Freie Arbeiten

Hi Leute

Vor einigen Wochen hatte ich ein Telefonat mit Uli Staiger. 

Wir redeten unter anderem über das Thema "Freie Arbeiten". 

Ich wollte dazu erst einen ausgiebigen Blogeintrag schreiben, hab mich dann aber doch für die Videoform entschieden. 

Ich würde mich freuen wenn ihr Feedback hinterlasst. 

 

Wie bereits erwähnt geht es um das Thema "Freie Arbeiten". Ich habe euch dazu mal ein kleines Video aufgenommen. Viel Spaß

Eure Meinung
Eure Meinung ist mir sehr wichtig. Daher freu ich mich über jedes Feedback. 

  • Habt ihr euch schon selbst ertappt die "Freien Arbeiten" zu vernachlässigen?
  • Findet ihr die FA evtl. gar nicht so wichtig? 
  • Oder kennt ihr sogar Fotografen die an den Auftragsarbeiten kaputt gegangen sind?

Falls euch der Beitrag gefällt und ihr meine Meinung vertretet, würde ich mich freuen wenn ihr den Facebook Button nutzt oder das Video unter die Leute bringt. Ich werde dieses Video auch an die Leute schicken, bei denen ich denke daß die freien Arbeiten drunter leiden. 

In diesem Sinne….

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

18 Kommentare

  1. crazyjunk

    “Dieses VIdeo ist privat. Wenn dieses Vide an dich gesendet wurde, musst du die Anfrage des Senders akzeptieren”, steht da ^

    Antworten
  2. Daniel_Koller

    Dann sag ich erstmal meine unbeeinflusste Meinung und gucke mir nach diesem Posting direkt das Video an.
    Freie Arbeiten haben einen emotionalen und einen rationalen hohen Wert.
    Zum einen beschäftigt man sich mit einem Thema, welches einem am Herzen liegt und ebenso kommt da auch der schmunzel und Spaßfaktor zu Tage. In freien Arbeiten entfaltet man sich kreativ, und diese können Inspirierend für weitere Arbeiten sein.
    Der rationale Faktor ist ganz klar die Möglichkeit, einen potentiellen Kunden eine im Portfolio gelistete freie Arbeit sehen zu lassen. Da freie Arbeiten oftmals thematisch von den meisten anderen abweichen und man da als potentieller Kunde klar die Motivation dahinter erkennen kann sind in meinen Augen gerade diese die Portfoliopusher.
    Kurz und knapp kann man natürlich von freien Arbeiten nicht direkt leben. Aber man verbessert deutlich die qualität seiner Präsenz in der Szene und beim Kunden. Das wiederrum führt zu dem Punkt das sogenannte freie Arbeiten gar nicht so ganz frei sind 😉 Immerhin sind sie eine verdammt gute Form der Selbstwerbung.
    So und wenn das Video jetzt nicht mehr privat ist, guck ich es direkt an und schaue ob ich das eigentliche Thema überhaupt richtig verstanden habe. (Dies ist nur meine unabhängige Interprätation)

    Antworten
  3. Calvin

    Hi
    Also das Video sollte nun schon lange nicht mehr privat sein
    lg Calvin

    Antworten
  4. Carlos

    Hallo Calvin,
    Vielen Dank für den Post. War motivierend dir zu zuhören. Leider neigen viele zum abdriften in die Arbeiten, die einem nur zu einem kleinen Teil gefallen. Ich selbst bin als Kameramann selbstständig und zeige auf meinen Portfolios nur diejenigen Arbeiten, die mir auch wirklich gefallen. Ein grosser Teil davon besteht aus eben solchen freien Arbeiten. Häufig ist es auch so, das der Kunde meine gewünschte Qualität nicht zahlen kann oder will. So wäre es fast schädlich diese kleinen “Making ofs” die ich halt sonst noch drehe, zu veröffentlichen.
    Ich denke auch das die Qualität in der Fotografie sehr von der Leidenschaft abhängt. Klar kann ich mit Hasselblad und Art Director aufkreuzen und das grosse Ding für nen Katalog machen. Es sind aber doch die intimen Stunden mit den Models und protagonisten die das gewisse etwas auf den Fotos ausmachen. Alleine ohne Assi, eine Hand am Blitz, die andere an der Kamera. 🙂

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  5. Marco Schnitzler

    Hallo Calvin,
    auch wenn ich die Fotografie und auch Photoshop komplett als Hobby betreibe, merke ich doch immer wieder, dass ich mich immer wieder von dem entferne was ich eigentlich machen möchte.
    Zum einen sprechen mich Modelle an, die bestimmte Bilder haben möchten, teilweise in einem anderen Bildstil als den meinen. Zum anderen richte ich mich aber auch nach den Klicks, weil ich sehe, dass bestimmte Bilder besser ankommen, als die an denen mein Herzblut klebt.
    Beides sind Faktoren, die einen schnell die Lust verlieren lassen … vorallem wenn man nur Geld ausgibt und keins einnimmt.
    Ich denke ich sollte in 2011 wieder mehr Wert darauf legen, nur die Bilder und Bildideen zu verwirklichen mit denen ich mich wirklich identifizieren kann. Lieber weniger und ausgewählte Arbeiten … Qualität statt Quantität.
    So genug geheult … freie Arbeiten sind wichtig und sollten ein fester Bestandteil sein.
    LG Marco

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  6. foto-tommy

    Hallo Calvin,
    stimme Dir vollkommen zu das ‘Freie Arbeiten’ wichtig sind und bestimmt sehr oft (so auch bei mir) zu kurz kommen. Auf der anderen Seite muss man sich manchmal entscheiden:
    Will ich Geld verdienen oder nur das machen was mir Spass macht (natürlich auf die Arbeit bezogen 😉 ).
    Bei einigen sind die Aufträge der Spass, dann muss man sich nicht entscheiden und hat das Optimale. Ich betreibe die Fotografie nur nebenberuflich. Bei mir ist ausgerechnet die unpopulärste, unkreativste und langweiligste Art der Fotografie die, bei der am effektivsten Umsatz gemacht wird:
    PASSBILDER!!! 🙁 und am schlimmsten noch biometrisch 🙁 🙁
    Auf dem Dorf gibts halt nun mal mehr Oma’s die Passbilder brauchen als junge Models die nach einem Beautyshooting schreien 😉 . Ich denke man sollte wie immer für sich den goldenen Mittelweg finden bei dem die Freien Arbeiten fürs Portfolio nicht zu kurz kommen, was aber leider anscheinend immer häufiger der Fall ist, wie Du ja schon angemerkt hast.
    Viele Grüße,
    Thomas

    Antworten
  7. foto-tommy

    @Carlos
    da hat Carlos noch einen ganz wichtigen Punkt genannt. Zwischen dem, was ein Kunde gerne hätte und was er bereit ist dafür zu zahlen kann es schon gewaltige Differenzen geben. Das “Herzblut”, das man in seine eigenen Arbeiten steckt würde man wohl nur in den seltensten Fällen bei einem Auftrag honoriert bekommen. Somit kann man meist nur in den eigenen Werken zeigen “was man so drauf hat!”
    Für mich heist das solange fleißig bei den Kunden üben ich’s auch drauf habe, LOL 🙂
    Falls ein Kunde mit liest, das war natülich nur ein Späßle 😉
    Viele Grüße,
    Thomas

    Antworten
  8. Henrik

    Hy,
    Blogeintrag klingt gut und sieht auch gut aus. Danke dafür.
    Ich hab mich danach gefragt wie Calvins Kalender von z.B. der letzten drei Monate ausgesehen hat. Wäre cool sowas mal zu sehen. Dann hätte man ggf. auch einen Einblick wie das verhältnis zwischen z.B. Auftragsaquise, Publicity (Blog, Facebook, etc.), Auftragsarbeit, Freie Arbeit, ggf. Freizeit, etc. so aussieht. Vielleicht gibts dazu ja noch mal einen Blogeintrag, wäre schön.
    Gruß
    H.

    Antworten
  9. Stefan R. aus W.

    Hi Calvin,
    ein interessanter Beitrag, auch als Schwarz-Weiss Video kommt die Botschaft gut rüber 😉
    LG Stefan

    Antworten
  10. Benny Koch

    Hey Calvin,
    du hast vollkommen recht, man muss seine Leidenschaft behalten, denn irgendwann macht es dann auch bestimmt keinen spaß mehr. Und das darf ja nie passieren …
    Freie Arbeiten braucht man aufjedenfall um seine Leidenschaft bei zu behalten.
    Mach weiter so und das deine Leidenschafft noch lange besteht …
    Grüße aus Esslingen
    Benny Koch

    Antworten
  11. corinnagreen

    Lieber Calvin,
    danke für Dein heutiges Video.. leider muss man halt auch “Brotjobs” machen, hier hilft auch mal den Blickwinkel zu ändern und schauen was man dabei noch dazu lernen kann und es wird dann weniger frustig.
    ansonsten kann ich mich einigen o.a. anschliessen..
    LG corinna

    Antworten
  12. Florian G

    Meiner Meinung nach einer der besten Themen die hier bis jetzt rausgehauen wurden!
    Vielen Dank dafür.
    Florian

    Antworten
  13. Calvin

    Hallo zusammen
    Danke sehr fürs Feedback. Freut mich wirklich sehr daß ihr mit diesem Thema etwas anfangen konntet.
    lg Calvin

    Antworten
  14. Jens

    Hallo alle miteinander,
    ich finde die Fragestellung sehr interessant! Wie weit kann ich mich – als Künstler – verbiegen, ohne meine eigene Identität zu verlieren?
    Ich glaube, dass Auftragsarbeiten den eigenen Horizont erweitern. Man muss sich mit anderen Bildstilen und -techniken auseinandersetzen und das kann ja nur gut sein!
    Darüber hinaus sind Auftragsarbeiten gut für die “Disziplin”. Wenn man keinen Druck hat – wie Olli Kahn sagen würde – ist man auch nur halb so motiviert!
    Viele Grüße und frohe Weihnachtsfeiertage,
    Jens

    Antworten
  15. signstark

    Ich kann da Florian G. nur zustimmen: “einer der besten Themen die hier bis jetzt rausgehauen wurden!”
    Mein Vorsatz für das nächste Jahr beinhaltet nämlich genau das Thema der freien Arbeiten. Diese werde ich mit meinem ganzen Herzblut und Leidenschaft angehen und mir die Zeit extra dafür freischaufeln!
    Tina

    Antworten
  16. Patrick

    Finde ich auch ein super interessantes Thema, bei dem man sicherlich verschiedene Aspekte betrachten muss. Zieht man nur sein Ding durch, bleibt man sich sicherlich treu – aber am Ende muss man sich ein Ohr abschneiden, weil keiner das Werk betrachten will 🙂
    Geht man auf Kundenwünsche ein, kann man wenigstens die Miete zahlen … sicherlich ein ewiges abwägen der Ansprüche und der Bedürfnisse, die man momentan hat.
    Sicherlich ist aber nur die Einbahnstrasse kein gelungenes Mittel, um auch überleben zu können.
    Ich denke, Kundenarbeit plus Workshops so wie Du das lebst, ist ein optimales Zusammenspiel, um auch der einen oder anderen Seite ein “Nein” zu entgegnen.
    Zweiter Effkt ist, dass Techniken auch kopiert werden und irgendwo jemand hockt, der “Deine Koffer” calvanizen kann und wird. Durch das Internet wird halt die Photo-Evolution stark vorangetrieben.
    Finde ich z.B. spannend beim Look von Andrzej Dragan (Draganize Look).
    Obwohl ich da noch keine gute Kopie gesehen habe 🙂
    Auf jeden Fall: Daumen hoch für das spannende Thema, was man sicherlich fortführen kann (Bildjournalismus in Zeiten von Handys etc.)
    Gruß
    Patrick

    Antworten

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