photoshopnonstop.de. Und so … 😉 Einfach mal auf meine Homepage gucken: olaf-giermann.de

Na, was soll ich schreiben: Den Menschen mit dem irgendwie ulkigen, aber extrem einprägsamen Namen – also Calvin Hollywood – hab ich im echten Leben erstmals auf der Photokina 2008 getroffen. Und irgendwie liegen wir auf einer Wellenlänge, obwohl wir total unterschiedliche Bilder machen. Dazu später noch ein-zwei Sätze. Muss wohl an unserer Begeisterung für Photoshop liegen. Letztendlich haben wir vor kurzem unsere erste gemeinsame DVD aufgenommen: Photoshop Secrets. War ne coole Woche bei Video2Brain in Graz (oder, Calvin?)! 🙂

Aber die ganze Geschichte hat schon viel früher begonnen: Ja, und was soll ich sagen – es war Krieg!!! 😉

Und zwar ein Krieg zwischen mir und Calvin! Darum ging es: Wer beantwortet eine  Forenfrage zur Bildbearbeitung mit Photoshop schneller? Eine Kriegserklärung wurde zwar nie ausgesprochen, aber es war schon Ehrensache und eine kleine Herausforderung abends online zu sein, mehrere Foto-Foren gleichzeitig  abzuchecken und ja dem anderen zuvor zu kommen, eine möglichst einfache, hilfreiche Lösung auf eine gestellte Frage zu anzubieten. Ich weiß nicht, ob Calvin das wirklich frustriert hat, aber oft kam er nur einen  einzigen Beitrag zu spät. Also direkt nach meinem. 😀

Aber macht ja nix. War ja eh nur Spaß!

Natürlich hab ich auch Calvins Bilder verfolgt und die Entwicklung, die er macht. Calvin hatte offensichtlich schon immer ein Gefühl für Bilder, die einfach gefallen und irgendwie lässig sind. Er sagte mal zu mir, der Inhalt seiner Bilder wäre die Bearbeitung, die Wirkung seiner Bilder. Es solle schön, cool, malerisch, ansprechend wirken. Und das trifft es wirklich sehr gut! Bei mir ist das meistens genau anders herum. Mir geht es um den Inhalt, die „Botschaft“ meiner Bilder.  Ich frag mich oft, aber natürlich nicht immer, was für einen Sinn ein Bild haben soll. Und um den rüberzubringen, darf – ja MUSS – ein Bild auch mal abschreckend oder düster wirken. Ob dann jeder meine Gedanken zu meinen Bildern nachvollziehen kann, lass ich mal dahingestellt … Auf jeden Fall muss ich zu Calvin noch was loswerden: Der Typ hat neben seiner aufrichtigen Hilfsbereitschaft zwei herausragende Eigenschaften:

1. Zeitmanagement

So wie ich in Photoshop fast manisch Shortcuts benutze und versuche alle Abläufe so kurz und direkt wie möglich zu halten, so hat Calvin eine innere Uhr, die mich erschaudern lässt! Wahnsinn, wie man einen ganzen Tag derart auf die Minute (vor-)planen und dabei trotzdem noch Spaß dabei haben kann! *schüttelfrostmodus* 😉

2. Präsentation

Davon abgesehen, dass Calvin sich gern und zielsicher die besten Photoshotechniken rauspickt und anwendet, versteht er es auch exzellent, selbst einfachste Photoshop-Techniken unterhaltsam und einprägsam rüberzubringen. Also da schneide ich mir gerne eine Scheibe ab, obwohl ich dabei nie auf seine Dezibel-Werte kommen werde oder will! *grins*

Durch seinen scheinbar komischen Geschmack in Sachen Layout, Typo und Farbe hat Calvin zwar fast verhindert, dass ich in seinem Forum dabei bin – aber das soll er euch mal selbst erzählen! ;-))

Zum Schluss noch ein kleiner Photoshop-Tipp (ab CS4):

Ihr wollt Schwarzweiß-Fotos kolorieren? Dann öffnet einfach die JPEG- oder TIFF-Dateim im RAW-Konverter! Also das Bild in der Bridge anklicken, dann STRG+R drücken. Dann den Anpassungspinsel (mit Taste K aufrufen!) und eine geeignete Farbe auswählen und einfach lospinseln! Wenn ihr „Automatisch maskieren“ wählt, hält sich die Einfärbung automatisch an vorhandene Kontrastkanten, was eine Nachkolorierung so einfach wie nie zuvor macht.

Beste Grüße,

Olaf Giermann (10dency)

 

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